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    <title>Schule on zefanjas.de - Open Source &amp; Education</title>
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    <description>Recent content in Schule on zefanjas.de - Open Source &amp; Education</description>
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      <title>Einführung in Anki 23.10</title>
      <link>https://zefanjas.de/einfuehrung-in-anki-23-10/</link>
      <pubDate>Sat, 16 Dec 2023 07:37:23 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/einfuehrung-in-anki-23-10/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Anki ist eine Karteikarten-App mit einem sehr sehr guten Algorithmus, der einem hilft, das Gelernte nicht mehr zu vergessen. Wie man &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/lernen-ohne-zu-vergessen-mit-anki/&#34;&gt;lernt ohne zu Vergessen&lt;/a&gt; habe ich bereits in meinem letzten Artikel kurz beschrieben. Vor kurzem habe ich den Schülern meiner Schule eine Einführung in Anki gegeben. Dazu habe ich auch einige Videos und Tutorials aufgenommen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 class=&#34;wp-block-heading&#34; id=&#34;anki-2310&#34;&gt;Anki 23.10&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Vor kurzem wurde eine neue Version von Anki veröffentlicht, die mindestens zwei tolle Features enthält.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das eine ist ein neuer Algorithmus (&lt;a href=&#34;https://github.com/open-spaced-repetition/fsrs4anki/&#34;&gt;FSRS&lt;/a&gt;), der aktuell einer der &lt;a href=&#34;https://www.reddit.com/r/Anki/comments/18csuer/fsrs_is_now_the_most_accurate_spaced_repetition/&#34;&gt;besten Spaced-Repetition-Algorithmen&lt;/a&gt; ist. Im Prinzip ist dieser Algorithmus das Herzstück von Anki, da er dafür verantwortlich ist, mir genau die Karten zu zeigen, die ich am vergessen bin. Je genauer eine App diesen Zeitpunkt berechnen kann, umso länger kann ich Dinge in meinem Gedächtnis behalten, ohne das ich sie vergesse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiteres tolles Feature ist der neue Notiztyp „Bildverdeckung“, der jetzt nativ integriert wurde. Damit kann ich Teile von von Zeichnungen, Tabellen, Vorlesungsfolien etc. einfach abdecken und damit lernen. Auf die 3 wichtigsten Typen gehe ich in folgenden Video ein:&lt;/p&gt;
&lt;div style=&#34;position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0; overflow: hidden;&#34;&gt;
      &lt;iframe allow=&#34;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share; fullscreen&#34; loading=&#34;eager&#34; referrerpolicy=&#34;strict-origin-when-cross-origin&#34; src=&#34;https://www.youtube-nocookie.com/embed/HVyks8XRJHM?autoplay=0&amp;amp;controls=1&amp;amp;end=0&amp;amp;loop=0&amp;amp;mute=0&amp;amp;start=0&#34; style=&#34;position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%; border:0;&#34; title=&#34;YouTube video&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;
    &lt;/div&gt;

&lt;h2 class=&#34;wp-block-heading&#34; id=&#34;einführung-in-anki&#34;&gt;Einführung in Anki&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Anki hat eine etwas steile Lernkurve, d.h. es dauert ein bisschen, bis man die App verstanden und durchdrungen hat. Auf der einen Seite ist sie sehr simpel aufgebaut, auf der anderen gleichzeitig sehr flexibel und erweiterbar. Daher ist es hilfreich, wenn man sich zu Beginn die ersten 5 &lt;a href=&#34;https://docs.ankiweb.net/&#34;&gt;Kapitel der Dokumentation&lt;/a&gt; durchliest.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/@Anki4School&#34;&gt;&lt;img src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2023/12/Anki4SchoolHD-1-1024x576.png&#34; alt=&#34;Anki4School&#34;&gt;&lt;/a&gt;
Für meine Schüler habe ich ein paar &lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/playlist?list=PL4qiwBYCDtJS0gyY062b-SmzDefRffA-D&#34;&gt;einleitende Videos&lt;/a&gt; erstellt, die die Schritte von der Installation bis zur ersten Benutzung beschreiben. Weitere folgen noch in den nächsten Wochen und Monaten.&lt;/p&gt;
&lt;h2 class=&#34;wp-block-heading&#34; id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Anki ist eine tolle App, die das Lernen sehr effektiv und effizient macht. Es liegt nicht so sehr an der App an sich, sondern eher daran, dass sie auf einer wissenschaftlich sehr gut untersuchte Lerntechnik basiert. Die &lt;a href=&#34;https://pcl.sitehost.iu.edu/rgoldsto/courses/dunloskyimprovinglearning.pdf&#34;&gt;Meta-Studie von John Dunlosky&lt;/a&gt; vergleicht verschiedene beliebte Lerntechniken und kommt ganz klar zu dem Ergebnis, dass verteiltes Wiederholen und Selbsttests die Lerntechniken sind, die den größten Effekt habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich möchte jeden ermutigen, egal welchen Alters, sich einmal mit dieser App auseinanderzusetzen und den sogenannten „spacing effect“ an sich selbst zu erfahren. Lernen (fast) ohne zu vergessen ist möglich 🙂&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Lernen ohne zu vergessen mit Anki</title>
