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    <title>Linux on zefanjas.de - Open Source &amp; Education</title>
    <link>https://zefanjas.de/tags/linux/</link>
    <description>Recent content in Linux on zefanjas.de - Open Source &amp; Education</description>
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    <item>
      <title>Xubuntu – bester Kompromiss für Linux in der Schule?</title>
      <link>https://zefanjas.de/xubuntu-bester-kompromiss-fuer-linux-in-der-schule/</link>
      <pubDate>Sat, 17 Nov 2018 03:53:35 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/xubuntu-bester-kompromiss-fuer-linux-in-der-schule/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Auf der Suche nach einem neuen Desktop für unsere Schule möchte ich mir &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/welche-linux-distributionen-sind-fuer-schulen-geeignet/&#34;&gt;verschiedene Desktopumgebungen&lt;/a&gt; anschauen. Die Auswahl ist groß und ich habe einige sehr hilfreiche Kommentare und Vorschläge zu meinem letzten Artikel erhalten. Vielen Dank dafür.  Den Start macht heute Xubuntu. Xubuntu ist ein Derivat von Ubuntu, welches Xfce anstatt GNOME als Desktop nutzt. Auf der Website des Projekt beschreibt sich Xubuntu so:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Xubuntu ist ein elegantes und einfach zu bedienendes Betriebssystem. Es wird mit Xfce ausgeliefert, einer stabilen, leichten und konfigurierbaren Desktop-Umgebung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Xubuntu ist perfekt für diejenigen, die das Beste aus ihren Desktops, Laptops und Netbooks mit einem modernen Look und genügend Funktionen für den effizienten, täglichen Gebrauch herausholen wollen. Es funktioniert auch auf älterer Hardware gut.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Bietet Xubuntu, was es verspricht? Ist es der beste Kompromiss aus modernem, aber ressourcenarmem Desktop? Das möchte ich mir anhand unserer Kriterien genauer anschauen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;stabilität&#34;&gt;Stabilität&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Installation verlief ohne Probleme. Das ist heutzutage in den meisten Fällen kein Problem mehr 🙂 . Bei meinen Tests konnte ich bisher keine Stabilitätsprobleme erkennen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;support&#34;&gt;Support&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu Ubuntu LTS bietet Xubuntu LTS 3 statt 5 Jahre Support. 5 Jahre sind sicher besser, aber in der Regel werden wir unser Image spätestens nach 3 Jahren updaten. Auf dem Server sind die längeren Support-Zeiträume wichtiger als auf dem Desktop.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;geringe-hardwareanforderungen&#34;&gt;Geringe Hardwareanforderungen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Hardwareanforderungen sind bei Xubuntu recht gering. Empfohlen werden 1GB Arbeitsspeicher und 20GB freier Speicher auf der Festplatte. Nach dem Start verbraucht Xubuntu ca. 500MB an Arbeitsspeicher. Sobald man aber Firefox mit ein paar Tabs startet steigt der Verbrauch schnell auf über 1GB an. Deshalb sollte man mindestens 2GB installiert haben. Ansonsten ist Xubuntu aber wesentlich genügsamer als Ubuntu mit GNOME oder Unity.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;einfache-bedienbarkeit&#34;&gt;Einfache Bedienbarkeit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Dieser Punkt ist eher subjektiv, denn jeder hat sich im Laufe der Jahre an eine Desktop-Umgebung gewöhnt. Egal ob Windows, macOS, Unity, Gnome, Xfce, KDE – die Liste könnte ich noch lang weiterführen. Ich z.B. habe mich sehr an &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/warum-ich-unity-in-ubuntu-18-04-verwenden-werde/&#34;&gt;Unity&lt;/a&gt; gewöhnt und komme damit gut zurecht. Eine Umstellung auf GNOME oder eine andere Desktopumgebung fällt mir deshalb schwer. In einer Schule gibt es noch eine viel größere Bandbreite. Ich glaube man kann hier nicht so viel falsch machen, wenn man Linux in der Schule einsetzt. Für die meisten wird die Desktopumgebung neu sein. Es ist viel wichtiger Einführungen, Training und Workshops anzubieten, um die Kollegen an eine neue Umgebung zu gewöhnen. Generell kann man entscheiden, ob man sich eher an Windows 10 oder macOS orientiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Xfce hat ein Startmenü und kann mit einem Dock (z.B. &lt;a href=&#34;https://wiki.ubuntuusers.de/Plank/&#34;&gt;Plank&lt;/a&gt;) erweitert werden. Dadurch sollten sich die meisten nach einiger Zeit gut zurechtfinden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;modernes--hübsches-aussehen&#34;&gt;Modernes &amp;amp; hübsches Aussehen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Standardmäßig wirkt das Aussehen von Xubuntu eher altbacken, weder hübsch noch sonderlich modern. Über den Paketmanager kann man sich weitere Themes installieren, die dem Xfce-Desktop schöner machen. Das ist zum einen das Arc- oder Numix-Theme. Interessant fand ich auch noch das &lt;a href=&#34;https://www.xfce-look.org/p/1230631/&#34;&gt;Qogir-Theme&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2800&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/11/Xubuntu-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_214.jpg&#34; alt=&#34;Xubuntu&#34; width=&#34;920&#34; height=&#34;600&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/11/Xubuntu-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_214.jpg 920w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/11/Xubuntu-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_214-300x196.jpg 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/11/Xubuntu-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_214-768x501.jpg 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2018/11/Xubuntu-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_214-414x270.jpg 414w&#34; sizes=&#34;(max-width: 920px) 100vw, 920px&#34; /&gt; 
&lt;h2 id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Xubuntu wird auf jeden Fall ein Kandidat für unseren Linux-Desktop in der Schule. Dafür sprechen v.a. die geringen Hardwareanforderungen. Sobald linuxmuster.net v7 als Beta veröffentlicht wird, werden wir Xubuntu noch den Praxistest unterziehen. Die meisten Schwierigkeiten und Stolpersteine zeigen sich bekanntlich erst, wenn man es auch tatsächlich einsetzt. Das Aussehen ist ein kleiner Dämpfer, auch wenn man es hübscher machen kann. An das neue Ubuntu-Theme in Ubuntu 18.10 kommt es m.M.n. aber nicht heran.&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Welche Linux-Distributionen sind für Schulen geeignet?</title>
      <link>https://zefanjas.de/welche-linux-distributionen-sind-fuer-schulen-geeignet/</link>
