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    <title>Education on zefanjas.de - Open Source &amp; Education</title>
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    <description>Recent content in Education on zefanjas.de - Open Source &amp; Education</description>
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    <item>
      <title>GeoGebra – App des Monats</title>
      <link>https://zefanjas.de/geogebra-app-des-monats/</link>
      <pubDate>Thu, 05 Apr 2018 07:05:17 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/geogebra-app-des-monats/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute möchte ich kurz GeoGebra als weitere &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/tag/app-des-monats/&#34;&gt;App des Monats&lt;/a&gt; vorstellen. Es ist ein &lt;a href=&#34;http://www.geogebra.org&#34;&gt;sehr bekanntes Projekt&lt;/a&gt; und wir wahrscheinlich in fast allen Schulen im Mathematikunterricht eingesetzt. Doch was genau ist GeoGebra?&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;GeoGebra (Kofferwort aus Geometrie und Algebra) ist eine Dynamische-Geometrie-Software (DGS), die zu ihren geometrischen Objekten nicht nur die übliche geometrische, sondern auch eine algebraische Schnittstelle zur Verfügung stellt. Geometrische Objekte können damit nicht nur gezeichnet, sondern auch durch die Angabe beziehungsweise Manipulation von Gleichungen verändert werden. Neben elementargeometrischen Objekten erlauben neuere Versionen von GeoGebra auch die Erzeugung von Funktionsgraphen, ebenen Kurven und Vektoren und verfügen über ein integriertes Computeralgebrasystem (CAS) und eine Tabellenkalkulation. (&lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/GeoGebra&#34;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;h3 id=&#34;funktionen-von-geogebra&#34;&gt;Funktionen von GeoGebra&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Wikipedia-Artikel über GeoGebra listet einige Funktionen auf. Kurz kann man sagen, dass GeoGebra viele leistungsstarke Funktionen hinter einer einfach zu bedienenden Benutzeroberfläche zugänglich macht. Dazu zählen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Funktionsgraphen (inkl. Krümmung, Extrema, Wendepunkt, Tangenten, Asymptoten, Spiegelungen etc.)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bestimmte Integrale sowie Stammfunktionen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Geraden und ihre Steigung, Halbgerade&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mittelpunkt, Mittelsenkrechte, Lote, Parallele, Winkelhalbierende&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fläche von beliebigen Polygonen und regelmäßigen Vielecken&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Länge von Strecken, Größe von Winkeln&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kegelschnitte: Ellipse, Kreis, Pol und Polare&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kreissektoren, Kreisbögen, Umkreis&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vektoren, Normalenvektor&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Rechnen mit komplexen Zahlen, Matrizen, Polynomen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&#34;installation&#34;&gt;Installation&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;GeoGebra ist ein weiteres Beispiel dafür, dass es heutzutage immer weniger auf das Betriebssystem ankommt, sondern man eigentlich nur noch einen Browser braucht. Es ist für eine Vielzahl an Plattformen verfügbar, aber man kann es auch &lt;a href=&#34;https://www.geogebra.org/classic&#34;&gt;online nutzen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der Webseite des Projekts gibt es &lt;a href=&#34;https://www.geogebra.org/download&#34;&gt;Pakete im DEB oder RPM Format&lt;/a&gt; zum Download. Dort findet man auch eine portable Version, die man vom direkt von einem USB-Stick starten kann. Um die DEB für Debian oder Ubuntu zu installieren, &lt;a href=&#34;http://www.geogebra.org/download/deb.php?arch=amd64&amp;amp;ver=6&#34;&gt;lädt man sich das entsprechende Paket herunter&lt;/a&gt; und installiert es mit der Paketverwaltung.&lt;/p&gt;
&lt;pre tabindex=&#34;0&#34;&gt;&lt;code&gt;$ sudo dpkg -i geogebra-classic*
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;p&gt;Danach kann man das Programm über den Programmstarter starten.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2600&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/04/GeoGebra-Classic_030.png&#34; alt=&#34;GeoGebra&#34; width=&#34;1024&#34; height=&#34;796&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/04/GeoGebra-Classic_030.png 1024w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/04/GeoGebra-Classic_030-300x233.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/04/GeoGebra-Classic_030-768x597.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/04/GeoGebra-Classic_030-347x270.png 347w&#34; sizes=&#34;(max-width: 1024px) 100vw, 1024px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;GeoGebra gibt es noch in verschiedenen anderen Versionen für fast alle Plattformen zum Download. Unter anderem auch eine Augmented Reality App. Damit kann man Funktionen, Körper etc. virtuell im Raum darstellen. Hier ein Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An unserer Schule verwenden wir GeoGebra hauptsächlich im Mathematikunterricht. Ich persönlich verwende es als Grundschullehrer aber eher weniger in meinem Unterricht 🙂&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;GeoGebra ist eine preisgekrönte Software, die man sehr gut im Unterricht einsetzen kann. Es gibt auch einen „Klassenarbeitsmodus“, sodass man die App in Klausuren verwenden kann. Manche allerdings kritisieren die &lt;a href=&#34;https://www.geogebra.org/license&#34;&gt;Lizenz&lt;/a&gt;, die für diese Software verwendet wird. Teile der Software stehen unter der GPL, andere Teile (wie z.B. der Installer oder auch die Sprachdateien) sind unter einer eigenen Lizenz lizenziert. Die Nutzung für den Unterricht ist kostenfrei möglich – für Schüler und Lehrkräfte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt kann man diese Software nur empfehlen, da es eine Unmenge an Features bietet und dabei noch einfach zu bedienen bleibt.&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Klassenraummanagement mit Epoptes – App des Monats</title>
      <link>https://zefanjas.de/klassenraummanagement-mit-epoptes-app-des-monats/</link>
      <pubDate>Mon, 12 Feb 2018 13:06:41 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/klassenraummanagement-mit-epoptes-app-des-monats/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Jeder, der schon einmal in einem Computerraum unterrichtet hat, kennt die Situation. Die Aufmerksamkeit wiederherzustellen ist in einem Raum mit Computern besonders schwierig. Ständig sind die Schüler mit irgendetwas auf dem Schirm beschäftigt. Oder man möchte etwas erklären oder am Beamer zeigen und einfach nur sicherstellen, dass niemand versucht ist, auf seinen Bildschirm zu schauen, in der Angst, dort etwas zu verpassen. Um solche Dinge besser in den Griff zu bekommen, möchte ich heute – als weitere &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/tag/app-des-monats/&#34;&gt;App des Monats&lt;/a&gt; – Epoptes vorstellen, eine Software, die eine große Hilfe für jede Form von Unterricht in einem Computerraum ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Epoptes ist aktuell nur für &lt;a href=&#34;http://epoptes.org&#34;&gt;Ubuntu, Debian und openSUSE verfügbar&lt;/a&gt;. Wer Windows im Computerraum verwendet, muss sich nach einer anderen Lösung umschauen, z.B. Veyon (ehemals iTALC).&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;features&#34;&gt;Features&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Epoptes bringt folgende Features und Funktionen mit:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Bildschirme zentral überwachen (Beobachten / Fernsteuern)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eigenen Bildschirminhalt auf anderen Computern im Raum anzeigen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Befehle ausführen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nachrichten versenden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sound an/aus&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bildschirmsperre an/aus&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&#34;installation&#34;&gt;Installation&lt;/h3&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;[Update]&lt;/strong&gt; Wer Epoptes zusammen mit linuxmuster.net nutzen möchte, kann dieser Anleitung folgen: &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/wie-man-epoptes-in-linuxmuster-net-integrieren-kann/&#34;&gt;Wie man Epoptes in linuxmuster.net integrieren kann&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Epoptes bringt zwei Programme mit. Einmal den Epoptes-Client, d.h. das Programm, welches auf den zu überwachenden Computern installiert wird. Für den Lehrer-PC wird dagegen das Hauptprogramm installiert, mit dem man die einzelnen Computer überwachen und steuern kann.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;master-rechner-aka-lehrer-pc&#34;&gt;Master-Rechner (aka Lehrer-PC)&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Die Pakete für Epoptes sind in den offiziellen Paketquellen von Ubuntu enthalten. Mit den folgenden Befehlen aktualisieren wir die Paketquellen und installieren Epoptes für den Master-Rechner.&lt;/p&gt;