      <link>https://zefanjas.de/lernen-ohne-zu-vergessen-mit-anki/</link>
      <pubDate>Mon, 09 Oct 2023 05:00:48 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/lernen-ohne-zu-vergessen-mit-anki/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In den letzten Jahren habe ich mich immer wieder mit Erkenntnissen aus der Lernforschung auseinandergesetzt, um mein persönliches Lernen aber auch das Lernen an unserer &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/tag/schule/&#34;&gt;Schule&lt;/a&gt; stetig zu verbessern. Ein Begriff, der mir dabei immer wieder begegnete, ist „Spaced Repetition“. Was das mit „Lernen ohne zu vergessen“ und mit Anki zu tun, möchte ich in diesem Artikel kurz beschreiben.&lt;/p&gt;
&lt;h2 class=&#34;wp-block-heading&#34; id=&#34;was-ist-8222spaced-repetion8220&#34;&gt;Was ist „Spaced Repetion“?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Spaced_repetition&#34;&gt;Spaced Repetition&lt;/a&gt; kann man am besten mit „zeitlich verteilte Wiederholung“ oder „verteilte Wiederholung“ übersetzen. Im Grunde geht es darum, dass ich Lerninhalte idealerweise dann wiederhole, kurz bevor ich sie vergessen habe. Wenn man Lernen als einen Kampf gegen das Vergessen bezeichnet, ist genau das wichtig: Wiederholen bevor mein Gedächtnis das Gelernte vergessen hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immer dann, wenn ich Gelerntes wiederhole und mich daran erinnern kann, verlängert sich die „Speicherdauer“ in meinem Gedächtnis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir alle kennen diesen Effekt. Wenn ich in meiner Schulzeit für einen Vokabeltest gelernt habe (meist am Tag davor 🙂 ), habe ich die meisten Vokabeln nach 3 Tagen wieder vergessen. Dass ist auch der Grund, warum ich mich nur noch an ganz wenige Französischvokabeln erinnern kann, obwohl ich 5 Jahre Sprachunterricht hatte. Hätte ich jedoch jeden Tag eine kleine Menge an Vokabeln gelernt und wiederholt, hätte ich mich wesentlich länger an sie erinnern können. Hier mal eine Grafik, die das Prinzip veranschaulicht:
&lt;img src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2023/10/Forgetting_curve_and_work_of_Ebbinghaus.png&#34; alt=&#34;&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zusammenfassung: Wenn ich etwas Gelerntes im richtigen Moment wiederhole, kann ich die „Speicherdauer“ im Langzeitgedächtnis deutlich verlängern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch woher weiß ich, wann der richtige Zeitpunkt ist, um etwas zu wiederholen? Ich möchte ja nur die Dinge wiederholen, die ich gerade am Vergessen bin und nicht die, die ich noch weiß. Das ist eine sehr wichtige Frage. Wenn ich zu viele Dinge wiederhole (v.a. Lerninhalte, die ich noch weiß), steigt mein zeitlicher Aufwand für die Wiederholungen. Wenn ich zu wenige Lerninhalte wiederhole, steigt die Chance, dass ich Dinge vergesse und ich sie letztendlich neu lernen muss.&lt;/p&gt;
&lt;h2 class=&#34;wp-block-heading&#34; id=&#34;anki&#34;&gt;Anki&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Genau an diesem Punkt kommt &lt;a href=&#34;http://ankiweb.net/&#34;&gt;Anki&lt;/a&gt; ins Spiel. Anki ist eine &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/tag/open-source/&#34;&gt;Open Source&lt;/a&gt; Karteikartensoftware, die mir die Arbeit der Berechnung der richtigen Intervalle abnimmt, sodass ich nur noch das wiederhole, was ich kurz vor dem Vergessen bin. Das genau ist es, was diese Lernmethode so effizient macht, denn nun kann ich Dinge in weniger Zeit lernen bzw. mehr in der gleichen Zeit, die ich bisher zum Lernen aufgewendet habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2023/10/grafik.png&#34; alt=&#34;&#34;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anki ist eine sehr mächtige und flexible Anwendung, die sich durch viele &lt;a href=&#34;https://ankiweb.net/shared/addons&#34;&gt;Erweiterungen&lt;/a&gt; anpassen lässt. Das sorgt auch dafür, dass die Lernkurve für diese App etwas steiler ist. Deshalb empfehle ich, dass man sich am besten ein paar einführende Videos anschaut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Karteikarten kann man sich entweder selbst erstellen oder nutzt eines der &lt;a href=&#34;https://ankiweb.net/shared/decks&#34;&gt;fertigen Lernpakete&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2 class=&#34;wp-block-heading&#34; id=&#34;lernen-ohne-zu-vergessen-8211-eine-utopie&#34;&gt;Lernen ohne zu vergessen – eine Utopie?