      <pubDate>Wed, 17 Oct 2018 23:01:40 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/welche-linux-distributionen-sind-fuer-schulen-geeignet/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Zur Zeit verwenden wir Ubuntu 16.04 mit Unity in unserer Schule und sind größtenteils zufrieden damit. Im kommenden Jahr wollen wir (im Zusammenhang mit dem Upgrade auf &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/linuxmuster-net-v7-erster-blick-auf-das-neue-webinterface/&#34;&gt;linuxmuster.net v7&lt;/a&gt;) auch den Linux-Client aktualisieren. Da &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/warum-ich-unity-in-ubuntu-18-04-verwenden-werde/&#34;&gt;Unity&lt;/a&gt; standardmäßig nicht mehr Bestandteil von Ubuntu 18.04 ist, stellt sich uns die Frage, ob wir nicht noch mal grundsätzlich Gedanken machen. Ich möchte deshalb anhand verschiedener Punkte die Frage beantworten: „Welche Linux-Distributionen sind für Schulen geeignet“?&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;anforderungen-an-eine-linux-distribution-in-der-schule&#34;&gt;Anforderungen an eine Linux-Distribution in der Schule&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Allgemein sehen die Zeiten für Linux auf dem Desktop nicht gerade rosig aus. Die Innovation findet derzeit v.a. im Serverbereich statt und speziell Ubuntu auf dem Desktop hat sich in den letzten Jahren kaum weiterentwickelt. Gnome3 ist auch nicht gerade ein unumstrittener Desktop, im KDE-Lager kenne ich mich zu wenig aus, aber viel Innovatives und Kontinuierliches gab es da aus der Ferne betrachtet auch nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber zurück zu unseren Anforderungen. Aus meiner Sicht sind folgende Punkte wichtig, wenn man Linux in der Schule einsetzen möchte:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Stabilität&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;einfache Wartung &amp;amp; lange Supportzeiträume (Stichwort LTS)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;geringe Hardwareanforderungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;einfache Bedienbarkeit&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;modernes &amp;amp; hübsches Aussehen 🙂&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&#34;stabilität&#34;&gt;Stabilität&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Stabilität ist in meinem Augen das A&amp;amp;O. Eine Linux-Distribution, die nicht stabil läuft und immer wieder Probleme macht, wird kaum Akzeptanz finden. Als Administrator wird man auch keine Freude damit haben. Deshalb sollte die Distribution möglichst eine große Nutzerbasis haben und weit verbreitet sein. Niemand braucht einen Linux-Desktop in der Schule, der nur von wenigen Entwicklern gepflegt wird.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;einfache-wartung--lange-supportzeiträume&#34;&gt;Einfache Wartung &amp;amp; lange Supportzeiträume&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Dieser Punkt hängt auch mit dem ersten zusammen. Wenn eine Distribution stabil läuft, entlastet mich das als Administrator. Lange Supportzeiträume bei LTS-Versionen sorgen dafür, dass ich nicht alle 6 Monate ein Upgrade durchführen muss. Aus diesem Grund fallen für mich eigentlich alle sogenannten „Rolling-Releases“ raus. Klar hat man dadurch nicht immer die aktuellste Software, aber das ist i.d.R. in einer Schule nicht ganz so wichtig. Am besten ist es, wenn eine große Gruppe an Entwicklern oder eine Firma hinter der Distribution steckt, um die Weiterentwicklung zu gewährleisten.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;geringe-hardwareanforderungen&#34;&gt;Geringe Hardwareanforderungen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Je nach Ausstattung der Schule, spielt das auch eine Rolle. Wir verwenden zum Teil noch Hardware, die schon mehr als 6-8 Jahre alt ist. Da ist es wichtig, dass unsere Linux-Distribution nicht zu hohe Hardwareanforderungen hat. Am besten sollte sie mit 2GB (max 4GB) Arbeitsspeicher klarkommen. Das Problem heutzutage ist, dass Browser wir Firefox oder Chromium sehr große Mengen an Arbeitsspeicher brauchen, wenn man mehr als 2 Tabs einer größeren Webanwendung (Youtube etc.) geöffnet hat. Es spielt also nicht nur die Wahl der Desktopumgebung eine Rolle, sondern auch die Wahl der eingesetzten Software.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;einfache-bedienbarkeit&#34;&gt;Einfache Bedienbarkeit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;De ausgewählte Linux-Distribution sollte einfach zu bedienen sein. Was heißt das genau? Es gibt viele verschiedene Desktopumgebungen, die sich alle mehr oder weniger stark voneinander unterscheiden in ihrem Konzept und Bedienbarkeit. Schüler haben in der Regel weniger ein Problem, wenn man ihnen eine ungewohnte Umgebung vorsetzt. Am meisten Schwierigkeiten haben die Kollegen, die nur Windows kennen und oft nicht bereit sind, sich auf etwas anderes einzulassen. Hier muss man gut abwägen. Nehme ich eine Umgebung, die sich eher an dem Windows-Bedienkonzept orientiert, um den Umstieg zu erleichtern oder setze ich auf eine komplett andere Umgebung (Unity, Gnome3, …)? Wie auch immer die Wahl ausfällt, sollte man den Kollegen genug Hilfen der Fortbildungen zur Verfügung stellen, damit der Umstieg gelingt. Wenn der Desktop sich dazu (sehr) einfach bedienen lässt, ist das natürlich super. Die Frage ist – gibt es diesen Linux-Desktop?&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;modernes--hübsches-aussehen&#34;&gt;Modernes &amp;amp; hübsches Aussehen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Dieser Punkt steht natürlich nicht ohne Grund am Ende, aber ich finde es durchaus wichtig, dass ein Linuxdesktop heutzutage auch modern und hübsch aussehen sollte. Niemand braucht einen altbackenen Desktop – es sollte auch was für’s Auge dabei sein.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;welche-linux-distributionen-kommen-in-frage&#34;&gt;Welche Linux-Distributionen kommen in Frage?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Innerhalb der nächsten Wochen und Monaten möchte ich mir einige Distributionen anschauen und auf ihre Tauglichkeit anhand der oben genannten Punkte testen. Dabei kommen für mich die Folgenden in Frage:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://www.ubuntu.com/desktop&#34;&gt;Ubuntu 18.04 (Gnome3)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://ubuntu-mate.org/&#34;&gt;Ubuntu Mate 18.04&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://www.linuxmint.com/&#34;&gt;Linux Mint 19&lt;/a&gt; (Mate, Xfce, Cinnamon)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://elementary.io/&#34;&gt;Elementary OS 5.0 Juno&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Alle diese Distributionen haben einen Ubuntu-Unterbau. Der Grund dafür ist, dass die Anbindung an den &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/tag/linuxmuster/&#34;&gt;linuxmuster.net&lt;/a&gt; Server möglichst problemlos sein soll.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&#34;text-align: center;&#34;&gt;
  &lt;strong&gt;Welche anderen Entscheidungskriterien und Distributionen würdest du noch mit in Betracht ziehen?&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>4 Linux Schulserver im Vergleich</title>
      <link>https://zefanjas.de/4-linux-schulserver-im-vergleich/</link>
