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    <title>Bildung on zefanjas.de - Open Source &amp; Education</title>
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    <description>Recent content in Bildung on zefanjas.de - Open Source &amp; Education</description>
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    <item>
      <title>OpenBoard – App des Monats</title>
      <link>https://zefanjas.de/openboard-app-des-monats/</link>
      <pubDate>Tue, 23 Oct 2018 07:16:00 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/openboard-app-des-monats/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In unserer Schule haben wir einige wenige interaktive Whiteboards, die wir natürlich auch gern unter Ubuntu verwenden wollen. Als Software verwenden wir OpenBoard. Vor einiger Zeit hatte ich bereits einen Artikel zur &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/schul-it-interaktive-whiteboards-und-ubuntu/&#34;&gt;Einrichtung und Integration&lt;/a&gt; von OpenBoard in unsere &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/4-linux-schulserver-im-vergleich/&#34;&gt;Schulserverlösung&lt;/a&gt; &lt;a href=&#34;https://linuxmuster.net&#34;&gt;linuxmuster.net&lt;/a&gt; geschrieben. Die Software hat seitdem einige Updates erfahren. Für mich ist OpenBoard eine weitere &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/5-grossartige-open-source-programme-die-wir-in-unserer-schule-einsetzen/&#34;&gt;unerlässliche Software&lt;/a&gt; für den Einsatz in der Schule. OpenBoard kann auch gut verwendet werden, wenn man keine interaktiven Whiteboards hat.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;installation-von-openboard&#34;&gt;Installation von OpenBoard&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;OpenBoard kann man direkt von der Website herunterladen und installieren. Leider gibt es derzeit nur eine Version für Ubuntu 16.04 und noch nicht für 18.04. Nach dem Download kann man OpenBoard wie folgt installieren:&lt;/p&gt;
&lt;pre tabindex=&#34;0&#34;&gt;&lt;code&gt;$ wget https://github.com/OpenBoard-org/OpenBoard/releases/download/v1.4.1/openboard_ubuntu_16.04_1.4.1_amd64.deb
$ sudo dpkg -i openboard_ubuntu_16.04_1.4.1_amd64.deb
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;h2 id=&#34;features&#34;&gt;Features&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&#34;einfach-zu-benutzen&#34;&gt;Einfach zu benutzen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;OpenBoard bietet eine übersichtliche Oberfläche, in der man sich schnell zurechtfindet. Am unteren Bildschirmrand findet man die verschiedenen Werkzeuge, wie z.B. Stift, Textmarker, Laserpointer etc. Am oberen Rand kann man die Farbe, die Linienstärke einstellen oder auch fortgeschrittene Einstellungen zu den Seiten und dem Seitenhintergrund vornehmen. Auf der rechten Seite kann man sich bei Bedarf die Bibliothek (Bilder, Sounds, Videos, …) einblenden lassen.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter wp-image-2770 size-large&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/10/Ubuntu-16.04-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_205-1024x537.png&#34; alt=&#34;OpenBoard Oberfläche&#34; width=&#34;640&#34; height=&#34;336&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/10/Ubuntu-16.04-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_205-1024x537.png 1024w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/10/Ubuntu-16.04-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_205-300x157.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/10/Ubuntu-16.04-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_205-768x403.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/10/Ubuntu-16.04-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_205-515x270.png 515w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/10/Ubuntu-16.04-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_205.png 1224w&#34; sizes=&#34;(max-width: 640px) 100vw, 640px&#34; /&gt; 