&lt;pre tabindex=&#34;0&#34;&gt;&lt;code&gt;$ sudo apt update
$ sudo apt install epoptes
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;p&gt;Damit man Epoptes benutzen kann, muss man Mitglied in der &lt;em&gt;epoptes&lt;/em&gt; Gruppe sein (oder eine andere festgelegte Gruppe – siehe unten).&lt;/p&gt;
&lt;pre tabindex=&#34;0&#34;&gt;&lt;code&gt;$ sudo usermod -aG epoptes $USER
$ newgrp - epoptes
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;p&gt;Die Konfigurationsdatei für den Master-Rechner finden wir unter &lt;em&gt;&lt;strong&gt;/etc/default/epoptes&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;. Dort können wir z.B. die Gruppe ändern, die nötig ist, um die Klassenraummanagement-Software benutzen zu dürfen.&lt;/p&gt;
&lt;pre tabindex=&#34;0&#34;&gt;&lt;code&gt;$ sudo nano /etc/default/epoptes
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;p&gt;Unter &lt;em&gt;SOCKET_GROUP&lt;/em&gt; wird die Gruppe festgelegt (z.B. &lt;em&gt;teacher&lt;/em&gt;). Die Gruppe muss allerdings existieren. Neben der Gruppe können wir auch noch den Port (standardmäßig &lt;em&gt;789&lt;/em&gt;) anpassen.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;client-rechner-aka-schüler-pc&#34;&gt;Client-Rechner (aka Schüler-PC)&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Die Installation auf dem Client ist ähnlich. Im Unterschied zum Master-Rechner installieren wir hier das Paket &lt;em&gt;epoptes-client&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;pre tabindex=&#34;0&#34;&gt;&lt;code&gt;$ sudo apt update
$ sudo apt install epoptes-client
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;p&gt;Der Client muss wissen, wo er den Master-PC finden kann. Das können wir in der Datei _&lt;strong&gt;/etc/default/epoptes-clien&lt;/strong&gt;_t auf dem Client konfigurieren:&lt;/p&gt;
&lt;pre tabindex=&#34;0&#34;&gt;&lt;code&gt;$ sudo nano /etc/default/epoptes-client
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;p&gt;Unter &lt;em&gt;SERVER&lt;/em&gt; geben wir den DNS-Namen des Master-PCs an, z.B. &lt;em&gt;server&lt;/em&gt;. Falls wir keinen zentralen DNS-Server in unserem Netzwerk haben, können wir den Eintrag auch in der Datei &lt;em&gt;&lt;strong&gt;/etc/hosts&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; auf dem Client vornehmen. Dort fügen wir folgenden Eintrag hinzu:&lt;/p&gt;
&lt;pre tabindex=&#34;0&#34;&gt;&lt;code&gt;192.168.1.10 server
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;p&gt;Die IP-Adresse muss natürlich noch angepasst werden. Mit &lt;code&gt;ping server&lt;/code&gt; können wir überprüfen, ob der Eintrag auch aufgelöst wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als letztes müssen wir noch das Zertifikat für die sichere Kommunikation vom Master-PC auf den Client herunterladen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&#34;bash&#34;&gt;
  &lt;div class=&#34;contents&#34;&gt;
    &lt;pre class=&#34;notranslate&#34;&gt;$ sudo epoptes-client -c
```
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Zum Schluss müssen wir den Client-Rechner einmal neustarten. Der Epoptes-Client startet automatisch beim Booten des Rechners.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;bedienung-von-epoptes&#34;&gt;Bedienung von Epoptes&lt;/h3&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2446&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/02/Auswahl_194.png&#34; alt=&#34;Epoptes Hauptfenster&#34; width=&#34;791&#34; height=&#34;511&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/02/Auswahl_194.png 791w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/02/Auswahl_194-300x194.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/02/Auswahl_194-768x496.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/02/Auswahl_194-418x270.png 418w&#34; sizes=&#34;(max-width: 791px) 100vw, 791px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Alle wesentlichen Bedienelemente befinden sich oben in der Werkzeugleiste. Hinter den Symbolen verstecken sich folgende Funktionen:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Client per Wake-On-LAN starten (muss separat eingerichtet werden)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Benutzer abmelden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Client neustarten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Client herunterfahren&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Steuerung an einem Client übernehmen. Ein einfacher Doppelklick auf einen Client öffnet ein Fenster im „Beobachten-Modus“, d.h. man kann den Rechner beobachten ohne jedoch die Steuerung zu übernehmen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sendet den Bildschirm an die Clients. Praktisch, wenn man z.B. keinen Beamer hat.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Stoppt die Ausstrahlung des Bildschirms.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Führt einen Befehl am Client aus.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sendet eine Nachricht an alle ausgewählten Clients&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sperrt alle ausgewählte Clients. Sehr praktisch 🙂&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Entsperrt die Bildschirme wieder.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zeigt Informationen über den Client an (MAC-Adresse, CPU, RAM, …)&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Matthias, aus der &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/tag/linuxmuster/&#34;&gt;linuxmuster.net&lt;/a&gt; Community, hat vor einiger Zeit auch &lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/watch?v=7N5_JO6mSSE&#34;&gt;ein kurzes Einführungsvideo erstellt&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wir benutzen Epoptes bei uns in unserem &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/kann-man-einen-computerraum-fuer-weniger-als-1500e-einrichten-ja/&#34;&gt;Computerraum&lt;/a&gt;. Da wir räumlich nicht die Möglichkeit hatten, alle Bildschirme am Rand aufzustellen, sodass man natürlicherweise immer einen Blick auf alle Bildschirme hat, ist diese Programm eine große Hilfe für uns. V.a. die Funktion alle Bildschirme mit einem Klick zu sperren ist äußerst hilfreich, um schnell die Aufmerksamkeit herstellen zu können. Einige unserer Kollegen nutzen auch gern die Möglichkeit, einen Schülerbildschirm vorn am Beamer zu projizieren, um etwas zu erläutern oder damit Schüler ihre Ergebnisse vorstellen können.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&#34;text-align: center;&#34;&gt;
  &lt;strong&gt;Welche Erfahrungen hast du mit Epoptes im Speziellen oder einer anderen Klassenraummanagement-Software gemacht?&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Zugang in Ubuntu für Schüler einschränken – 2 Möglichkeiten</title>
      <link>https://zefanjas.de/zugang-in-ubuntu-fuer-schueler-einschraenken-2-moeglichkeiten/</link>
      <pubDate>Tue, 21 Nov 2017 22:57:46 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/zugang-in-ubuntu-fuer-schueler-einschraenken-2-moeglichkeiten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Seit mehr als einem Jahr verwenden wir [die freie Musterlösung linuxmuster.net][1] in unserer Schule. Neben den Computern im Computerraum haben wir auch in einigen Klassenzimmern Computer stehen, z.B. in den Räumen mit fest installiertem Beamer oder in den Grundschulklassenzimmern. An einigen dieser Rechner wollten wir deshalb den Zugang aus folgenden Gründen einschränken:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Schüler sollen sie nicht an einem Lehrerrechner einloggen können&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Manche Räume sind auch am Nachmittag für Schüler/innen mehr oder weniger frei zugänglich. In diesen Räumen soll ein Login für Schüler nur zur Unterrichtszeit möglich sein.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Unter Ubuntu (welches wir ausschließlich auf den betroffenen Rechnern benutzen) kann man mit [PAM][2]-Modulen den Zugriff auf einen Rechner einschränken. In unserem Fall sind das die Module &lt;em&gt;&lt;strong&gt;pam_access&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;&lt;strong&gt;pam_time&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;zugang-für-schüler-auf-lehrerrechner-einschränken&#34;&gt;Zugang für Schüler auf Lehrerrechner einschränken&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Damit sich nur Lehrkräfte und Mitarbeiter an einem bestimmten Rechner anmelden können, müssen folgende Dateien angepasst werden. In der Datei &lt;strong&gt;/etc/security/access.conf&lt;/strong&gt; legt man fest, wer auf welche Dienste Zugriff hat. Am Ende der Datei haben wir deshalb folgenden Eintrag ergänzt:&lt;/p&gt;
&lt;pre class=&#34;&#34;&gt;-:ALL EXCEPT root linuxadmin (teachers) (staff):ALL
```