      <pubDate>Sat, 09 Dec 2017 07:35:11 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/4-linux-schulserver-im-vergleich/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Jede Schule steht irgendwann vor der &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-1/&#34;&gt;Entscheidung&lt;/a&gt; eine Musterlösung für ihren Schulserver zu wählen. Viele Hersteller haben diesen Markt in den letzten Jahren für sich entdeckt. Ich möchte in diesem Vergleich 4 Linux Schulserver vergleichen, die aus dem deutschsprachigem Raum stammen. International gibt es noch ein paar wenige weitere Projekte, doch der Großteil der Open Source Musterlösungen kommen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Vergleich gehe ich neben den Eigenschaften und dem Funktionsumfang, auf die Installation sowie die Bedienbarkeit ein. Wie leicht sich der Schulserver erweitern und anpassen lässt und welche Kosten für eine Schule entstehen, ist ein weiterer Schwerpunkt dieses Vergleichs.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;linuxmusternet&#34;&gt;linuxmuster.net&lt;/h3&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://linuxmuster.net&#34;&gt;linuxmuster.net&lt;/a&gt; ist ein Fork der Linux-Version der paedML des LMZ Baden-Württemberg. Nachdem 2012 beschlossen wurde, die Weiterentwicklung an eine Firma abzugeben, entschlossen sich die an der Entwicklung beteiligten Lehrkräfte die Linuxmuster-Lösung unter dem Namen linuxmuster.net als Open Source Projekt weiter zu pflegen. Für die Entwicklung ist der Verein &lt;em&gt;linuxmuster.net e.V.&lt;/em&gt; verantwortlich. Die aktuelle Version 6.2 basiert auf Ubuntu 12.04 LTS.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;h4 id=&#34;linuxmusternet-bietet-funktionen&#34;&gt;&lt;strong&gt;linuxmuster.net bietet Funktionen:&lt;/strong&gt;&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;zentraler DNS, DHCP Server&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Identitätsmanagement und Fileserver&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;intelligente schulspezifische Benutzerverwaltung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;„Selbstheilende Arbeitsstationen“ mit LINBO (Windows 7/10, Linux)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Management über Webinterface&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;pädagogische Funktionen (Klassenarbeitsmodus, Schüler individuell für WLAN und Intranet freischalten,  Tauschverzeichnisse)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;automatische und individuelle Konfiguration und Einrichtung von Computern im Netzwerk&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;viele Erweiterungen (WLAN, Lernmanagementsysteme, …)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Anbindung externer Dienste über LDAP&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unterstützung von Subnetting (VLANs)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;integrierter Druckserver&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Installieren kann man das Grundsystems manuell oder über eine bereitgestellte XenServer Appliance. linuxmuster.net setzt auf ein Standard Ubuntu-Server auf, verwendet IPFire als Firewall-Lösung und LINBO (Linux Network Boot) zur Imageverwaltung der Rechner im Netzwerk. Nach der Installation kann man linuxmuster.net über ein Webinterface („Schulkonsole“) verwalten.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2222&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/schulkonsole-account.png&#34; alt=&#34;Schulkonsole Account&#34; width=&#34;924&#34; height=&#34;451&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/schulkonsole-account.png 924w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/schulkonsole-account-300x146.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/schulkonsole-account-768x375.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/schulkonsole-account-553x270.png 553w&#34; sizes=&#34;(max-width: 924px) 100vw, 924px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Das Projekt bietet einen fertig eingerichteten Linuxclient (Ubuntu 16.04), den man automatisch installieren und anschließend im Netzwerk verteilen kann. linuxmuster.net lässt sich über verschiedene Pakete erweitert werden. So gibt es Pakete für WLAN-Management, Opsi, Moodle, Monitoring und viele weitere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Einrichtung einer kompletten Umgebung mit Linux-Clients ist mit wenigen Schritten gemacht. Auch wenn sich die meisten Aufgaben mit Hilfe des Webinterface bewältigen lassen, muss man an manchen Stellen Befehle auf der Kommandozeile ausführen. Linuxkenntnisse sind deshalb von Vorteil, wenn auch nicht unbedingt notwendig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a href=&#34;http://docs.linuxmuster.net&#34;&gt;Dokumentation&lt;/a&gt; von linuxmuster.net ist sehr ausführlich und neben den offiziellen Handbüchern gibt es eine aktive Community, die viele Anwendungsfälle und nützliche Erweiterungen und Anleitungen im Wiki zusammengetragen hat. Telefonischen Support gibt es kostenfrei jede Woche Dienstags, sowie auf der &lt;a href=&#34;https://ask.linuxmuster.net&#34;&gt;Supportplattform&lt;/a&gt; des Projekt. Die Community ist dabei sehr aktiv und Fragen werden oft innerhalb weniger Stunden beantwortet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man die Kommandozeile nicht scheut, hat man mit linuxmuster.net eine offene, sehr flexible und anpassbare Musterlösung, die (fast) keine Wünsche offen lässt.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;pro&#34;&gt;Pro&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;zentrale Verwaltung von Benutzern mit schulspezifischen Funktionen (z.B. Schuljahreswechsel)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;einfache Verwaltung und Anpassungsmöglichkeiten der Computer durch LINBO&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;vorkonfigurierter Linux Client (Ubuntu LTS)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sehr gute und ausführliche Dokumentation&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sehr aktive und hilfsbereite Community&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;keine Lizenzkosten&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4 id=&#34;contra&#34;&gt;Contra&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Basisbetriebssystem nicht mehr aktuell (Sicherheitsupdates werden aber durch Repository des Projekts bereit gestellt)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;nicht alle Aufgaben lassen sich über die Schulkonsole bewältigen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Derzeit wird an &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/linuxmuster-net-v7-was-wird-sich-aendern/&#34;&gt;linuxmuster.net Version 7 gearbeitet, die einige Neuerungen&lt;/a&gt; mit sich bringt (Samba 4, aktuelles Ubuntu LTS).&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;ucsschool&#34;&gt;UCS@school&lt;/h3&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Univention Corporate Server @ school (&lt;a href=&#34;https://www.univention.de/produkte/ucsschool/&#34;&gt;UCS@school&lt;/a&gt;) ist eine Software, um Identitätsmanagement und IT-Infrastrukturen für mehrere Schulen zu betreiben und zentral zu verwalten. Sie basiert auf der Open-Source-Plattform Univention Corporate Server, einer Enterprise-Linux-Distribution mit integriertem Identitätsmanagement und IT-Managementsystem.