&lt;h3 id=&#34;mini-anwendungen&#34;&gt;Mini-Anwendungen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;OpenBoard stellt einige Mini-Anwendungen bereit, die teilweise sehr praktisch sind. Es gibt Widgets für Uhren, Countdowns, OpenStreetMap, Google Maps, Taschenrechner, Lineale usw. Zusätzlich stehen auch noch kleine interaktive Anwendungen wie Würfel, Magic Box etc. bereit. Diese lassen sich jeweils einzeln konfigurieren und so gut in den eigenen Unterricht integrieren.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2771&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/10/Ubuntu-16.04-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_206.png&#34; alt=&#34;OpenBoard Widgets&#34; width=&#34;783&#34; height=&#34;571&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/10/Ubuntu-16.04-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_206.png 783w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/10/Ubuntu-16.04-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_206-300x219.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/10/Ubuntu-16.04-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_206-768x560.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/10/Ubuntu-16.04-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_206-370x270.png 370w&#34; sizes=&#34;(max-width: 783px) 100vw, 783px&#34; /&gt; 
&lt;h3 id=&#34;podcast--screencast-modus&#34;&gt;Podcast / Screencast Modus&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Seit Version 1.4 gibt es den Podcast bzw. Screencast Modus auch in der Linux-Version. Damit kann man seinen Unterricht bzw. Präsentation aufnehmen (mit und ohne Ton). Wenn man möchte, kann OpenBoard dieses Video dann direkt auf Youtube oder im eigenen Netz veröffentlichen. Dieses Feature ist sicher für einige interessant, denn es bietet ganz neue Möglichkeiten eine Unterrichtsstunde oder Ausschnitte anderen Personen zur Verfügung zu stellen.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;weitere-features&#34;&gt;Weitere Features&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Unterschiedliche Hintergründe für Seiten einstellbar (z.B. Kästchen oder Linien)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Videos, Audio-Dateien können eingebunden werden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Integrierte Webbildersuche&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Dokumenten-Management, um die einzelnen Seiten und Dokumente zu organisieren&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wer einen Bildschirm, einen Beamer oder sogar ein interaktives Whiteboard in seinem Klassenzimmer hat, bekommt mit OpenBoard eine tolle Software an die Hand, die einfach zu verwenden ist. Sie bietet viele Erweiterungen und Gestaltungsmöglichkeiten an, sodass der Kreativität nur wenig Grenzen gesetzt sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf &lt;a href=&#34;https://www.openboard.at/&#34;&gt;https://www.openboard.at/&lt;/a&gt; findet man weitere nützliche Tipps, Erweiterungen, Anleitungen und OpenBoard Dokumente.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Titelbild © openboard.ch&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>GeoGebra – App des Monats</title>
      <link>https://zefanjas.de/geogebra-app-des-monats/</link>
      <pubDate>Thu, 05 Apr 2018 07:05:17 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/geogebra-app-des-monats/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute möchte ich kurz GeoGebra als weitere &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/tag/app-des-monats/&#34;&gt;App des Monats&lt;/a&gt; vorstellen. Es ist ein &lt;a href=&#34;http://www.geogebra.org&#34;&gt;sehr bekanntes Projekt&lt;/a&gt; und wir wahrscheinlich in fast allen Schulen im Mathematikunterricht eingesetzt. Doch was genau ist GeoGebra?