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Persönlich nutze ich Anki seit ca. 1 Jahr. Hauptsächlich lerne ich damit Vokabeln (ja, auch wieder Französisch…), &lt;a href=&#34;https://biblez.de&#34;&gt;Bibelverse / -texte&lt;/a&gt;, Markierungen / Zitate aus Büchern, die ich gelesen habe und alles, was mich sonst noch so interessiert. Ich bin total begeistert von den Ergebnissen. Ich hätte nicht gedacht, dass es so leicht ist, sich Dinge langfristig im Gedächtnis zu behalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo ist der Haken? Damit das mit den Wiederholen zum richtigen Zeitpunkt auch klappt, &lt;em&gt;muss&lt;/em&gt; ich meine Wiederholungen &lt;em&gt;jeden&lt;/em&gt; Tag machen. Je nachdem wie viele Karten man lernt, können das 5 Minuten am Tag sein oder auch 2 Stunden. Der Schlüssel zum Erfolg ist die tägliche Wiederholung. Es dauert vielleicht ein paar Wochen bis man diese neue Gewohnheit in seinen Alltag integriert hat, aber man wird belohnt mit der Erfahrung, dass dieses Prinzip der verteilten Wiederholung wirklich funktioniert und unser Gedächtnis sich viele (&lt;em&gt;sehr viele)&lt;/em&gt; Dinge merken kann.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Wie man Telegram in Zammad integrieren kann</title>
      <link>https://zefanjas.de/telegram-in-zammad-integrieren/</link>
      <pubDate>Sat, 02 Nov 2019 06:42:14 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/telegram-in-zammad-integrieren/</guid>
      <description>&lt;p&gt;An unserer Schule verwenden wir &lt;a href=&#34;https://zammad.com&#34;&gt;Zammad&lt;/a&gt; als &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/tag/zammad/&#34;&gt;Support-Plattform bzw. Helpdesk&lt;/a&gt;. Zammad ist eine wirklich tolle Software, die mit jedem Release neue Features mitbringt. Mittlerweile gehört auch ein Wissensdatenbank (aka Knowlegdebase) zum Angebot von Zammad. Mit Zammad bekommt alles man (und mehr), was man sich von einer Support-Plattform in der Schule wünscht. Zammad bietet verschiedene Supportkanäle an. Neben eMail, Chat, SMS, Twitter oder Facebook gibt es auch die Möglichkeit über Telegram Supporttickets zu erhalten. Heute möchte ich zeigen, wie man Telegram in Zammad integrieren kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hinweis: Die Integration von Telegram klappt nur, wenn Zammad öffentlich per HTTPS erreichbar ist!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;telegram-bot-erstellen&#34;&gt;Telegram-Bot erstellen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Um über Telegram Supportanfragen erhalten zu können, muss man zuerst einen Telegram-Bot erstellen. Telegram-Bots sind Telegram-Konten, die von Computern bedient werden (Roboter-Accounts), oft in Verbindung mit künstlicher Intelligenz. Wie man einen Bot erstellt, steht &lt;a href=&#34;https://core.telegram.org/bots#3-how-do-i-create-a-bot&#34;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuerst sucht man den „Vater aller Bots“ – Botfather und gibt folgenden Befehl ein:&lt;/p&gt;
&lt;pre tabindex=&#34;0&#34;&gt;&lt;code&gt;/newbot
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2934&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_322.png&#34; alt=&#34;Telegram Bot erstellen&#34; width=&#34;800&#34; height=&#34;629&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_322.png 800w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_322-300x236.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_322-768x604.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_322-343x270.png 343w&#34; sizes=&#34;(max-width: 800px) 100vw, 800px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Man muss nun einen Namen für den Bot angeben und einen Benutzernamen, der&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;nicht vergeben sein darf und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;auf _&lt;em&gt;bot&lt;/em&gt; endet.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2935&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_324.png&#34; alt=&#34;Zammad Telegram Bot Neu&#34; width=&#34;800&#34; height=&#34;756&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_324.png 800w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_324-300x284.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_324-768x726.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_324-286x270.png 286w&#34; sizes=&#34;(max-width: 800px) 100vw, 800px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Am Ende erhält man einen Link zum Bot und den API Key, den wir gleich brauchen werden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;telegram-in-zammad-integrieren&#34;&gt;Telegram in Zammad integrieren&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;In Zammad befinden sich die Einstellungen zu Telgram unter &lt;em&gt;Admin → Kanäle → Telegram&lt;/em&gt;. Mit einem Klick auf &lt;em&gt;Bot hinzufügen&lt;/em&gt; kann nun der eben erstellte Bot hinzugefügt werden. Dazu gibt man den API Key ein und kann bei Bedarf noch die Willkommensnachricht und die Gruppe anpassen, der die Tickets zugeordnet werden sollen.