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Univention verfolgt ein Open Core Modell, d.h. man kann die Basisvariante des Servers frei heruntergeladen und installieren. Möchte man aber UCS@school nutzen, ist eine &lt;a href=&#34;https://www.univention.de/produkte/preise/&#34;&gt;Supportvertrag&lt;/a&gt; nötig.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;ucsschool-bietet-folgende-funktionen&#34;&gt;&lt;strong&gt;UCS@school bietet folgende Funktionen:&lt;/strong&gt;&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Automatisierte Importschnittstelle zum Verwalten von Benutzerkonten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Interaktives, grafisches Importmodul für Benutzerkonten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Schulübergreifende Benutzerkonten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Single Sign-On&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;App Center mit über 90 integrierbaren Diensten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Active Directory-kompatible Domänendienste mit Samba 4&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unterstützung einer Vielzahl von Clientbetriebssystemen wie Microsoft Windows, Linux und macOS&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Integration mobiler Endgeräte in das Schul-WLAN (RADIUS)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Computerraum-, Internet- und WLAN-Steuerung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Materialverteilung zum Verteilen und Einsammeln digitaler Arbeitsmaterialien&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Klassenarbeitsmodus zum sicheren Schreiben von digitalen Klassenarbeiten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Druckermoderation zur einfachen Reduktion der Druckkosten&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Installation ist sehr einfach. Mit wenigen Schritten ist der Univention Corporate Server eingerichtet. Man kann verschiedene Dienste und Rollen auswählen, welche daraufhin installiert und konfiguriert werden (DHCP, Druckserver, …).&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2190&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_139.png&#34; alt=&#34;Univention Installer&#34; width=&#34;797&#34; height=&#34;597&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_139.png 797w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_139-300x225.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_139-768x575.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_139-360x270.png 360w&#34; sizes=&#34;(max-width: 797px) 100vw, 797px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Nach der Installation kann man von einem Rechner im Netzwerk auf das Webinterface des Servers zugreifen. Im Webinterface können alle Funktionen verwaltet, Benutzer hinzugefügt oder neue Apps installiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2191&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_140.png&#34; alt=&#34;Univention Webinterface&#34; width=&#34;1257&#34; height=&#34;568&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_140.png 1257w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_140-300x136.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_140-768x347.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_140-1024x463.png 1024w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_140-598x270.png 598w&#34; sizes=&#34;(max-width: 1257px) 100vw, 1257px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Univention bietet auch einen fertig eingerichteten Standard Linux-Client an, welcher auf Ubuntu basiert ist. Dieser Client kann zentral verwaltet und im Netzwerk per PXE-Boot verteilt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die pädagogischen Funktionen konnte ich leider nicht testen, da dazu ein gültiger Supportvertrag notwendig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu linuxmuster.net, Debian Edu / Skolelinux und Arktur fallen Kosten für Lizenzen und Support an. Für eine Schule mit bis zu 1000 Schülern und 200 Arbeitsstationen (mit Univention Linux-Client) fallen ca. 3100€ Lizenzkosten / Jahr an.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;pro-1&#34;&gt;Pro&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;sehr einfache übersichtliche Installation&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Verwaltung über ein übersichtliches und einfach zu bedienendes Webinterface&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;viele Erweiterungen im Univention App-Store&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;zentrales Management von Computern im Netzwerk (individuelle Anpassungen möglich) für Univention Corporate Client (basierend auf Ubuntu)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sehr gute und ausführliche Dokumentation&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4 id=&#34;contra-1&#34;&gt;Contra&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;je nach Schulgröße hohe Support bzw. Lizenzkosten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;keine Tools für Schuljahreswechseln in der Benutzerverwaltung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4&gt;&lt;/h4&gt;
&lt;h3 id=&#34;arktur&#34;&gt;Arktur&lt;/h3&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der c’t/ODS-Schulserver Arktur ist ein auf SUSE bzw. Slackware beruhender Schulserver, der ausdrücklich für die Benutzung und Betreuung durch ungeübtes Personal entwickelt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;http://arktur.shuttle.de/&#34;&gt;Arktur&lt;/a&gt; gibt es schon sehr lange als Linux Schulserver. Es braucht nur wenig Ressourcen und läuft deshalb auch auf älteren Systemen. Arktur existiert derzeit in zwei Version. Version 5 basiert auf Slackware Linux während Version 4 auf Suse Linux aufbaut.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;arktur-bietet-folgende-funktionen&#34;&gt;&lt;strong&gt;Arktur bietet folgende Funktionen:&lt;/strong&gt;&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;einfache Installation von bootbarer CD-Rom&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ein-Server- oder Mehr-Server-Lösung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;vollständig vorkonfiguriertes Netzwerk&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Internet freischalten per Mausklick&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;„Raumweises“ Freischalten des Internets mit dem Browser möglich&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;vorkonfigurierter Kinder- und Jugendschutz&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Versetzung von Klassen (Schuljahreswechsel)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Druckerverwaltung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Für alle Client-Systeme bietet Arktur eine einheitliche Nutzerverwaltung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Intranetserver&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Zur Installation bietet das Projekt eine ISO-Datei an, die man zur Installation des Servers nutzen kann. Ein textbasiertes Installationsprogramm hilft bei der Einrichtung des Servers. Nach der Installation gibt es auf dem Server ein Menü, sowie ein Webinterface. Das Webinterface bildet dabei nur einen Teil der Funktionen ab. Für Administration sollte das textbasierte Menü des Servers verwendet werden.