Diese Zeile bedeutet, dass niemand Zugriff auf alle Dienste hat, außer die Benutzer root, linuxadmin und die Gruppen teachers und staff.

Damit PAM diese Datei bei der Anmeldung mit überprüft muss noch folgende Zeile _am Anfang_ der Datei **/etc/pam.d/common-auth** eingetragen werden:

&lt;pre class=&#34;&#34;&gt;account required pam_access.so
```

Nun sollten sich nur noch Lehrkräfte und Mitarbeiter anmelden können.

### Zugang für Schüler nur zu Unterrichtszeiten ermöglichen

Diese Art von Zugangsbeschränkung lies sich leider nicht so leicht wie die erste umsetzen. PAM unterstützt zwar eine zeitbasierte Anmeldung, aber leider lassen sich in diesem Modul nur einzelne Benutzer und keine Gruppen angeben. Deshalb muss jeder Benutzer in das PAM Modul eingetragen werden, damit die Zugangsbeschränkung auch funktioniert. Damit man nicht jeden Benutzernamen einzeln eintragen muss, habe ich ein Skript geschrieben, das die Benutzernamen ausließt und eine passende Vorlage für die Datei **/etc/security/time.conf** erstellt.

&lt;pre class=&#34;&#34;&gt;#!/usr/bin/python3
import csv
from subprocess import call

classes = {}
out = &#34;&#34;
user = &#34;&#34;

#creates updated csv in /var/lib/sophomorix/print-data/all.csv
call([&#34;sophomorix-print&#34;, &#34;-a&#34;])

with open(&#39;/var/lib/sophomorix/print-data/all.csv&#39;, &#39;rU&#39;) as exemplarfile:
    reader = csv.reader(exemplarfile, delimiter=&#39;;&#39;)
    i = 0
    #get all classes and put the user in the right class
    for row in reader:
        if row[1] != &#34;teachers&#34;:
            if row[1] not in classes:
                classes[row[1]] = []
            classes[row[1]].append(row[2])

    #create the strings for /etc/security/time.conf
    for grade in classes:
        #print(&#34;\n&#34;+grade)
        user = &#34;* ; * ; &#34;
        for i in range(0, len(classes[grade])):
            #print(classes[grade][i])
            if i == 0:
                user += classes[grade][i]
            else:
                user += &#34;|&#34; + classes[grade][i]
        out += &#34;\n&#34; + user + &#34;; Wk0730-1330&#34;

print(out)

```

Das Skript erzeugt zuerst eine Liste mit allen Benutzernamen und liest diese dann aus und erzeugt folgende Zeile(n):

&lt;pre class=&#34;&#34;&gt;* ; * ; user1|user2|user3 ; Wk0730-1330
```

Das bedeutet das die user1, user2 und user3 Zugriff auf alle Dienste haben (die zwei &amp;#8222;*&amp;#8220; am Anfang), aber nur an Werktagen zwischen 7:30 Uhr und 13:30 Uhr (Wk0730-1330). Weitere Infos zu weiteren Möglichkeiten findet man [hier][3].

Die Ausgabe des Skripts muss man jetzt nur noch nach **/etc/security/time.conf** kopieren und noch diese Zeile in **/etc/pam.d/common-auth** ergänzen:

&lt;pre class=&#34;&#34;&gt;account required pam_time.so
```

### Fazit

Mit PAM hat man viele Möglichkeiten den Zugriff auf einen Ubuntu-Rechner einzuschränken und genau festzulegen, wer wann an welchem Rechner Zugang hat. Dank [postsync][4] (neben [LINBO][5] das Killerfeature der linuxmuster.net) kann man gezielt festlegen, welche Rechner diese Konfiguration bekommen, ohne verschiedene Images pflegen zu müssen.