&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;GeoGebra (Kofferwort aus Geometrie und Algebra) ist eine Dynamische-Geometrie-Software (DGS), die zu ihren geometrischen Objekten nicht nur die übliche geometrische, sondern auch eine algebraische Schnittstelle zur Verfügung stellt. Geometrische Objekte können damit nicht nur gezeichnet, sondern auch durch die Angabe beziehungsweise Manipulation von Gleichungen verändert werden. Neben elementargeometrischen Objekten erlauben neuere Versionen von GeoGebra auch die Erzeugung von Funktionsgraphen, ebenen Kurven und Vektoren und verfügen über ein integriertes Computeralgebrasystem (CAS) und eine Tabellenkalkulation. (&lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/GeoGebra&#34;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;h3 id=&#34;funktionen-von-geogebra&#34;&gt;Funktionen von GeoGebra&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Wikipedia-Artikel über GeoGebra listet einige Funktionen auf. Kurz kann man sagen, dass GeoGebra viele leistungsstarke Funktionen hinter einer einfach zu bedienenden Benutzeroberfläche zugänglich macht. Dazu zählen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Funktionsgraphen (inkl. Krümmung, Extrema, Wendepunkt, Tangenten, Asymptoten, Spiegelungen etc.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bestimmte Integrale sowie Stammfunktionen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Geraden und ihre Steigung, Halbgerade&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mittelpunkt, Mittelsenkrechte, Lote, Parallele, Winkelhalbierende&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fläche von beliebigen Polygonen und regelmäßigen Vielecken&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Länge von Strecken, Größe von Winkeln&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kegelschnitte: Ellipse, Kreis, Pol und Polare&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kreissektoren, Kreisbögen, Umkreis&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vektoren, Normalenvektor&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Rechnen mit komplexen Zahlen, Matrizen, Polynomen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&#34;installation&#34;&gt;Installation&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;GeoGebra ist ein weiteres Beispiel dafür, dass es heutzutage immer weniger auf das Betriebssystem ankommt, sondern man eigentlich nur noch einen Browser braucht. Es ist für eine Vielzahl an Plattformen verfügbar, aber man kann es auch &lt;a href=&#34;https://www.geogebra.org/classic&#34;&gt;online nutzen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der Webseite des Projekts gibt es &lt;a href=&#34;https://www.geogebra.org/download&#34;&gt;Pakete im DEB oder RPM Format&lt;/a&gt; zum Download. Dort findet man auch eine portable Version, die man vom direkt von einem USB-Stick starten kann. Um die DEB für Debian oder Ubuntu zu installieren, &lt;a href=&#34;http://www.geogebra.org/download/deb.php?arch=amd64&amp;amp;ver=6&#34;&gt;lädt man sich das entsprechende Paket herunter&lt;/a&gt; und installiert es mit der Paketverwaltung.&lt;/p&gt;
&lt;pre tabindex=&#34;0&#34;&gt;&lt;code&gt;$ sudo dpkg -i geogebra-classic*
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;p&gt;Danach kann man das Programm über den Programmstarter starten.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2600&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/04/GeoGebra-Classic_030.png&#34; alt=&#34;GeoGebra&#34; width=&#34;1024&#34; height=&#34;796&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/04/GeoGebra-Classic_030.png 1024w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/04/GeoGebra-Classic_030-300x233.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/04/GeoGebra-Classic_030-768x597.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/04/GeoGebra-Classic_030-347x270.png 347w&#34; sizes=&#34;(max-width: 1024px) 100vw, 1024px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;GeoGebra gibt es noch in verschiedenen anderen Versionen für fast alle Plattformen zum Download. Unter anderem auch eine Augmented Reality App. Damit kann man Funktionen, Körper etc. virtuell im Raum darstellen. Hier ein Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An unserer Schule verwenden wir GeoGebra hauptsächlich im Mathematikunterricht. Ich persönlich verwende es als Grundschullehrer aber eher weniger in meinem Unterricht 🙂&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;GeoGebra ist eine preisgekrönte Software, die man sehr gut im Unterricht einsetzen kann. Es gibt auch einen „Klassenarbeitsmodus“, sodass man die App in Klausuren verwenden kann. Manche allerdings kritisieren die &lt;a href=&#34;https://www.geogebra.org/license&#34;&gt;Lizenz&lt;/a&gt;, die für diese Software verwendet wird. Teile der Software stehen unter der GPL, andere Teile (wie z.B. der Installer oder auch die Sprachdateien) sind unter einer eigenen Lizenz lizenziert. Die Nutzung für den Unterricht ist kostenfrei möglich – für Schüler und Lehrkräfte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt kann man diese Software nur empfehlen, da es eine Unmenge an Features bietet und dabei noch einfach zu bedienen bleibt.&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Open Source in der Schul-IT – Teil 2</title>