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2202&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Arktur-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_143.png&#34; alt=&#34;Arktur Menu&#34; width=&#34;720&#34; height=&#34;400&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Arktur-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_143.png 720w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Arktur-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_143-300x167.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Arktur-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_143-486x270.png 486w&#34; sizes=&#34;(max-width: 720px) 100vw, 720px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Insgesamt wirkt Artkur etwas „old school“. Das Projekt scheint etwas eingeschlafen zu sein, da die Mailingliste wenig aktiv ist, es kaum Änderungen im Wiki gibt und das letzte Release schon mehr als 2 Jahre zurückliegt. Dazu gibt es noch Auffälligkeiten, z.B. dass keine Umlaute in den Menüs oder bei Vor- und Nachnamen unterstützt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;pro-2&#34;&gt;Pro&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;sehr geringe Systemanforderungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;gute, wenn auch in die Jahre gekommene, Dokumentation&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;keine Lizenzkosten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;einfaches Clientmanagement mittels Festplattenabbildern&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4 id=&#34;contra-2&#34;&gt;Contra&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;kaum aktive Community&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;letztes Release liegt schon lange zurück&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;„old school“ – User Interface&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;debian-edu--skolelinux&#34;&gt;Debian Edu / Skolelinux&lt;/h3&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;DebianEdu ist eine spezialisierte Anpassung der Linux-Distribution Debian für schulische Bedürfnisse. Das mittlerweile internationale Projekt wurde in Norwegen gegründet (Skole = Schule) und liefert auf einer einzigen Installations-CD-ROM alle notwendigen Konfigurationsprofile, um ein typisches Schulnetzwerk zu betreiben. Auch ungeschulte Anwender können in wenigen Schritten sowohl einen Kommunikationsserver mit LDAP-Nutzerdatenbank, einen Terminalserver, eine Arbeitsstation oder ein Notebook als Einzelplatzrechner installieren.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://skolelinux.de/&#34;&gt;Debian Edu&lt;/a&gt; ist ein weitere Vertreter einer offenen und freien Schulserverlösung für Bildungseinrichtungen. Das Projekt vertritt der Verein Teckids e.V. in Deutschland und wird ähnlich wie linuxmuster.net von ehrenamtlichen Programmierern weltweit weiterentwickelt.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;debian-edu--skolelinux-bietet-folgende-funktionen&#34;&gt;&lt;strong&gt;Debian Edu / Skolelinux bietet folgende Funktionen:&lt;/strong&gt;&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;einfache Installation&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;vollständig konfiguriertes Netzwerk&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Stabilität und Sicherheit&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sofort einsatzfähiger Hauptserver&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;fertig konfigurierter Terminalserver&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;fertig eingerichtete Clients/Workstations&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Installation erfolgt wahlweise über einen graphischen oder textbasierten Installer. Im graphischen Modus ist mir die Installation nicht gelungen. Doch die Installation im Textmodus klappte dann.  Während der Installation kann man sich entscheiden, welche Komponenten / Rollen man installieren möchte.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;size-full wp-image-2210&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/skolelinux-install.png&#34; alt=&#34;Skolelinux Installation&#34; width=&#34;800&#34; height=&#34;600&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/skolelinux-install.png 800w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/skolelinux-install-300x225.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/skolelinux-install-768x576.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/skolelinux-install-360x270.png 360w&#34; sizes=&#34;(max-width: 800px) 100vw, 800px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Debian Edu ist sehr flexibel im Hinblick auf die angeschlossenen Arbeitsstationen. Es werden neben mobilen Rechnern und Arbeitsplatzrechnern auch Thin-Clients als auch Diskless-Clients unterstützt. Die Einrichtung erfolgt entweder per PXE-Boot oder der Installations-CD.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Benutzer und einzelne Rechner werden über ein Webinterface verwaltet (GOsa²).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Support gibt es durch die Community oder auch professionell durch Unternehmen.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;pro-3&#34;&gt;Pro&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;sehr gute Dokumentation in mehreren Sprachen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;einfache Installation&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;keine Linzenzkosten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;zentrale Verwaltung der Clients möglich (bei Thin-Client Setup)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4 id=&#34;contra-3&#34;&gt;Contra&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;wenn Thin-Clients benutzt werden, sind die Anforderungen für den Server recht hoch&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;keine schulspezifischen Funktionen wie Klassenarbeitsmodus oder Aktualisierung der Benutzergruppen zum Schuljahreswechsel&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&#34;weitere-nicht-getestete-linux-schulserver&#34;&gt;Weitere nicht getestete Linux-Schulserver&lt;/h3&gt;