_Beitragsbild [CC by Adelson Raimundo Reis Amaral][6]_

 [1]: https://zefanjas.de/2017/11/18/5-grossartige-open-source-programme-die-wir-in-unserer-schule-einsetzen/
 [2]: https://de.wikipedia.org/wiki/Pluggable_Authentication_Modules
 [3]: https://wiki.ubuntuusers.de/pam_time/
 [4]: http://docs.linuxmuster.net/de/latest/howtos/use-postsync/index.html
 [5]: http://docs.linuxmuster.net/de/latest/manuals/linbo/index.html
 [6]: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Access-denied_story.jpg</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>5 großartige Open Source Programme, die wir in unserer Schule einsetzen</title>
      <link>https://zefanjas.de/5-grossartige-open-source-programme-die-wir-in-unserer-schule-einsetzen/</link>
      <pubDate>Sat, 18 Nov 2017 05:11:00 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/5-grossartige-open-source-programme-die-wir-in-unserer-schule-einsetzen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute möchte ich 5 Open Source Programme vorstellen, die wir verwenden und uns das Leben im IT-Alltag der Schule sehr erleichtern. Seit 1,5 Jahren wird in unserer Schule &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/2016/12/07/open-source-in-der-schul-it-teil-2/&#34;&gt;fast ausschließlich Open Source Software&lt;/a&gt; verwendet. Dieser Schritt hat uns in dieser kurzen Zeit bereits mehr als 5000€ an Lizenzkosten gespart. Doch das ist nicht unser Hauptgrund, warum wir Open Source Software einsetzen. Es sind folgende:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;die Freiheit und Unabhängigkeit von einem Hersteller&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;der geringe Administrationsaufwand (Ubuntu-Client vs. Windows 10 Client)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Flexibilität und Integrationsfähigkeit von Open Source Programmen, um sie in und an bestehende Strukturen anzupassen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;und noch einige mehr (Hardware kann länger eingesetzt werden, usw.)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&#34;linuxmusternet&#34;&gt;Linuxmuster.net&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://linuxmuster.net&#34;&gt;Linuxmuster.net&lt;/a&gt; ist in meinen Augen die beste freie Musterlösung, die es derzeit für Schulen gibt. Sie bildet das Herz unser Infrastruktur (DNS, DHCP für das LAN, LDAP, Samba, RADIUS). Es ist nicht nur die Software, die toll ist, sondern vor allem die Community um dieses Projekt herum. Ich habe selten eine so freundliche und hilfsbereite Community erlebt, die man wirklich &lt;em&gt;alles&lt;/em&gt; rund um Schule und IT fragen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Teil von Linuxmuster.net ist LINBO, ein Mini-OS, mit dem man alle Rechner im Netzwerk bequem verwalten kann. Mit Hilfe von Images kann man alle Rechner zu jeder Zeit (auch offline) wieder in einen definierten Zustand bringen. LINBO unterstützt nicht nur Linux, sondern auch Windows. Mit Hilfe von &lt;a href=&#34;http://docs.linuxmuster.net/de/latest/howtos/use-postsync/index.html&#34;&gt;postsync-Skripten&lt;/a&gt;, kann man neben den Images die Rechner einzeln oder raumweise individuell anpassen, ohne 5 verschiedene Images pflegen zu müssen. So bekommen bei uns z.B. Lehrerrechner oder Schülerrechner in den Klassenzimmern eine andere Konfiguration als die Rechner im Computerraum.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2079&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_119.png&#34; alt=&#34;&#34; width=&#34;1169&#34; height=&#34;745&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_119.png 1169w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_119-300x191.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_119-768x489.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_119-1024x653.png 1024w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_119-424x270.png 424w&#34; sizes=&#34;(max-width: 1169px) 100vw, 1169px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Website: &lt;a href=&#34;https://linuxmuster.net&#34;&gt;https://linuxmuster.net&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Dokumentation: &lt;a href=&#34;http://docs.linuxmuster.net&#34;&gt;http://docs.linuxmuster.net&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Community: &lt;a href=&#34;https://ask.linuxmuster.net&#34;&gt;https://ask.linuxmuster.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;pfsense&#34;&gt;pfSense&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Für unsere Firewall setzen wir &lt;a href=&#34;http://pfsense.org/&#34;&gt;pfSense&lt;/a&gt; ein. Es ist eine sehr verlässliche, stabile, leicht zu konfigurierende und übersichtliche Firewall, die viele (Enterprise)-Features von Haus aus mitbringt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Captive Portal mit RADIUS-Authentifizierung und Vouchers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/2017/11/20/pfsense-monitoring-mit-check_mk/&#34;&gt;SNMP / check_mk Integration für unser Monitoring&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;High Availability und Hardware Redundancy&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;HAProxy (Reverse Proxy), um unsere Subdomains an die richtigen Server zu verteilen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Squid (Webfilter, Proxy)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter wp-image-2078 size-full&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/pfsense.png&#34; alt=&#34;&#34; width=&#34;1580&#34; height=&#34;979&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/pfsense.png 1580w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/pfsense-300x186.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/pfsense-768x476.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/pfsense-1024x634.png 1024w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/pfsense-436x270.png 436w&#34; sizes=&#34;(max-width: 1580px) 100vw, 1580px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Website: &lt;a href=&#34;http://pfsense.org/&#34;&gt;http://pfsense.org/&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Dokumentation: &lt;a href=&#34;https://doc.pfsense.org/index.php/Main_Page&#34;&gt;https://doc.pfsense.org/index.php/Main_Page&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Community: &lt;a href=&#34;https://www.pfsense.org/get-involved/&#34;&gt;https://www.pfsense.org/get-involved/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;omdcheck_mk&#34;&gt;OMD/Check_mk&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Seit einem Jahr nutzen wir die &lt;a href=&#34;http://omdistro.org/&#34;&gt;Open Monitor Distribution und Check_mk&lt;/a&gt; für unser Monitoring. Es dauert ein wenig, bis man sich in der Oberfläche zurechtfindet, aber Check_mk ist sehr mächtig und man kann damit so ziemlich alles überwachen. Wir überwachen damit unsere gesamte Netzwerkinfrastruktur (Switche, Firewall, UPS, Accesspoints, Wireless Controller, Füllstände bei Druckern) als auch Server sowie einige Clients (Anzeigesystem für Infos). Weiterhin nutzen wir zusätzlich ein &lt;a href=&#34;https://github.com/rmblake/check_mk-slack&#34;&gt;Plugin&lt;/a&gt;, dass im Falle eines Problems sofort eine Benachrichtigung in unseren Monitoring-Channel schickt (derzeit nutzen wir noch Slack, sind aber aktuell dabei auf &lt;a href=&#34;http://rocket.chat/&#34;&gt;Rocket.chat&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href=&#34;http://mattermost.org/&#34;&gt;Mattermost&lt;/a&gt; umzusteigen).&lt;/p&gt;
&lt;img decoding=&#34;async&#34; src=&#34;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/98/Cmk-dashboard.png&#34; alt=&#34;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/98/Cmk-dashboard.png&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Website: &lt;a href=&#34;http://omdistro.org/&#34;&gt;http://omdistro.org/&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Dokumentation: &lt;a href=&#34;https://mathias-kettner.de/cms.html&#34;&gt;https://mathias-kettner.de/cms.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;zammad&#34;&gt;Zammad&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;http://zammad.org/&#34;&gt;Zammad&lt;/a&gt; haben wir erst vor kurzem entdeckt. Es ist die Support-Plattform, die wir uns schon länger gewünscht haben. Zu Beginn haben wir OSTicket genutzt, welches auch gut funktioniert, aber keine moderne „responsive“ Oberfläche hat. Zammad bietet uns alles, was wir gern möchten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;LDAP Support&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;moderne Oberfläche&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;viele Integrationen / Channels (eMail, Telegram, Web, …)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Zur Zeit nutzen wir Zammad nur für IT-Anfragen von Mitarbeitern oder Lehrkräften. In unserer Schule haben wir noch andere Formulare für Reparaturanfragen, Klassenausflüge etc. Zukünftig sollen diese auch zu Zammad migriert werden.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2081&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/dashboard.png&#34; alt=&#34;&#34; width=&#34;2000&#34; height=&#34;1239&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/dashboard.png 2000w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/dashboard-300x186.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/dashboard-768x476.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/dashboard-1024x634.png 1024w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/dashboard-436x270.png 436w&#34; sizes=&#34;(max-width: 2000px) 100vw, 2000px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Website: &lt;a href=&#34;http://zammad.org/&#34;&gt;http://zammad.org/&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Dokumentation: &lt;a href=&#34;https://docs.zammad.org/&#34;&gt;Admin-Doku&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;http://zammad-user-documentation.readthedocs.io/&#34;&gt;Benutzer-Doku&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;koha&#34;&gt;Koha&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Seit diesem Schuljahr verwalten wir unsere Schul- und Lehrmittelbibliothek mit &lt;a href=&#34;http://koha-community.org/&#34;&gt;Koha&lt;/a&gt;. Über die Migration hatte ich &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/2017/07/24/umstieg-von-littera-zu-koha-teil-1/&#34;&gt;in den letzten Monaten berichtet&lt;/a&gt;. Koha ist ein sehr mächtiges Werkzeug für die Verwaltung von Bibliotheken.  