      <link>https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-2/</link>
      <pubDate>Wed, 07 Dec 2016 14:14:19 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-2/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wie bereits in &lt;a href=&#34;http://zefanjas.de/2016/12/05/open-source-in-der-schul-it-teil-1/&#34;&gt;Teil 1&lt;/a&gt; angekündigt, möchte ich heute kurz beschreiben, welche Open Source Software wir sowohl im Serverraum als auch auf den Clients einsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;h1 id=&#34;serverraum&#34;&gt;Serverraum&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Letzten Sommer haben wir einen neuen Server gekauft (Dell R430, 32GB), auf dem der Großteil der neuen Infrastruktur läuft. Dabei setzen wir den &lt;a href=&#34;http://xenserver.org/&#34;&gt;XenServer&lt;/a&gt; als Hypervisor ein. Zur Zeit laufen da 3 VMs drauf, zu denen ich gleich noch was schreibe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kern unserer Infrastruktur (DNS, DHCP, File shares, Print Server, …) bildet die freie &lt;a href=&#34;http://linuxmuster.net&#34;&gt;Linuxmuster.net&lt;/a&gt; (kurz: LMN) Musterlösungen für Schulen. Ich hatte diese Lösung bereits in einem &lt;a href=&#34;http://zefanjas.de/2016/04/06/von-fxos-bis-freeipa/&#34;&gt;früheren Artikel&lt;/a&gt; erwähnt. Die LMN ist ein Projekt, welches ursprünglich als Musterlösung vom Land Baden-Württemberg entwickelt wurde und seit ca. 2012 in einem eigenständigen Verein weitergeführt wird. Die LMN bietet viele Funktionen und ist sehr individuell anpassbar. Kernstück der LMN ist ein SAMBA 3 Server und eine OpenLDAP Datenbank, in welcher alle Benutzer (Schüler, Lehrkräfte) gespeichert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiterer wesentlicher Bestandteil ist LINBO (Linux Network Boot), eine Art Bootmanager für die Clients. Mit LINBO lassen sich einfach Images von einer Installation erstellen und dann sehr einfach auf andere Rechner übertragen (kann auch automatisiert werden). Dabei werden sowohl Linux als auch Windows-Clients unterstützt. Wir setzen z.B. Windows 10 und Ubuntu 16.04 in unserem Computerraum ein. Über die Schulkonsole kann man alle wichtigen Funktionen bequem über ein Webinterface verwalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die LMN nimmt einem Administrator sehr viel Arbeit ab, da sie für Schulen optimiert ist. Leider ist die LMN hauptsächlich in Deutschland bekannt. Es ist ein tolles Projekt und hat eine unglaublich &lt;a href=&#34;http://www.linuxmuster.net/about/hilfsbereit/&#34;&gt;aktive und hilfsbereite Community&lt;/a&gt;! Wem es interessiert, kann auch mal einen Blick in die &lt;a href=&#34;http://docs.linuxmuster.net/&#34;&gt;Dokumentation&lt;/a&gt; werfen. Ich denke, dass ich noch mal in einem extra Blogpost über die LMN berichten werde, da es hier sonst den Rahmen sprengt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Firewall setzen wir eine SG4860-1U mit &lt;a href=&#34;http://pfsense.org/&#34;&gt;pfSense&lt;/a&gt; ein. Darüber läuft auch unser Captive Portal (für Lehrkräfte, Mitarbeiter und Schüler). Schön ist, dass man bei pfSense z.B. auch Vouchers für das Captive Portal direkt mit dabei hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben der VM für die LMN, haben wir eine weitere für einen Ubuntu 16.04 Server. Diesen nutzen wir als LXD-Host, da (fast) alle anderen Webanwendungen, die wir verwenden in einem LXD-Container laufen. LXD/LXC ist ebenfalls ein super Projekt und es ist einfach klasse aus vielen verschiedenen Gründen (sehr leicht zu bedienen, flexibel, schnell, man kann Container lokal erstellen und dann auf irgendeinen Host schieben, Snapshots, zfs, …).