&lt;h4 id=&#34;logodidact&#34;&gt;logoDIDACT&lt;/h4&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;logoDIDACT – die Schulserverlösung (logoDIDACT) ist eine Server-Distribution für den Betrieb von informationstechnologischen Infrastrukturen an Schulen, vor allem eines pädagogischen Schulnetzes. Entwickelt wird logoDIDACT von der SBE network solutions GmbH aus Heilbronn.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;logoDIDACT verlangt mindestens 8 GB oder 16GB Arbeitsspeicher. Leider war es mir deshalb nicht möglich eine Testinstallation aufzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;iserv&#34;&gt;iServ&lt;/h4&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;IServ ist ein auf Debian basierender, kostenpflichtiger Schulserver, der den Aufbau eines Schulnetzwerks inklusive Webportal ermöglicht. Der Fokus bei der Entwicklung liegt auf einer einfachen Bedienung und Administration.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Leider war es mir nicht möglich eine Testinstallation durchzuführen ohne eine Lizenz zu kaufen. Die Kosten für unsere Beispielschule (1000 Schüler) liegen bei ca. 4000€ / Jahr.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;open-school-server&#34;&gt;Open School Server&lt;/h4&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der Open School Server (OSS) ist eine auf Basis des SUSE Linux Enterprise Servers 9 (SLES9) entwickelte GNU/Linux-Server-Distribution zum Einsatz in pädagogischen Schulnetzwerken. Er wird mit kostenpflichtigem Support und weiterführenden Serviceleistungen angeboten.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Aufgrund der hohen Systemanforderungen konnte ich kein Testsystem einrichten.&lt;br&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2203&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_144.png&#34; alt=&#34;Systemanfoderungen Open School Server&#34; width=&#34;436&#34; height=&#34;443&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_144.png 436w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_144-295x300.png 295w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_144-266x270.png 266w&#34; sizes=&#34;(max-width: 436px) 100vw, 436px&#34; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;zusammenfassung&#34;&gt;Zusammenfassung&lt;/h3&gt;
&lt;table id=&#34;tablepress-1&#34; class=&#34;tablepress tablepress-id-1&#34;&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-1 odd&#34;&gt;
    &lt;th class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Features
    &lt;/th&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;th class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  linuxmuster.net
&amp;lt;/th&amp;gt;

&amp;lt;th class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  UCS@School
&amp;lt;/th&amp;gt;

&amp;lt;th class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  Arktur
&amp;lt;/th&amp;gt;

&amp;lt;th class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  Debian Edu / Skolelinux
&amp;lt;/th&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-2 even&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Dokumentation
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  sehr gut (hauptsächlich deu)
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  sehr gut (deu / eng)
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  ausreichend
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  sehr gut (deu / eng)
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-3 odd&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Installation Server
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  einfach
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  einfach
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  ok
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  einfach
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-4 even&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Installation Client
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  sehr einfach
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  einfach
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  ok
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  einfach
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-5 odd&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Benutzerverwaltung
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  einfach inkl. speziellen&amp;lt;br /&amp;gt; Funktionen zum&amp;lt;br /&amp;gt; Schuljahreswechsel
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  einfach
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  aufwendig
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  aufwendig
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-6 even&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Klassenarbeitsmodus / &lt;br /&gt; Internetsperre / &lt;br /&gt; temporärer WLAN-Zugang
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  Ja / Ja / Ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  Ja / Ja / ?
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  Nein / Ja / Nein
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  Nein / optional / Nein
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-7 odd&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Fileserver
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  ja
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-8 even&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Mailserver
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  ja
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-9 odd&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      SAMBA / LDAP
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  Samba 3 / Ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  Samba 4 / Ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  Samba 3 / Ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  Samba 4 / Ja
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-10 even&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Windows / Mac Clients
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  Ja / teilweise
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  Ja / Ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  Ja / teilweise
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  Ja / Ja
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-11 odd&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Erweiterungen
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  WLAN, Moodle, Monitoring, u.a.
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  Univention App Store (90+)
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  nein
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  aus Debian Paketquellen
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-12 even&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Client-Management
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  LINBO (selbstheilende&amp;lt;br /&amp;gt; Arbeitsstationen), opsi
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  Univention Corporate &amp;lt;br /&amp;gt; Client (Ubuntu), opsi
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  Ja, eigene Lösung
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  LTSP
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-13 odd&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Lizenzkosten
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  keine
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  290€/1190€/1690€ + 29,90€/Client &amp;lt;br /&amp;gt; + 1€ / Schüler&amp;lt;br /&amp;gt; alles pro Jahr &amp;lt;br /&amp;gt; und ohne MwSt.