Der Einstieg ist nicht so leicht, da man sich mit Themen wir Marc21 und vielen anderen bibliographischen Dingen auseinandersetzen muss, um Koha richtig zu konfigurieren. Trotzdem ist es kein Problem, nur einen Teil der vielen Features zu nutzen.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;shrinkToFit&#34; src=&#34;https://d2.alternativeto.net/dist/s/koha_737036_full.png?format=jpg&amp;width=1600&amp;height=1600&amp;mode=min&amp;upscale=false&#34; alt=&#34;https://d2.alternativeto.net/dist/s/koha_737036_full.png?format=jpg&amp;width=1600&amp;height=1600&amp;mode=min&amp;upscale=false&#34; width=&#34;1855&#34; height=&#34;889&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Website: &lt;a href=&#34;http://koha-community.org/&#34;&gt;http://koha-community.org/&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Dokumentation: &lt;a href=&#34;https://koha-community.org/documentation/&#34;&gt;https://koha-community.org/documentation/&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Community: &lt;a href=&#34;https://koha-community.org/support/community-support/&#34;&gt;https://koha-community.org/support/community-support/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Es sehr viele tolle Open Source Projekte und ich könnte noch einige weitere aufzählen. Eine Schule, welche zu fast 100% Open Source Software mit betrieben wird, ist heutzutage kein Problem mehr. Weltweit gibt es dafür viele Beispiele. Die größten Hindernisse sehe ich persönlich in der Überzeugungsarbeit bei Mitarbeitern und Entscheidungsträgern, sowie fähigen IT-Mitarbeitern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Welche Open Source Programme setzt ihr in eurer Schule bzw. Unternehmen ein?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Umstieg von LITTERA zu Koha – Teil 3</title>
      <link>https://zefanjas.de/umstieg-von-littera-zu-koha-teil-3/</link>
      <pubDate>Sat, 16 Sep 2017 07:18:47 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/umstieg-von-littera-zu-koha-teil-3/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Im [ersten][1] und im [zweiten Teil][2] dieser kleinen Serie habe ich bereits berichtet, wie wir an unserer Schule von LITTERA zu Koha umgestiegen sind. Heute möchte ich kurz zeigen, wie wir Antolin in Koha integriert haben, sodass man bei der Suche im OPAC oder Intranet sofort erkennt, wenn ein Buch bei Antolin verfügbar ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So soll es am Ende aussehen:&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter wp-image-2040 size-full&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/07/Auswahl_081.png&#34; alt=&#34;&#34; width=&#34;789&#34; height=&#34;409&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/07/Auswahl_081.png 789w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/07/Auswahl_081-300x156.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/07/Auswahl_081-768x398.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/07/Auswahl_081-624x323.png 624w&#34; sizes=&#34;(max-width: 789px) 100vw, 789px&#34; /&gt; 
&lt;h2 id=&#34;antolin-daten-hinzufügen&#34;&gt;Antolin-Daten hinzufügen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Zuerst muss Koha wissen, welches Buch bei Antolin verfügbar ist und welches nicht. Dazu habe ich mir die [Antolin-Datenbank][3] bei Antolin heruntergeladen und dann, nachdem ich alle Bücher aus Koha als MARC-Datei exportiert habe, mit einem Skript mit den entsprechenden Daten angereichert. Hierzu habe ich wieder pymarc verwendet. So sieht das ganze dann aus:&lt;/p&gt;
&lt;pre class=&#34;lang:python decode:true &#34;&gt;record.add_field(
  Field(
    tag = &#39;856&#39;,
    indicators = [&#39;4&#39;,&#39;2&#39;],
    subfields = [
      &#39;n&#39;, &#39;Antolin&#39;,
      &#39;u&#39;, antolin[titles[recordID][&#34;ISBN&#34;]][&#34;url&#34;],
      &#39;w&#39;, antolin[titles[recordID][&#34;ISBN&#34;]][&#34;bookId&#34;],
      &#39;y&#39;, antolin[titles[recordID][&#34;ISBN&#34;]][&#34;title&#34;],
      &#39;z&#39;, antolin[titles[recordID][&#34;ISBN&#34;]][&#34;grade&#34;]
]))

```

Die Daten habe ich also in Feld 856 hinzugefügt. Die Antolindaten habe ich vorher aus der CSV ausgelesen und in ein Array bzw. Dict gespeichert.

## Templates anpassen

Der nächste Schritt ist, dass Koha (Opac und Intranet) wissen muss, wie es diese Daten anzeigen soll. Koha verwendet für den Opac und das Intranet XSLT-Templates. Diese kann man bearbeiten und an seine Bedürfnisse anpassen. Ich habe eine Abfrage eingefügt, welche prüft, ob das Feld 856 vorhanden ist, und dann entsprechend den Antolin-Raben zeigt sowie einen Link zum Quiz.

&lt;pre class=&#34;lang:xhtml decode:true &#34;&gt;&amp;lt;xsl:if test=&#34;$DisplayOPACiconsXSLT!=&#39;0&#39;&#34;&amp;gt;
 &amp;lt;span class=&#34;results_summary type&#34;&amp;gt;
 &amp;lt;xsl:if test=&#34;$typeOf008!=&#39;&#39;&#34;&amp;gt;
   &amp;lt;span class=&#34;results_material_type&#34;&amp;gt;
     &amp;lt;span class=&#34;label&#34;&amp;gt;Materialtyp: &amp;lt;/span&amp;gt;
     &amp;lt;xsl:choose&amp;gt;
       &amp;lt;xsl:when test=&#34;$leader19=&#39;a&#39;&#34;&amp;gt;&amp;lt;img src=&#34;https://zefanjas.de/opac-tmpl/lib/famfamfam/silk/book_link.png&#34; alt=&#34;book&#34; title=&#34;book&#34; class=&#34;materialtype&#34;/&amp;gt; Gesamtaufnahme&amp;lt;/xsl:when&amp;gt;
       &amp;lt;xsl:when test=&#34;$leader6=&#39;a&#39;&#34;&amp;gt;
         &amp;lt;xsl:choose&amp;gt;
           &amp;lt;xsl:when test=&#34;$leader7=&#39;c&#39; or $leader7=&#39;d&#39; or $leader7=&#39;m&#39;&#34;&amp;gt;&amp;lt;img src=&#34;https://zefanjas.de/opac-tmpl/lib/famfamfam/silk/book.png&#34; alt=&#34;book&#34; title=&#34;book&#34; class=&#34;materialtype&#34;/&amp;gt;
           
           &amp;lt;!-- Add Antonlin image --&amp;gt;
           &amp;lt;xsl:if test=&#34;marc:datafield[@tag=856]&#34;&amp;gt;
             &amp;lt;xsl:element name=&#34;img&#34;&amp;gt;&amp;lt;xsl:attribute name=&#34;src&#34;&amp;gt;/images/Antolin16.png&amp;lt;/xsl:attribute&amp;gt;&amp;lt;xsl:attribute name=&#34;alt&#34;&amp;gt;Antolin&amp;lt;/xsl:attribute&amp;gt;&amp;lt;xsl:attribute name=&#34;class&#34;&amp;gt;Materialtyp&amp;lt;/xsl:attribute&amp;gt;&amp;lt;/xsl:element&amp;gt;
           &amp;lt;/xsl:if&amp;gt;
            Buch&amp;lt;/xsl:when&amp;gt;
           &amp;lt;xsl:when test=&#34;$leader7=&#39;i&#39; or $leader7=&#39;s&#39;&#34;&amp;gt;&amp;lt;img alt=&#34;Zeitschrift&#34; title=&#34;Zeitschrift&#34; class=&#34;materialtype&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/opac-tmpl/lib/famfamfam/silk/newspaper.png&#34; /&amp;gt; Periodikum&amp;lt;/xsl:when&amp;gt;
           &amp;lt;xsl:when test=&#34;$leader7=&#39;a&#39; or $leader7=&#39;b&#39;&#34;&amp;gt;&amp;lt;img src=&#34;https://zefanjas.de/opac-tmpl/lib/famfamfam/silk/book_open.png&#34; alt=&#34;article&#34; title=&#34;article&#34; class=&#34;materialtype&#34;/&amp;gt; Aufsatz&amp;lt;/xsl:when&amp;gt;
         &amp;lt;/xsl:choose&amp;gt;
       &amp;lt;/xsl:when&amp;gt;
       &amp;lt;xsl:when test=&#34;$leader6=&#39;t&#39;&#34;&amp;gt;&amp;lt;img src=&#34;https://zefanjas.de/opac-tmpl/lib/famfamfam/silk/book.png&#34; alt=&#34;book&#34; title=&#34;book&#34; class=&#34;materialtype&#34;/&amp;gt; Buch&amp;lt;/xsl:when&amp;gt;
       &amp;lt;xsl:when test=&#34;$leader6=&#39;o&#39;&#34;&amp;gt;&amp;lt;img src=&#34;https://zefanjas.de/opac-tmpl/lib/famfamfam/silk/report_disk.png&#34; alt=&#34;Medienkombination&#34; title=&#34;Medienkombination&#34; class=&#34;materialtype&#34; /&amp;gt; Kit&amp;lt;/xsl:when&amp;gt;
       &amp;lt;xsl:when test=&#34;$leader6=&#39;p&#39;&#34;&amp;gt;&amp;lt;img src=&#34;https://zefanjas.de/opac-tmpl/lib/famfamfam/silk/report_disk.png&#34; alt=&#34;Medienkombination&#34; class=&#34;materialtype&#34; title=&#34;Medienkombination&#34; /&amp;gt;Medienkombination&amp;lt;/xsl:when&amp;gt;
       &amp;lt;xsl:when test=&#34;$leader6=&#39;m&#39;&#34;&amp;gt;&amp;lt;img title=&#34;Computerdatei&#34; class=&#34;materialtype&#34; alt=&#34;Computerdatei&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/opac-tmpl/lib/famfamfam/silk/computer_link.png&#34; /&amp;gt; Computerdatei&amp;lt;/xsl:when&amp;gt;
       &amp;lt;xsl:when test=&#34;$leader6=&#39;e&#39; or $leader6=&#39;f&#39;&#34;&amp;gt;&amp;lt;img alt=&#34;Karte&#34; title=&#34;Karte&#34; class=&#34;materialtype&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/opac-tmpl/lib/famfamfam/silk/map.png&#34; /&amp;gt; Karte&amp;lt;/xsl:when&amp;gt;
       &amp;lt;xsl:when test=&#34;$leader6=&#39;g&#39; or $leader6=&#39;k&#39; or $leader6=&#39;r&#39;&#34;&amp;gt;&amp;lt;img src=&#34;https://zefanjas.de/opac-tmpl/lib/famfamfam/silk/film.png&#34; alt=&#34;Visuelles Material&#34; title=&#34;Visuelles Material&#34; class=&#34;materialtype&#34; /&amp;gt; Visuelles Material&amp;lt;/xsl:when&amp;gt;
       &amp;lt;xsl:when test=&#34;$leader6=&#39;c&#39; or $leader6=&#39;d&#39;&#34;&amp;gt;&amp;lt;img src=&#34;https://zefanjas.de/opac-tmpl/lib/famfamfam/silk/music.png&#34; alt=&#34;Partitur&#34; class=&#34;materialtype&#34; title=&#34;Partitur&#34; /&amp;gt; Noten&amp;lt;/xsl:when&amp;gt;
       &amp;lt;xsl:when test=&#34;$leader6=&#39;i&#39;&#34;&amp;gt;&amp;lt;img class=&#34;materialtype&#34; title=&#34;Ton&#34; alt=&#34;Ton&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/opac-tmpl/lib/famfamfam/silk/sound.png&#34; /&amp;gt; Ton&amp;lt;/xsl:when&amp;gt;
       &amp;lt;xsl:when test=&#34;$leader6=&#39;j&#39;&#34;&amp;gt;&amp;lt;img src=&#34;https://zefanjas.de/opac-tmpl/lib/famfamfam/silk/sound.png&#34; class=&#34;materialtype&#34; title=&#34;Musik&#34; alt=&#34;Musik&#34; /&amp;gt; Musik&amp;lt;/xsl:when&amp;gt;
     &amp;lt;/xsl:choose&amp;gt;
   &amp;lt;/span&amp;gt;
 &amp;lt;/xsl:if&amp;gt;