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2938&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_333.png&#34; alt=&#34;Telegram Bot hinzufügen&#34; width=&#34;450&#34; height=&#34;540&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_333.png 450w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_333-250x300.png 250w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_333-225x270.png 225w&#34; sizes=&#34;(max-width: 450px) 100vw, 450px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Nach dem Klick auf &lt;em&gt;Übermitteln&lt;/em&gt; ist der Bot nun einsatzbereit und neue Tickets können per Telegram erstellt werden.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2939&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_326.png&#34; alt=&#34;Telegram Bot aktiv&#34; width=&#34;726&#34; height=&#34;213&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_326.png 726w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_326-300x88.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_326-604x177.png 604w&#34; sizes=&#34;(max-width: 726px) 100vw, 726px&#34; /&gt; 
&lt;h2 id=&#34;telegram-kanal-benutzen&#34;&gt;Telegram-Kanal benutzen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Um ein neues Ticket zu erstellen, muss der Benutzer bzw. Kunde nur den Telegram-Bot suchen. In unserem Fall heißt er &lt;em&gt;myschool_support_bot&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2940&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_327.png&#34; alt=&#34;Telegram-Bot suchen&#34; width=&#34;263&#34; height=&#34;239&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Wenn man den Bot ausgewählt hat, muss man nur unten einmal auf &lt;em&gt;Starten&lt;/em&gt; klicken und schon begrüßt einen Zammad mit der Willkommensnachricht, die wir vorher festgelegt haben:&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2941&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_328.png&#34; alt=&#34;Telegram Zammad Ticket erstellen&#34; width=&#34;800&#34; height=&#34;594&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_328.png 800w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_328-300x223.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_328-768x570.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_328-364x270.png 364w&#34; sizes=&#34;(max-width: 800px) 100vw, 800px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Sobald man nun eine weitere Nachricht schreibt, erstellt Zammad daraus ein Ticket.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2942&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_329.png&#34; alt=&#34;Telegram Zammad Ticket erstellen&#34; width=&#34;800&#34; height=&#34;594&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_329.png 800w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_329-300x223.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_329-768x570.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_329-364x270.png 364w&#34; sizes=&#34;(max-width: 800px) 100vw, 800px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Eine entsprechende Benachrichtigung erscheint nun in Zammad.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2943&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_330.png&#34; alt=&#34;Zammad neues Ticket&#34; width=&#34;672&#34; height=&#34;198&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_330.png 672w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_330-300x88.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_330-604x178.png 604w&#34; sizes=&#34;(max-width: 672px) 100vw, 672px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;In Zammad kann man nun direkt auf das Ticket antworten. Wichtig ist, das man nicht einfach in das Textfeld unten schreibt, sondern vorher auf &lt;em&gt;antworten&lt;/em&gt; klickt. Neben dem Textfeld erscheint nun auch das Telegram-Symbol.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2944&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_331.png&#34; alt=&#34;Zammad Telegram Ticket beantworten&#34; width=&#34;1285&#34; height=&#34;692&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_331.png 1285w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_331-300x162.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_331-768x414.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_331-1024x551.png 1024w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Auswahl_331-501x270.png 501w&#34; sizes=&#34;(max-width: 1285px) 100vw, 1285px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Mit einem Klick auf &lt;em&gt;Aktualisieren&lt;/em&gt; wird die Nachricht an den Kunden bzw. Telegram-Benutzer geschickt.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2945&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_332.png&#34; alt=&#34;Telegram Ticket aktualisiert&#34; width=&#34;800&#34; height=&#34;594&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_332.png 800w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_332-300x223.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_332-768x570.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2019/11/Telegram_332-364x270.png 364w&#34; sizes=&#34;(max-width: 800px) 100vw, 800px&#34; /&gt; 