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  keine
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  keine
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-14 even&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;!-- #tablepress-1 from cache --&gt;
&lt;p&gt;Mittlerweile gibt es einige Optionen, wenn man Linux auf dem Schulserver einsetzen möchte. Die verschiedenen Lösungen unterscheiden sich v.a. in der Bedienung, zusätzlichen Features (v.a. pädagogische Funktionen, Client-Management) und in den Lizenz- und Supportkosten. Technisch verwenden die Lösungen meist die gleichen Komponenten (Samba, CUPS, SquidGuard).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben uns vor ca. 1,5 Jahren &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-2/&#34;&gt;für linuxmuster.net entschieden&lt;/a&gt; und zwar aus folgenden Gründen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;das Client-Management mit LINBO ist einfach super und super einfach. Schnelle Verteilung von Images, Zurücksetzen jederzeit und das ganze geht auch offline.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;keine Lizenzkosten. Wir sind eine kleine Schule und hätten uns z.B. UCS@school nicht leisten können&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die linuxmuster.net Community. Ich habe selten eine so hilfreiche Community rund um das Thema Schul-IT erlebt. Wenn es ein Problem gibt, ist es oft innerhalb weniger Stunden gelöst.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&#34;text-align: center;&#34;&gt;
  &lt;strong&gt;Welche Schulserver-Lösung verwendest du und wo siehst du die größten Vor- und Nachteile?&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Drucker unter macOS in Linuxmuster hinzufügen</title>
      <link>https://zefanjas.de/drucker-unter-macos-in-linuxmuster-hinzufuegen/</link>
      <pubDate>Mon, 04 Dec 2017 11:02:18 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/drucker-unter-macos-in-linuxmuster-hinzufuegen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ein Feature von [Linuxmuster.net][1] ist der zentrale Druckserver. Druckaufträge werden zentral von einem Druckserver (CUPS) entgegengenommen und dann an den entsprechenden Drucker verteilt. Auf den [Ubuntu-Clients in unserer Schule][2] werden diese Netzwerkdrucker automatisch erkannt und eingerichtet. In der Schulkonsole kann man, wenn man möchte, noch festlegen, wer von welchem Raum aus auf welchem Drucker drucken darf.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;windows-und-ubuntu&#34;&gt;Windows und Ubuntu&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Unter Windows 7/10 können die Netzwerkdrucker einfach über das HTTP Protokoll eingebunden werden. Wenn ich z.B. einen Drucker in CUPS (https://Server-IP:631) mit dem Namen b1-black eingerichtet habe, kann ich ihn unter Ubuntu oder auch Windows mit folgender Adresse hinzufügen:&lt;/p&gt;
&lt;pre tabindex=&#34;0&#34;&gt;&lt;code&gt;http://Server-IP:631/printers/b1-black
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;p&gt;Als Treiber reicht in der Regel der „Generic Postscript“ bzw. „MS Publisher Color Printer“ Treiber. Möchte man allerdings druckerspezifische Eigenschaften nutzen, sollte man den Treiber des Herstellers für den Drucker installieren.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;macos&#34;&gt;macOS&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Unter macOS hat das Hinzufügen über diese URL nicht immer zuverlässig funktioniert, obwohl macOS ebenfalls CUPS für die Verwaltung von Druckern verwendet. Standardmäßig kann man nur IPP und nicht HTTP als Druckprotokoll im „Drucker hinzufügen“-Dialog unter macOS auswählen.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2175&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_136.png&#34; alt=&#34;Drucker macOS&#34; width=&#34;551&#34; height=&#34;471&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_136.png 551w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_136-300x256.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_136-316x270.png 316w&#34; sizes=&#34;(max-width: 551px) 100vw, 551px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Folgende Angaben sind nötig:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Address: Server-IP:631&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Protocol: IPP&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Queue: /printers/b1-black&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Unten kann dann noch ein Name für den Drucker vergeben werden. MacOS ermittelt automatisch einen passenden Treiber. Bei einem unserer Netzwerkdrucker hat nur der Generic PCL Treiber funktioniert (statt des Postskript-Treibers).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls die Fehlermeldung „&lt;em&gt;Der Drucker in Ihrem Netzwerk konnte nicht überprüft werden.&lt;/em&gt;“ kommt, sollte man schauen, ob die Adresse des Servers stimmt bzw. der DNS-Name richtig aufgelöst wird.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;cups-webinterface&#34;&gt;CUPS Webinterface&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;in macOS ist das CUPS Webinterface standardmäßig deaktiviert, d.h. wenn man versucht auf CUPS mit &lt;a href=&#34;http://localhost:631&#34;&gt;http://localhost:631&lt;/a&gt; zuzugreifen, man den Hinweis bekommt, folgendes in das Terminal einzugeben:&lt;/p&gt;
&lt;pre class=&#34;&#34;&gt;sudo cupsctl WebInterface=yes
```

Nun sollte der Zugriff klappen. Im CUPS Webinterface können Netzwerkdrucker auch über andere Protokolle wie z.B. HTTP oder HTTPS hinzugefügt werden.

### Drucken aus dem WLAN

Damit das Drucken auch aus dem WLAN oder aus einem anderen IP-Subnet klappt, muss man den **_Port 631 (TCP), Zieladresse Server-IP_** im jeweiligen Subnet freigeben.