```

Das gleiche muss man dann noch einmal für die Detailansicht machen. Die XSLT Dateien befinden sich unter **_/usr/share/koha/intranet/htdocs/intranet-tmpl/prog/{langcode}/xslt/MARC21slim2intranetResults.xsl_**. {langcode} ist z.B. &amp;#8222;en&amp;#8220; oder &amp;#8222;de-DE&amp;#8220;.

Es empfiehlt sich eine Kopie des Standard-Templates zu machen und dieses dann anzupassen. Dazu muss der Pfad in den Systemparametern unter **XSLTResultsDisplay** noch geändert werden.

## Fazit

Bisher lief der Umzug ohne große Probleme ab. Der Schulbetrieb läuft seit einigen Wochen wieder und bisher gab es keine Beschwerden 🙂 Eine Sache haben wir noch nicht eingerichtet, welche aber noch dringend gemacht werden muss: Benachrichtigungen und Mahn- bzw. Erinnerungsnachrichten. Wenn wir das fertig eingerichtet haben, werde ich davon in einem 4. Teil berichten.

 [1]: https://zefanjas.de/2017/07/24/umstieg-von-littera-zu-koha-teil-1/
 [2]: https://zefanjas.de/2017/07/26/umstieg-von-littera-zu-koha-teil-2/
 [3]: https://www.antolin.de/all/info/titel-listen.jsp</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Umstieg von LITTERA zu Koha – Teil 2</title>
      <link>https://zefanjas.de/umstieg-von-littera-zu-koha-teil-2/</link>
      <pubDate>Wed, 26 Jul 2017 04:35:50 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/umstieg-von-littera-zu-koha-teil-2/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wie bereits in [Teil 1][1] dieser kleinen Serie angekündigt, möchte ich heute beschreiben, wie wir neben unserer Lehrmittelbibliothek auch mit unserer Schulbibliothek von LITTERA zu Koha umgestiegen sind.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;backup-der-daten-aus-littera&#34;&gt;Backup der Daten aus LITTERA&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;LITTERA macht es einem nicht gerade leicht die aufgenommen Titel und Exemplare zu exportieren, sodass man neben den allgemeinen Angaben zum Titel auch die entsprechenden Schlagworte, Systematik oder die Barcodes in irgendeiner lesbaren Form hat. Die Backupfunktion von LITTERA legt alle Daten in einer Microsoft Access Datenbank ab, in der wiederum alle Daten in Tabellen liegen. Unter Windows ist diese mit einem Passwort geschützt, doch mit Hilfe der &lt;em&gt;mdb-tools&lt;/em&gt; (aus den Paketquellen von z.B. Ubuntu) kann man sich ohne Probleme den Inhalt dieser Datenbank anschauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit &lt;em&gt;mdb-tables littera.mdb&lt;/em&gt; kann man sich die einzelnen Tabellen innerhalb der Datenbank anschauen und mit &lt;em&gt;mdb-export littera.mdb tabellenname&lt;/em&gt; den Inhalt einer Tabelle. Wenn man das ganze noch mit &lt;em&gt;sed&lt;/em&gt; verknüpft kann man mit folgendem Befehl alle Tabellen in eine CSV-Datei exportieren:&lt;/p&gt;
&lt;pre class=&#34;&#34;&gt;$ mdb-tables littera.mdb | sed &#34;s/ /\n/g&#34; | while read in; do  mdb-export littera.mdb &#34;$in&#34; &amp;gt; &#34;$in&#34;.csv; done

```

Nun hat man alle Daten in einer Form, dass man sie weiterverarbeiten kann. Folgende Tabellen sind interessant. Die Spalte &amp;#8222;Buchungsnummer&amp;#8220; dient dabei als ID in anderen Tabellen.

  * Verlag → Liste mit allen Verlagen und Ortsangabe
  * Schlagworte → Liste aller Schlagworte
  * Schlag_zuord → Zuordnung der Schlagworte zu einem Titel
  * Medienart → alle Medientypen
  * Interessenkreise → Liste der Interessenskreise
  * IntzuMed → Zuordnung Interessenkreise zu Titel
  * Systematik\_OG / Systematik\_UG → Ober- und Untergruppen der Systematik
  * Systematik_Zuordnung → Zuordnung der Systematik zu Titel
  * Sprache → Liste der verwendeten Sprachen
  * Reihe → Informationen über Reihen
  * Exemplar → Liste aller Exemplare
  * Titel → Liste aller Titel

### Vorbereiten der Daten

Mit Hilfe eines Python-Skripts habe ich diese Tabellen ausgelesen und in einem großen Dictionary zusammengefasst, sodass ich zu jedem Titel alle nötigen Daten hatte (inkl. Exemplardaten).

```
#read publisher data
with open(&#39;Verlag.csv&#39;) as exemplarfile:
    reader = csv.DictReader(exemplarfile)
    tmpItem = {}

    for row in reader:
        tmpItem = {}
        tmpItem[&#34;name&#34;] = row[&#34;Verlag&#34;]
        tmpItem[&#34;city&#34;] = row[&#34;Ort&#34;]
        publishers[row[&#34;Buchungsnummer&#34;]] = tmpItem

```

Eine weitere Schwierigkeit war der Barcode. Erst nach einiger [Recherche][2] habe ich einen Hinweis auf die Zusammenstellung des Barcodes gefunden. Ein Beispiel:

Barcode eines Exemplars: **1456000089443**

Das Muster ist folgendes: Exemplarnummer + Nullen + Bibliotheksnummer + Länge der Exemplarnummer + Prüfziffer (EAN13).

Im obigen Bespiel wäre als **1456** die Nummer unsere Exemplars, gefolgt von **Nullen**. **894** ist die Nummer der Bibliothek gefolgt von der **4**, da unsere Exemplarnummer 4stellig ist. **3** ist die Prüfnummer des Barcodes (die sich Über Division mit Rest berechnen lässt &amp;#8211; einfach mal das weite Netz danach durchsuchen).

### MAB zu MARC21

LITTERA verwendet MAB als Format für alle Titel und Exemplare und Koha dagegen MARC21. Die Daten, die nun mit Hilfe des Python-Skripts vorbereitet sind, müssen nun noch in MARC21 &amp;#8222;umgewandelt&amp;#8220; werden. Wie ich schon in Teil 1 erwähnte, ist MARC21 nicht gerade einsteigerfreundlich und relativ komplex. Es dauert etwas bis man die Struktur verstanden hat. Mir hat an dieser Stelle in Website &amp;#8222;[Understanding MARC][3]&amp;#8220; geholfen.

In MARC21 gibt es verschiedene Felder mit Unterfeldern, die dazu noch bis zu 2 Indikatoren haben. In Koha wird z.B. das Fled 952 für alle Exemplardaten verwendet. im Unterfeld &amp;#8222;p&amp;#8220;, also 952$p befindet sich z.B. der Barcode. Im Feld 245$a und 245$b werden der Titel und der Untertitel festgehalten usw. Eine genaue Auflistung in deutsch gibt es bei der [Deutschen Nationalbibliothek][4].

Mehr oder weniger zufällig bin ich auf [pymarc][5] gestoßen, eine Python-Bibliothek zum Bearbeiten von MARC21 Daten. Diese Bibliothek nimmt einem viel Arbeit ab. Ich habe also aus den vorbereiteten Daten die einzelen Einträge der MARC21-Felder erstellt und am Ende als MARC21XML exportiert. Hier ein Auszug aus dem Skript:

```
if &#34;ISBN&#34; in titles[recordID] and titles[recordID][&#34;ISBN&#34;] != &#34;&#34;:
    record.add_field(
        Field(
            tag = &#39;020&#39;,
            indicators = [&#39;&#39;,&#39;&#39;],
            subfields = [
                &#39;a&#39;, titles[recordID][&#34;ISBN&#34;]
            ]
        )
    )

```

Die Felder 000 bis 008 sind besondere Felder in MARC21, deren Bedeutung ich noch nicht 100%ig verstanden habe. Auf jeden Fall ist der &amp;#8222;Leader&amp;#8220; ein sehr wichtiges Feld, weil in ihm wichtige Daten über z.B. die Medienart festgehalten sind. Deshalb hier noch ein Auszug, wie ich den Leader konstrukiert habe (anhand des Medientyps):