&lt;h2 id=&#34;wünsche&#34;&gt;Wünsche&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Integration Telegram in Zammad funktioniert zuverlässig. Trotzdem ist die bisherige Implementation nur rudimentär. Folgende Features finde ich wünschenswert:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;mehr Befehle für den Bot, um z.B. den Status des Tickets abzurufen, alle Tickets anzeigen zu lassen, …&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;aktuell kann immer nur ein Ticket gleichzeitig erstellt werden. Es wäre schön, wenn man mit Hilfe des Bots auch parallel mehrere Tickets erstellen könnte.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Möglichkeit für Agents Tickets direkt in Telegram beantworten zu können&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Telegram zusätzlich als Integration um z.B. Benachrichtigungen über neue Tickets zu erhalten&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Tickets zu melden (so meine Erfahrungen aus dem Schulumfeld) ist für viele eine Herausforderung. Früher hatten wir ein Webformular, dass nur wenige genutzt haben. Dann haben wir mit Zammad einen eMail-Kanal eingerichtet. Die Hürde ein Ticket zu erstellen wurde dadurch niedriger. Mit der Integration von Telegram in Zammad ist diese Hürde noch einmal geringer geworden – zumindest für alle die diesen Messenger benutzen.&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Open Source Digital Signage für Schulen</title>
      <link>https://zefanjas.de/open-source-digital-signage/</link>
      <pubDate>Wed, 03 Apr 2019 03:43:03 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/open-source-digital-signage/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Digital Signage oder „Digitale Beschilderung“ bietet auch für Schulen neue Möglichkeiten. Was früher mit Aushängen an sogenannten „schwarzen Brettern“ oder Informationstafeln gelöst wurde, wird zunehmend von Monitoren übernommen. Egal ob Hinweise zu kommenden Veranstaltungen, Vertretungspläne, Raumbeschilderung oder sonstige wichtige Informationen – vieles lässt sich flexibler auf Monitoren darstellen. Aktualisierungen kann man von zentraler Stelle aus vornehmen bzw. auch automatisieren (z.B. beim Vertretungsplan). Welche Open Source Digital Signage Lösungen gibt es? Was könnten Anforderungen sein, die man als Schule hat? Ich möchte heute einige Lösungen auflisten, die in späteren Artikeln noch einmal genauer beleuchtet werden sollen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;was-sollte-ein-digital-signage-system-können&#34;&gt;Was sollte ein Digital Signage System können?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Anforderungen werden sicher von Schule zu Schule verschieden sein, aber es gibt doch ein paar wesentliche Eigenschaften, die von einer Open Source Digital Signage Lösung erfüllt sein sollten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;einfach zu benutzen (z.B. Editor zum Erstellen von Folien / Slides)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;einfache und schnelle Darstellung von Bilder, Videos und anderen Dokumenten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;zentrale Verwaltung mehrerer Monitore (am besten mit verschiedenen Gruppen / Kanälen, um verschiedene Informationen auf verschiedenen Monitoren anzeigen zu können)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Möglichkeiten zur Automatisierung / Zeitplan&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;möglichst kostenfrei (Lizenzen oder monatliche Gebühren)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&#34;welche-open-source-digital-signage-lösungen-gibt-es&#34;&gt;Welche Open Source Digital Signage Lösungen gibt es?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn man sich nach Open Source Digital Signage Lösungen umschaut, wird man schnell fündig. Allerdings sind viele von den sogenannten „Open Source“ Lösungen eher Freemium – Lösungen bzw. nur teilweise Open Source. Ich habe keine dieser Lösungen bisher selbst im Einsatz gehabt. In den kommenden Monaten werde ich mir aber einige dieser Lösungen anschauen, da wir als Schule noch auf der Suche nach einem passenden Digital Signage System sind.