 [1]: https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-2/
 [2]: https://zefanjas.de/zugang-in-ubuntu-fuer-schueler-einschraenken-2-moeglichkeiten/</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Kurzer Blick ins webOS</title>
      <link>https://zefanjas.de/kurzer-blick-ins-webos/</link>
      <pubDate>Thu, 11 Jun 2009 07:45:04 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/kurzer-blick-ins-webos/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Matthew Garrett hat in &lt;a href=&#34;http://mjg59.livejournal.com/111453.html&#34;&gt;einem Blogbeitrag&lt;/a&gt; eine kurze Analyse des &lt;a href=&#34;http://zefanjas.de/tag/webOS/&#34;&gt;webOS&lt;/a&gt; RootFS veröffentlicht. Aus dem Bericht geht hervor, dass Palm mit seinem webOS wesentlich näher am „mainline Linux“  dran ist, als z.B. Android. Das ist nicht sonderlich überraschend, aber schön zu hören. Im Folgenden möchte ich kurz den Bricht in seinen Teilen zusammen fassen.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;hardware&#34;&gt;Hardware&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Was lässt sich aus dem RootFS über die Hardware sagen? Wie viele andere schon festgestellt haben, lassen sich viele Hinweise auf mindestens ein weiteres Gerät finden. Ein &lt;a href=&#34;http://zefanjas.de/tag/palm-eos&#34;&gt;Palm Eos&lt;/a&gt; (codename Pixie) oder aber auch ein weiteres Gerät mit Codename Zepfloyd ist möglich. Bin gespannt, um was für ein Gerät es sich handeln wird. Relativ sicher ist, dass es ein GSM Gerät geben wird (höchstwahrscheinlich mit HSDPA), da sich im Code die Firmware für ein GSM Modem befindet. Ein Palm Pre zu unlocken wird ähnlich wie beim iPhone zu handhaben sein.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;software&#34;&gt;Software&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Palm nutzt viel Software welche unter der GPL steht. Man kann also davon ausgehen, dass in nächster Zeit auch der Quellcode von webOS oder zumindest Teilen davon, auftauchen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Packetformat nutzt Palm ipkg zur Paketverwaltung, was darauf schließen lässt, dass OpenEmbedded verwendet wird. Wenn dem so ist, wird es nicht schwer sein eine Menge an Software für den Palm zu nutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Matthew geht in seinem Artikel noch weiter auf den Kernel, Booting und userland ein.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;schluss&#34;&gt;Schluss&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Ich bin gespannt, ob es in absehbarer Zeit weitere Distributionen für den Palm Pre geben wird (z.B. Android, …). Weiterhin freue ich mich darauf zu sehen, welche Entwicklergemeinschaft sich um den Pre bilden wird, wenn erstmal die GSM Variante auf dem Markt ist. Ein Dev Wiki existiert bereits: &lt;a href=&#34;http://predev.wikidot.com/&#34;&gt;http://predev.wikidot.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Abschluss noch ein Video, wie man root auf dem Palm Pre wird:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[youtube xoIE7Y_pyEU]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;PS: Jon Rubinstein ist neuer CEO von Palm!&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Wieder ein Grund mehr…</title>
      <link>https://zefanjas.de/wieder-ein-grund-mehr/</link>
      <pubDate>Mon, 02 Mar 2009 09:06:47 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/wieder-ein-grund-mehr/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gestern habe ich mein altes Motherboard gegen ein Neues ausgetauscht und gleichzeitig noch die Grafikkarte gewechselt. Danach wieder alle Platten ran gestöpselt und den Rechner hochgefahren – und ich konnte sofort da weiter machen, wo ich aufgehört hatte – ohne lästige Treiberinstallationen bzw. Neuaktivierungen  o.ä. durchführen zu müssen. Wieder ein Grund mehr, warum ich Linux schätze.&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>[Update 2] Eten Glofiish M800: Status der Linuxportierung</title>
      <link>https://zefanjas.de/eten-glofiish-m800-status-der-linuxportierung/</link>
      <pubDate>Fri, 14 Nov 2008 08:54:37 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/eten-glofiish-m800-status-der-linuxportierung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In der letzten Zeit habe ich ab und zu was von &lt;a href=&#34;http://en.wikipedia.org/wiki/Harald_Welte&#34;&gt;Harald Welte&lt;/a&gt; gelesen, welcher dabei ist Linux auf das &lt;a href=&#34;http://www.heise.de/preisvergleich/a312137.html&#34;&gt;Eten Glofiish M800&lt;/a&gt; zu portieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;http://zefanja.files.wordpress.com/2008/11/312137.jpg&#34;&gt;&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-33&#34; title=&#34;Eten Glofiish M800&#34; src=&#34;http://zefanja.files.wordpress.com/2008/11/312137.jpg&#34; alt=&#34;Eten Glofiish M800&#34; width=&#34;300&#34; height=&#34;227&#34; /&gt;&lt;/a&gt;Das Eten Glofiish M800 gibt es für 250€ und ist für den Preis unschlagbar, denn UMTS, GPS, WLAN etc. sind schon integriert. Weiterhin hat es auch ein VGA Display. Harald Welte ist gelungen Linux auf dem Gerät zu booten. Derzeit arbeitet er am GSM/UMTS Modem. Das M800 verwendet den gleichen SoC (System on a Chip) wie der &lt;a href=&#34;http://wiki.openmoko.org&#34;&gt;Openmoko Freerunner&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den aktuellen Status kann man entweder im &lt;a href=&#34;http://laforge.gnumonks.org/weblog/linux/openmoko/index.html&#34;&gt;Blog von Harald Welte&lt;/a&gt; verfolgen oder wer es detallierter mag, kann sich auch mit der entsprechenden &lt;a href=&#34;http://wiki.openezx.org/Glofiish_X800&#34;&gt;Wiki-Seite im OpenEZX Wiki&lt;/a&gt; beschäftigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Update:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eben habe ich &lt;a href=&#34;http://laforge.gnumonks.org/weblog/2008/12/10#20081210-gnufiish_audio&#34;&gt;diesen&lt;/a&gt; Beitrag gelese: Es gibt News. Audio scheint generell zu funktionieren. Ansonsten hat Harald W. in der letzten Zeit Fortschritte beim GSM Teil des Glofiish gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mittlerweile gibt es auch ein &lt;a href=&#34;http://git.gnufiish.org/?p=gnufiish.git;a=summary&#34;&gt;Git-Repository&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Update2&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gestern kam wieder eine &lt;a href=&#34;http://laforge.gnumonks.org/weblog/2008/12/15/#20081215-m800_keyboard&#34;&gt;neue News&lt;/a&gt;: Harald hat jetzt auch den Keyboardtreiber fast fertig implementiert.&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
  </channel>
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