```
l = list(record.leader)
```

l\[5] = &amp;#8217;n&amp;#8216; l[6] = &amp;#8218;a&amp;#8216; l[7] = &amp;#8218;m&amp;#8216; l[9] = &amp;#8218;a&amp;#8216; l[17] = &amp;#8218;7&amp;#8216; l[18] = &amp;#8218;a&amp;#8216; if titles[recordID\]\[&amp;#8222;type&amp;#8220;\]\[&amp;#8222;short&amp;#8220;] in (&amp;#8222;BU&amp;#8220;, &amp;#8222;ZS&amp;#8220;): l[6] = &amp;#8218;a&amp;#8216; l[7] = &amp;#8218;m&amp;#8216; if titles[recordID\]\[&amp;#8222;type&amp;#8220;\]\[&amp;#8222;short&amp;#8220;] in (&amp;#8222;CD&amp;#8220;, &amp;#8222;TC&amp;#8220;, &amp;#8222;HB&amp;#8220;): l[6] = &amp;#8218;j&amp;#8216; if titles[recordID\]\[&amp;#8222;type&amp;#8220;\]\[&amp;#8222;short&amp;#8220;] in (&amp;#8222;KA&amp;#8220;): l[6] = &amp;#8218;e&amp;#8216; if titles[recordID\]\[&amp;#8222;type&amp;#8220;\]\[&amp;#8222;short&amp;#8220;] in (&amp;#8222;VI&amp;#8220;, &amp;#8222;DV&amp;#8220;, &amp;#8222;DI&amp;#8220;, &amp;#8222;FI&amp;#8220;, &amp;#8222;OV&amp;#8220;): l[6] = &amp;#8218;g&amp;#8216; if titles[recordID\]\[&amp;#8222;type&amp;#8220;\]\[&amp;#8222;short&amp;#8220;] in (&amp;#8222;CR&amp;#8220;, &amp;#8222;FD&amp;#8220;): l[6] = &amp;#8218;m&amp;#8216; if titles[recordID\]\[&amp;#8222;type&amp;#8220;\][&amp;#8222;short&amp;#8220;] in (&amp;#8222;SP&amp;#8220;, &amp;#8222;SO&amp;#8220;): l[6] = &amp;#8218;o&amp;#8216; record.leader = &amp;#8222;&amp;#8220;.join(l)


Ein korrekter Leader ist wichtig, da ansonsten in Koha kein Medientyp bei der Suche oder in den Details angezeigt werden.

Nun müssen die Daten noch von MARC21XML nach MARC21 umgewandelt werden. Koha kann zwar auch MARC21XML importieren, aber da hatte ich immer Probleme mit der Kodierung, was sich in Problemen mit Umlauten und Sonderzeichen gezeigt hat. Also habe ich mit Hilfe von [MarcEdit][6] die Daten vom einem Format in das nächste gebracht.&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter wp-image-2038 size-full&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/07/MARC-Tools_080.png&#34; alt=&#34;&#34; width=&#34;716&#34; height=&#34;569&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/07/MARC-Tools_080.png 716w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/07/MARC-Tools_080-300x238.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/07/MARC-Tools_080-624x496.png 624w&#34; sizes=&#34;(max-width: 716px) 100vw, 716px&#34; /&gt;

Soweit so gut. Jetzt können die Daten in Koha importiert werden. Allerdings möchte ich gern, dass man bei einer Suche oder in der Detailansicht sieht, ob ein Buch bei Antolin verfügbar ist oder nicht. Antolin ist eine Leseplatform für Kinder, wo man zu einem gelesenen Buch ein Quiz machen kann und dafür Punkte bekommt. Ungefähr so soll es am Ende aussehen:

&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter wp-image-2040 size-full&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/07/Auswahl_081.png&#34; alt=&#34;&#34; width=&#34;789&#34; height=&#34;409&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/07/Auswahl_081.png 789w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/07/Auswahl_081-300x156.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/07/Auswahl_081-768x398.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/07/Auswahl_081-624x323.png 624w&#34; sizes=&#34;(max-width: 789px) 100vw, 789px&#34; /&gt; 

Wie Antolin integriert werden kann und wie man die Ansicht der Ergebnisse anpassen kann, darüber werde ich im [dritten Teil][7] berichten.

 [1]: https://zefanjas.de/2017/07/24/umstieg-von-littera-zu-koha-teil-1/
 [2]: http://www.ktp.at/mikrobib/doc/bc/BarEtiB.pdf
 [3]: http://www.loc.gov/marc/umb/
 [4]: http://d-nb.info/996983511/34
 [5]: https://github.com/edsu/pymarc
 [6]: http://marcedit.reeset.net/
 [7]: https://zefanjas.de/2017/09/16/umstieg-von-littera-zu-koha-teil-3/</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Umstieg von LITTERA zu Koha – Teil 1</title>
      <link>https://zefanjas.de/umstieg-von-littera-zu-koha-teil-1/</link>
      <pubDate>Mon, 24 Jul 2017 14:33:56 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/umstieg-von-littera-zu-koha-teil-1/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Seit ca. einem Jahr setzen wir an unserer Schule vermehrt auf Open Source Software (ich hatte &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/2016/12/05/open-source-in-der-schul-it-teil-1/&#34;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/2016/12/07/open-source-in-der-schul-it-teil-2/&#34;&gt;hier&lt;/a&gt; dazu berichtet). Ein großer Vorteil dieser Entscheidung ist die gewonnene Freiheit und Anpassungsfähigkeit. Manche würden das vielleicht auch als Nachteil sehen 🙂 Als Schule hat man bestimmte Anforderungen und Gegebenheiten und so kommt es bei der Auswahl einer Software nicht nur auf die „Features“ an, sondern v.a. auch, wie gut man diese Software konfigurieren, anpassen und in die vorhandene Infrastruktur einbinden kann. Da sehe ich bei Open Source Software einen riesen Vorteil gegenüber kommerzieller Software.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;ausgangslage&#34;&gt;Ausgangslage&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;http://koha-community.org/&#34;&gt;Koha&lt;/a&gt; ist so ein Beispiel. Vor einem Jahr haben wir eine neue Software für unsere Lehrmittelbibliothek gesucht. Unsere damalige Lösung (Littera LM) war veraltet und lief nicht sehr zuverlässig. Jedes Jahr gab es bei der Schulbuchausgabe und -rückgabe Probleme, sodass Bücher nicht mehr eindeutig zugeordnet werden konnten usw. Von Koha hatte ich schon mal gehört und wusste, dass auch andere Schulen in der großen weiten Welt diese Lösung verwendeten. Eine neue VM mit Koha war schnell eingerichtet – nicht zuletzt dank des sehr ausführlichen Handbuchs (inkl. Checklist)!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben dem Einrichten von Koha mussten wir uns v.a. auch mit Marc21 auseinandersetzten – dem bibliografischem Framework, welches Koha standardmäßig verwendet. Marc21 ist ein sehr komplexes Format, was am Anfang nicht gerade übersichtlich erscheint. Man kann sehr viele Details darin abbilden – leider, so erscheint es mir, ist dies aber auf verschiedenen Wegen möglich 🙂 Ich habe einiges gelernt über Marc21, aber bin längst kein Experte darin. Für unsere Schulbücher brauchten wir zum Glück nur die wesentlichsten Daten, welche auch gut abgebildet werden konnten. Unsere damalige Bibliothekarin erarbeitete noch eine Systematik und entsprechende Schlagwörter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann konnte es auch schon mit der Katalogisierung der einzelnen Schulbücher und Lehrmaterialien losgehen. Über die Sommerferien wurden alle Schulbücher neu aufgenommen, mit Barcodes versehen und für die Schulbuchausgabe vorbereitet. Die Schulbuchausgabe nach den Ferien lief erfreulicherweise ohne große Probleme und (fast) zum ersten Mal war klar, wem welches Buch ausgeliehen wurde 🙂&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein großer Vorteil von Koha gegenüber von LITTERA ist, dass es webbasiert ist und somit von jedem Rechner im Netzwerk aus bedient werden kann. Das hat uns die Arbeit und Einrichtung sehr erleichtert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach einem Jahr mit Koha sind wir sehr zufrieden und auch die Schulbuchrückgabe lief ohne Probleme ab. Koha ist insgesamt sehr mächtig und kann viel viel mehr, als man für eine kleine Lehrmittelbibliothek braucht. Es dauert etwas bis man sich in Koha und v.a. Marc21 eingearbeitet hat, aber das Handbuch ist da eine große Hilfe. Die Möglichkeiten der Konfiguration sind sehr vielfältig und man kann eigentlich alles an die eigenen Bedürfnisse anpassen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;umstieg-wagen&#34;&gt;Umstieg wagen!&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Nach der erfolgreichen Schulbuchrückgabe haben wir uns kurz zusammengesetzt und überlegt, ob wir nicht auch unsere eigentliche Schulbibliothek auf Koha umstellen sollten. Der Aufwand für so eine Umstellung ist natürlich um einiges größer, da eine Schulbibliothek ganz andere Anforderungen hat, als eine Lehrmittelbibliothek. Wir wollten auch den Bestand nicht neu etikettieren müssen, sondern – falls möglich – die vorhandene Struktur und Barcodes übernehmen können. Dazu kommen dann noch Ausleihkonditionen, Mahngebühren, E-Mail-Benachrichtigungen, Antolin-Integration usw. In den letzten zwei Wochen habe ich mich mal an dieses Projekt gewagt. Davon möchte ich euch bald in einem weiteren Artikel berichten (Update: &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/2017/07/26/umstieg-von-littera-zu-koha-teil-2/&#34;&gt;Teil 2&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;PS: Wer nutzt noch Koha in seiner Bibliothek?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Schul-IT: Interaktive Whiteboards und Ubuntu</title>
      <link>https://zefanjas.de/schul-it-interaktive-whiteboards-und-ubuntu/</link>
      <pubDate>Fri, 05 May 2017 02:44:09 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/schul-it-interaktive-whiteboards-und-ubuntu/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wir haben bei uns in der Schule einige Interaktive Whiteboards (u.a. Promethean Activboard and Panasonic Smartboard UB-T880). Da wir auf den meisten [unserer Rechner Ubuntu 16.04][1] am Laufen haben, mussten wir einen Weg finden, wie man diese Whiteboards mit Ubuntu nutzen kann. Eigentlich sind es drei Punkte oder Fragen, welche wir lösen mussten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Treiberunterstützung für Ubuntu&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kalibrierung der Whiteboards&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Software für das Interaktive Whiteboard&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&#34;installation-der-treiber&#34;&gt;Installation der Treiber&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Das Panasonic Smartboard UB-T880 wurde sofort von Ubuntu als Eingabegerät erkannt. Hier gab es keine Probleme – USB anstecken und fertig 🙂 Etwas schwieriger gestaltet sich die Installation der Treiber für das Promethean ActivBoard, da das Board nicht automatisch erkannt wurde. Zusätzlich gab es bei unserem Board das Problem, dass ein Rechner mit USB3.0 Controller es nicht erkennen konnte. Wir haben da einfach einen etwas älteren Rechner genommen, der noch einen USB2.0 Controller hatte. Mit dem lief es dann einwandfrei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Promethean bietet dankenswerterweise auch Treiber für Ubuntu [64bit][2] und [32bit][3] an, wobei die Reihenfolge bei der Installation zu beachten ist! Zuerst muss das Paket &lt;em&gt;activaid_xy&lt;/em&gt; installiert werden und danach &lt;em&gt;activdriver_xy&lt;/em&gt;! Evtl. ist ein &lt;span class=&#34;lang:default decode:true crayon-inline &#34;&gt;sudo apt install -f&lt;/span&gt;  notwendig, um fehlende Abhängigkeiten aufzulösen. Bei der Installation wir ein neues Kernelmodul gebaut, sodass es sinnvoll ist den Rechner neuzustarten. Danach sollte das Smartboard erkannt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann sich die Geräte (alle Eingabegeräte) mit &lt;span class=&#34;lang:default decode:true crayon-inline &#34;&gt;xinput –list&lt;/span&gt;  anzeigen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;kalibrierung-des-whiteboards&#34;&gt;Kalibrierung des Whiteboards&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Für die Kalibrierung von Touchgeräten gibt es unter Ubuntu das Tool &lt;em&gt;xinput_calibrator&lt;/em&gt;. Dieses muss zuerst installiert werden mit&lt;/p&gt;
&lt;pre tabindex=&#34;0&#34;&gt;&lt;code&gt;sudo apt install xinput-calibrator
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;p&gt;installiert werden. Danach kann man das Programm mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;xinput_calibrator&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; aufrufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt; Es empfiehlt sich bei einem Multi-Monitor-Setup, alle Bildschirme vor der Kalibrierung zu spiegeln, da sonst bei der Kalibrierung der gesamte virtuelle Bildschirm genutzt wird!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem man das Programm gestartet hat, erscheinen nacheinander 4 rote Fadenkreuze, die man mit dem Stift antippen muss. Danach ist das Smartboard kalibriert, allerdings gehen diese Änderungen nach dem Neustart verloren. Deshalb gibt &lt;strong&gt;&lt;em&gt;xinput_calibrator&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; am Ende einen Abschnitt für die XServer-Konfiguration aus. Diesen kopiert man am besten in die Datei &lt;strong&gt;&lt;em&gt;/usr/share/X11/xorg.conf.d/99-calibration.conf&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;. So bleibt die Kalibrierung auch nach dem Neustart erhalten.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;software-für-das-interaktive-whiteboard&#34;&gt;Software für das Interaktive Whiteboard&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ehrlich gesagt, habe ich nur eine Software getestet, die mir von verschiedenen Seiten empfohlen wurde: [OpenBoard][4]! Auf der Seite kann man sich das entsprechende Paket für Ubuntu 16.04 herunterladen und installieren:&lt;/p&gt;
&lt;pre tabindex=&#34;0&#34;&gt;&lt;code&gt;sudo dpkg -i openboard_ubuntu_16.04_1.3.5_amd64.deb
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;p&gt;Die Software funktioniert bisher sehr gut und alle grundlegenden Features sind enthalten.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;integration-in-linuxmusternet&#34;&gt;Integration in Linuxmuster.net&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte hier [schon mehrmals erwähnt][1], dass wir als Schullösung für unsere IT [Linuxmuster.net][5] einsetzen. Deshalb hier noch ein paar Hinweise. Damit die Seiten aus OpenBoard automatisch im &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Home_auf_Server&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; gespeichert werden, muss der Pfad in OpenBoard angepasst werden. Dazu öffnet man die Datei &lt;strong&gt;&lt;em&gt;/opt/openboard/etc/OpenBoard.config&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; und fügt folgende Zeile im [&lt;em&gt;[App]&lt;/em&gt; Abschnitt][6] hinzu:&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;DataDirectory={Home}/Home_auf_Server/OpenBoard
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Weiterhin hatten wir auf einem Wacom-Board das Problem, dass eine 4:3 – Auflösung auf die gesamte Bildschirmbreite gedehnt wurde und somit das Bild verzehrt aussah. Das kann mit folgender [xrandr-Option][7] lösen:&lt;/p&gt;
&lt;pre class=&#34;notranslate&#34;&gt;xrandr --output DVI-I-1 --set &#34;scaling mode&#34; &#34;Full aspect&#34;
```