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;screenly-ose&#34;&gt;Screenly OSE&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wenn auf Github nach &lt;a href=&#34;https://github.com/topics/digital-signage&#34;&gt;Digital Signage&lt;/a&gt; schaut, ist &lt;a href=&#34;https://www.screenly.io/ose/&#34;&gt;Screenly OSE&lt;/a&gt; mit Abstand das populärste System. Screenly OSE ist für den Raspberry Pi konzipiert. Es bietet grundlegende Features, allerdings muss beim Einsatz mehrerer Geräte, jeder Raspberry Pi einzeln verwaltet werden. Die Unterschiede zur Bezahlversion &lt;a href=&#34;https://www.screenly.io/screenly-ose-vs-pro/&#34;&gt;sind hier aufgelistet&lt;/a&gt;.auch&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;xibo&#34;&gt;Xibo&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Direkt hinter Screenly OSE folgt &lt;a href=&#34;https://xibo.org.uk/&#34;&gt;Xibo&lt;/a&gt;, wenn man nach der Anzahl der Sterne auf Github geht. Xibo gibt es schon eine ganze Weile. Im Gegensatz zu Screenly gibt es keine Pro vs. Open Source Version, sondern alle Features sind für alle verfügbar. Xibo besteht aus einem CMS, welches man auch in einem Docker-Container installieren kann und den zugehörigen Player, die auf den Anzeigegeräten selbst installiert werden. Der Player für Windows ist kostenfrei und Open Source, für alle anderen Player müssen Lizenzgebühren bezahlt werden. Es gibt den Xibo Player für Windows, Android und webOS. Ein Player für Linux ist wohl geplant, aber noch nicht verfügbar.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;concerto&#34;&gt;Concerto&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ebenfalls schon länger am Markt ist &lt;a href=&#34;http://www.concerto-signage.org/&#34;&gt;Concerto&lt;/a&gt;. Concerto bietet viele Features und kann selbst gehostet werden. Technisch basiert es auf Ruby. Wenn man sich in dem Projekt auf Github etwas umschaut, scheint die Entwicklung etwas zu stocken. Dem Webinterface sieht man sein Alter auch schon etwas an. Insgesamt aber eine 100% Open Source Lösung.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;libresignage&#34;&gt;LibreSignage&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://github.com/eerotal/LibreSignage/&#34;&gt;LibreSignage&lt;/a&gt; ist noch recht neue Open Source Lösung und zu 100%, Browser basiert. Es braucht also keine speziellen „Player“, sondern kann über den Browser benutzt werden. Grundlegende Features und auch Mehrbenutzerbetrieb sind vorhanden.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;foyer&#34;&gt;Foyer&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://foyer.tv/&#34;&gt;Foyer&lt;/a&gt; ist ein WordPress-Plugin. Man kann damit verschiedene Seiten erstellen, Kanäle und verschiedene Displays diesen Kanälen zuweisen. Es ist wie LibreSignage Browser basiert und braucht deshalb keinen besonderen Player.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;tabulainfo&#34;&gt;tabula.info&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;http://tabula.info&#34;&gt;Tabula.info&lt;/a&gt; ist die einzige Lösung, die ich gefunden habe, die speziell für Schulen entwickelt wurde. Es bietet viele nette Features, die in man in einer Schule braucht und ist auf die Anzeige von Vertretungsplänen, HTML-Seiten und zusätzlichen Infos spezialisiert.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;weitere-lösungen&#34;&gt;Weitere Lösungen&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id=&#34;infobeamer&#34;&gt;Infobeamer&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;http://infobeamer.com/&#34;&gt;Infobeamer&lt;/a&gt; ist nur für den privaten, nicht öffentlichen Gebrauch kostenfrei. Sonst ist wohl eine der leistungsstärksten und flexibelsten Lösungen. Die Hardware eines Raspberry Pi’s wird maximal ausgenutzt (z.B. Hardwarebeschleunigung – ein Nachteil, den alle Browser basierten Lösungen haben).&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;display-monkey&#34;&gt;Display Monkey&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;http://www.displaymonkey.org/dm/&#34;&gt;Display Monkey&lt;/a&gt; ist ebenfalls eine Open Source Lösung, die allerdings einen Windows Server voraussetzt. Die einzelnen Displays brauchen nur einen Browser.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;pisignage&#34;&gt;piSignage&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Eine weitere Lösung für Digital Signage ist &lt;a href=&#34;https://pisignage.com/&#34;&gt;piSignage&lt;/a&gt;. Der Server ist OpenSource und kann auch selbst gehostet werden. Für die einzelnen Displays / Players müssen aber Lizenzen gekauft werden (einmalig). Wie der Name vermuten lässt, verwendet piSignage Raspberry Pi’s als Player. Der Code dafür ist nicht Open Source.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auf den ersten Blick gibt es scheinbar viele Open Source Lösungen. Welche kennst du noch, die hier fehlen? Mit welchem Systemen hast du gute Erfahrungen gemacht? Der Praxistest wird zeigen, welche Lösung für unsere Situation am besten geeignet ist.&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Linuxmuster v7 bald als Alpha-Version verfügbar</title>
      <link>https://zefanjas.de/linuxmuster-v7-bald-als-alpha-version-verfuegbar/</link>