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Folgende Anwendungen laufen bei uns in Containern:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://snipeitapp.com/&#34;&gt;SnipeIT&lt;/a&gt; → Asset Management / Inventar&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;http://osticket.com/&#34;&gt;OSTicket&lt;/a&gt; mit eMail- und Slack-Integration → Helpdesk&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;http://mathias-kettner.com/check_mk.html&#34;&gt;OMD/Check_MK&lt;/a&gt; → Monitoring&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;http://dokuwiki.org/&#34;&gt;Dokuwiki&lt;/a&gt; → Wiki&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Weiterhin haben wir noch eine VM in der ein Debian läuft und &lt;a href=&#34;http://koha.org/&#34;&gt;Koha&lt;/a&gt; – eine Bibliothekssystem (derzeit nutzen wir es für die Lehrmittel, die Schulbibliothek nutzt noch ein anderes System).&lt;/p&gt;
&lt;h1 id=&#34;clients&#34;&gt;Clients&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Im (neuen) Computerraum läuft bei Windows 10 und Ubuntu 16.04. Beim Start können die Schüler auswählen (in LINBO), welches System sie starten wollen. Sowohl Windows als auch Ubuntu sind mit folgender Software ausgestattet:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;LibreOffice&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Firefox&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Geogebra&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;GIMP&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Scribus&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://musescore.org/&#34;&gt;MuseScore&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;http://lmms.io/&#34;&gt;LMMS&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;und noch einiges mehr.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Hier gibt es noch eine schöne &lt;a href=&#34;http://technology.pennmanor.net/linux-software-for-schools/&#34;&gt;Liste mit Open Source Anwendungen in der Schule&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf unseren älteren Systemen kommt nur Ubuntu zum Einsatz.&lt;/p&gt;
&lt;h1 id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Von den gesetzten Zielen wurden einige durch die oben genannten Lösungen bereits erreicht. Durch den Einsatz dieser Open Source Lösungen konnten die Kosten im Bereich IT im Vergleich zu einer Windows basierten Lösungen stark gesenkt werden (auch wenn der Vergleich der Lizenzkosten sicher nicht vollständig und umfassend ist).&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Open Source in der Schul-IT – Teil 1</title>
      <link>https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-1/</link>
      <pubDate>Mon, 05 Dec 2016 11:16:23 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-1/</guid>
      <description>&lt;figure id=&#34;attachment_1995&#34; aria-describedby=&#34;caption-attachment-1995&#34; style=&#34;width: 214px&#34; class=&#34;wp-caption alignleft&#34;&gt;&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;size-medium wp-image-1995&#34; src=&#34;http://zefanjas.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_20160804_153103-e1480936407853-214x300.jpg&#34; alt=&#34;Fund aus der Vergangenheit&#34; width=&#34;214&#34; height=&#34;300&#34; /&gt;&lt;figcaption id=&#34;caption-attachment-1995&#34; class=&#34;wp-caption-text&#34;&gt;Fund aus der Vergangenheit&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; 
&lt;p&gt;Seit über einen Jahr beschäftige ich mit mit dem Thema „Open Source in der Schul-IT“. Einige Gedanken habe ich bereits &lt;a href=&#34;http://zefanjas.de/2016/04/06/von-fxos-bis-freeipa/&#34;&gt;hier&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&#34;http://zefanjas.de/2016/04/09/virtualisierung-virtuelle-maschine-oder-container/&#34;&gt;hier&lt;/a&gt; festgehalten. Alles begann damit, dass unser Vertrag, den wir mit einem externen Dienstleister hatten, ausgelaufen ist und wir nun vor der Frage standen, ob wir die vorhandene Infrastruktur weiterlaufen lassen oder (teilweise) „von Null“ beginnen. In diesem ersten Teil möchte ich kurz die Ausgangslage beschreiben und welche Ziele wir uns für eine verbesserte IT-Infrastruktur gesetzt haben.&lt;/p&gt;