Insgesamt haben wir nun so eine einheitliche Lösung für unsere Smartboards. Die Lehrkräfte können an jedem Computer ihre Folien/Seiten vorbereiten oder importieren und finden an allen Whiteboards das gleiche Setup vor!

 [1]: https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-2/
 [2]: https://promethean.app.box.com/v/ActivDriver-Ubuntu16-04-64Bit
 [3]: https://promethean.app.box.com/v/ActivDriver-Ubuntu16-04-32Bit
 [4]: http://openboard.ch/index.en.html
 [5]: https://linuxmuster.net
 [6]: https://github.com/OpenBoard-org/OpenBoard/wiki/Settings
 [7]: https://wiki.ubuntuusers.de/RandR/#4-3-Aufloesung-auf-Breitbild-Laptops</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>The Open Schoolhouse</title>
      <link>https://zefanjas.de/the-open-schoolhouse/</link>
      <pubDate>Tue, 04 Oct 2016 06:28:30 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/the-open-schoolhouse/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Vor wenigen Tagen ist das Buch von Charlie Reisinger „&lt;a href=&#34;http://theopenschoolhouse.com/&#34;&gt;The Open Schoolhouse&lt;/a&gt;“ erschienen. Man es es im Kindle oder Nook-Store kaufen bzw. als PDF frei herunterladen. Das Buch liest sich sehr gut und beschreibt die Reise eines Schulbezirks in den USA hin zu Open Source Software in der Schule. Dabei geht es nicht nur um &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-2/&#34;&gt;Software im Server-Raum&lt;/a&gt; oder im Klassenzimmer, sondern viel mehr um Anwendung der Open-Source-Prinzipien im Unterrichtsalltag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei geht es z.B. um die Fragen, ob sich Prozesse, wie sie für Open Source Entwickler ganz normal sind, auch im Klassenraum anwenden lassen oder ob es als Schule möglich ist, erfolgreich Open Source einzusetzen. Im zweiten Teil des Buches geht es um die Planung und Einführung eines 1:1 – Programms, d.h. 1 Laptop für jeden Schüler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich kann das Buch nur empfehlen. RedHat Films hatte bereits vor einigen Monaten eine Kurzdoku über genau diese Schule gedreht: The Power of Open in Education&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dem Zusammenhang möchte ich noch kurz auf das &lt;a href=&#34;https://github.com/opensourceway/open-decision-framework/&#34;&gt;Open Decision Framework&lt;/a&gt; hinweisen, welches zeigt, wie man Open Source Prinzipien auf Entscheidungsprozesse anwenden kann.&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
  </channel>
</rss>