      <pubDate>Sat, 05 May 2018 02:34:09 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/linuxmuster-v7-bald-als-alpha-version-verfuegbar/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://www.linuxmuster.net/de/2018/05/04/arbeitstagung-und-mitgliederversammlung-in-pfinztal-linuxmuster-net-v7-wird-konkret/&#34;&gt;Am letzten Wochenende&lt;/a&gt; haben sich die Entwickler und Aktive rund um das &lt;a href=&#34;http://www.linuxmuster.net&#34;&gt;linuxmuster.net Projekt&lt;/a&gt; zu einem Arbeitstreffen getroffen. Dort stellten sie unter anderem den aktuelle Stand zur neuen Version der Schulserverlösung vor. Die neue Version v7 wird ein großer Schritt um Vergleich zur aktuellen Version, da sich einige Dinge ändern werden. Darüber hatte ich bereits &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/linuxmuster-net-v7-was-wird-sich-aendern/&#34;&gt;vor einigen Monaten gebloggt&lt;/a&gt;. Linuxmuster v7 soll bald als Alpha-Version verfügbar sein!&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;releaseplan&#34;&gt;Releaseplan&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Releaseplan sieht wie folgt aus, wobei der Grundsatz gilt: Es ist fertig, wenn es fertig ist!&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Alpha Version → Mitte Mai 2018&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Beta-Version → Juli 2018&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Release von linuxmuster.net v7 → Dezember 2018&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Es werden Tester gesucht, die bereit sind, die Alpha- und Beta-Versionen zu testen. Dazu kann man sich vorgefertigte Virtualbox-Images herunterladen. Eine &lt;a href=&#34;https://github.com/linuxmuster/linuxmuster-base7/wiki/Die-Appliances&#34;&gt;Anleitung für die Ersteinrichtung&lt;/a&gt; und das Setup gibt es im Github-Repo des Projekts. Anleitung für die Ersteinrichtung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Protokolle der Arbeitstagungen werden i.d.R. im &lt;a href=&#34;http://linuxmuster.net/vereinswiki/arbeitstreffen_verein&#34;&gt;Vereinwiki des Projekts&lt;/a&gt; veröffentlicht.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Persönlich freue ich mich sehr auf die neue Version von linuxmuster.net, denn die aktuelle Version funktioniert zwar gut und zuverlässig, doch technisch gesehen ist sie schon etwas in die Jahre gekommen (Samba3, Ubuntu 12.04). Auch der Wechsel zu einer neuen (besseren) Firewall finde ich gut, denn mit der neuen Version können wir unsere Firewall pfSense noch besser mit linuxmuster.net integrieren.&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Open Source in der Schule – Was dafür und was dagegen spricht</title>
      <link>https://zefanjas.de/open-source-in-der-schule-was-dafuer-und-was-dagegen-spricht/</link>
      <pubDate>Wed, 31 Jan 2018 06:13:56 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/open-source-in-der-schule-was-dafuer-und-was-dagegen-spricht/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Open Source in der Schule – ein Thema, bei dem sich häufig die Geister scheiden. Ist es wirklich sinnvoll Open Source Software (OSS) in der Schule zu verwenden? Gibt es gerade für Schulen nicht viel geeignetere Alternativen? Welche Argumente gibt es für und gegen den Einsatz von OSS in der Schule, d.h. im Unterricht, im &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/kann-man-einen-computerraum-fuer-weniger-als-1500e-einrichten-ja/&#34;&gt;Computerraum&lt;/a&gt; oder auf auf dem &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/4-linux-schulserver-im-vergleich/&#34;&gt;Schulserver&lt;/a&gt;? Gibt es Schulen, die erfolgreich auf OSS setzen oder ist das nur ein Wunschtraum?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich möchte versuchen Argumente für und gegen Open Source Software in der Schule aufzulisten. Diese Liste ist sicher nicht vollständig und ich werde sie deshalb von Zeit zu Zeit aktualisieren. Wer noch weitere Ideen und Gründe für oder gegen den Einsatz von Open Source in der Schule hat, ist hiermit ermutigt einen Kommentar zu schreiben 🙂&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;warum-man-open-source-in-der-schule-verwenden-sollte-8211-die-chancen&#34;&gt;Warum man Open Source in der Schule verwenden sollte – die Chancen&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sensibilisierung für informationelle Freiheit vs. Monopole&lt;/strong&gt; – Der Einsatz von Open Source Software leistet einen großen Beitrag in der Medienerziehung. Dazu zählt die Sensibilisierung für die Tatsache, dass heutzutage der Großteil meiner Daten nur einer handvoll Unternehmen gehört. Weiterhin das Aufzeigen von Möglichkeiten und Alternativen, die es neben den großen Anbietern proprietärer Software gibt.