&lt;h1 id=&#34;ausgangssituation&#34;&gt;Ausgangssituation&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Bis letztes Schuljahr war unsere IT recht einfach gestrickt. Es gab einen alten Windows 2003 Server, der als Benutzerverzeichnis für das Captive Portal diente (&lt;a href=&#34;https://www.untangle.com&#34;&gt;Untangle&lt;/a&gt; – UTM). Die Lizenz für diese Firewall kostete uns bei unserem Dienstleister ca. 80€ im Monat und wir wollten deshalb die Lizenz nach Ablauf des Service-Vertrags nicht verlängern (wir sind eine recht kleine Schule mit ca. 150 Schülern).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Rest der Infrastruktur ist schnell beschrieben: Ein paar Linksys WRT54GL spannten ein WLAN-Netz auf. In einem Neubau hatten wir zusätzlich einen Cisco Wireless-Controller mit 4 LightWeight-Accesspoints. Bis zum letzten Sommer gab es noch einen Computerraum mit 12 Rechnern (AMD X2, 2GB, 500GB, Windows XP im Kioskmodus), welche schon einige Jahre auf dem Buckel hatten. Im Serverraum gab es noch ein paar Cisco-Switche, den genannten alten Dell Server, auf dem der Windows 2003 Server lief, ein Dell Rechner für die UTM und zwei UPS. Insgesamt eigentlich eine gute Basis, die allerdings etwas in die Jahre gekommen war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein großer Nachteil war weiterhin, dass alle Arbeitsplätze (Schüler, Lehrkräfte, Mitarbeiter) einzeln administriert wurden. Wenn eine Lehrkraft z.B. eine neue Software wünschte, musste man von Rechner zu Rechner gehen und die Software einzeln installieren. Backups wurden in mehr oder wenigen Abständen manuell erstellt. Weiterhin gab es keine getrennten Netze, d.h. LAN und WLAN nutzten den gleichen IP-Bereich. In Deutschland sicher undenkbar, hier bei uns durchaus Realität 🙂&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf allen Client lief Windows XP oder Windows 7 als Betriebssystem. Zusätzlich kam/kommt MS Office in der Verwaltung zum Einsatz. Im Computerraum wurden aber bereits einige Open Source Anwendungen eingesetzt: GIMP, LibreOffice, Scribus, Firefox. Weiterhin setzen wir uns unserer Schule stark &lt;a href=&#34;https://www.google.com/edu/&#34;&gt;GSuite for Education&lt;/a&gt; ein.&lt;/p&gt;
&lt;h1 id=&#34;ziele-für-eine-neue-schul-it&#34;&gt;Ziele für eine neue Schul-IT&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Folgende allgemeine Ziele haben wir uns für eine verbesserte IT-Infrastruktur gesetzt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Schaffung einer zuverlässigen und sicheren IT-Infrastruktur&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Segmentierung des Netzwerks in verschiedene Bereiche (z.B. öffentlich, päd. Netzwerk, Verwaltungsnetzwerk)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ausbau und Erweiterung des bisherigen WLAN-Netzes&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;möglichst weitgehende Automatisierung aller Komponenten / Clients&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zentrale Benutzerverwaltung und Authentifizierung / Autorisierung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;automatisierte Backups&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Reduzierung der Lizenzkosten durch Einsatz von Open Source-Software&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ausbau Computerraum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erstellen eines Disaster Recovery Plans&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;“Selbstheilende Arbeitsstationen” → schnelle Einrichtung und Reparatur von Arbeitsstationen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Im &lt;a href=&#34;http://zefanjas.de/2016/12/07/open-source-in-der-schul-it-teil-2/&#34;&gt;nächsten Teil&lt;/a&gt; möchte ich beschreiben, wie wir in den letzten Monaten diese Ziele angegangen sind (bisher haben wir noch nicht alle Ziele umgesetzt) und welche Open Source Software dabei im Serverraum, aber auch auf den Clients zum Einsatz kommt.&lt;/p&gt;
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