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Freiheit&lt;/strong&gt; –  Dieser Begriff ist sehr weit und umfasst sowohl die Freiheit von kommerziellen Interessen, als auch im Sinne von Weitergabe von Software. Dazu zählt auch, dass die meiste OSS lizenzkostenfrei ist. Der Einsatz von OSS bricht Abhängigkeiten von Herstellern, von Supportverträgen oder Sicherheitsupdates, die nur gegen Aufpreis verfügbar sind. LibreOffice stellt z.B. sicher, dass ich Dokumente aus vielen kommerziellen Produkten weiterverwenden und importieren (teilweise auch exportieren) kann.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;keine Lizenzkosten&lt;/strong&gt; – In der Regel zahlt man für OSS keine Lizenzkosten. Dadurch kann langfristig sehr viel Geld gespart werden. Weiterhin können Unterrichtsprojekte/-methoden, welche teure Programme oder deren flächendeckende Installation erfordern, mit OSS-Alternativen realisiert werden. Aus finanziellen Gründen wären diese oft nicht möglich. Man muss z.B. Grafikbearbeitung nicht mit Adobe Photoshop lernen.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sicherheit&lt;/strong&gt; – Der Quelltext von OSS ist für jeden frei zugänglich. Schwachstellen werden i.d.R. schnell behoben. Hintertüren sind dadurch nur schwer einzuschleusen – wenn überhaupt. Bei (L)Unix – Systemen gibt es eine klare Rechteverteilung. Das erhöht die Sicherheit zusätzlich. Derzeit gibt es recht wenig bekannte Viren und Malware für Linux-Betriebsysteme.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;größeres Verständnis für Funktionsweise von Programmen&lt;/strong&gt; – Dadurch, dass Schüler die Möglichkeit haben, andere Software neben den marktbeherrschenden Programmen kennenzulernen, können sie ein größeres Verständnis für die Funktionsweise bekommen, z.B. einer Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation. Es wird weniger „Klick-Wissen“ angeeignet, sondern man stattet die Schüler mit einer größeren Flexibilität im Umgang mit unbekannter Software aus.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gleichheit&lt;/strong&gt; – OSS leistet einen großen Beitrag zur Gleichheit zwischen den Schülern. Die Software kann jeder frei für die meisten Betriebssysteme herunterladen und auch weitergeben. Es herrscht kein Zwang eine bestimmte Software zu kaufen, um die Inhalte des Unterrichts zu Hause zu vertiefen. Finanzschwächere Familien werden nicht benachteiligt.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Werte&lt;/strong&gt; – Die Werte, die hinter der OSS-Bewegung stehen passen gut zu Schule und zu dem, was sie eigentlich vermitteln will. Konkret meine ich (Wissen) teilen, zusammen arbeiten, Offenheit, Transparenz, freier Zugang zu Informationen. Diese Praxis und die Kultur des Weitergebens und Teilens fördern Kompetenzen, die ethisch und gesellschaftlich von hoher Bedeutung sind.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Lokalisierung&lt;/strong&gt; – OSS Software ist oft in der Muttersprache vorhanden. Diese Argument zählt vielleicht nicht so sehr in der westlichen Welt, in der jede Software meist noch in anderen Sprachen neben Englisch verfügbar ist. In Asien oder Afrika, in denen es sehr viele verschiedene Sprachen gibt, ist das ein großer Vorteil. Auch wenn Englisch sehr weit verbreitet ist, gibt es viele Teile auf der Welt, in denen diese Sprache nicht gesprochen oder verstanden wird.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Verwaltung / Administration&lt;/strong&gt; – Nach mehreren Jahren Erfahrung mit OSS im privaten sowie im schulischem Umfeld kann ich persönlich bestätigen, dass die Verwaltung von vielen Rechnern mit OSS wesentlich einfacher und zeitsparender ist. Die Möglichkeiten zur Automatisierung sind riesig. Wir verwenden auch Windowsrechner bei uns, aber deren Pflege und Wartung ist ca. 80% aufwendiger als unsere Ubuntu-Rechner.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;alte Hardware kann länger verwendet werden&lt;/strong&gt; – Ein Vorteil, den man nicht unterschätzen sollte, gerade für Schulen. Die meisten Dinge, die Schüler in der Schule an einem Computer lernen und wozu sie ihn benutzen, erfordern keine hohe Systemvoraussetzungen. Ein alter Rechner, ausgestattet mit einer kleinen SSD, lässt sich noch viele Jahre einsetzten. Gebrauchte Hardware kann man günstig erwerben oder man erhält sie u.U. auch als Spende. Mit OSS, die oft weniger Ressourcen braucht, kann man Hardware noch lange einsetzten. Wir haben z.B. noch Rechner im Betrieb, die schon fast 8-10 Jahre im Betrieb sind.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&#34;was-spricht-gegen-die-verwendung-von-open-source-in-der-schule&#34;&gt;Was spricht gegen die Verwendung von Open Source in der Schule?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Trotz der oben genannten Punkte, gibt es auch Argumente gegen den Einsatz von Open Source in der Schule. Generell muss man unterscheiden, in welchem Umfang man OSS verwenden möchte. Geht es nur darum eine Anwendung auszutauschen oder eine Schule komplett, d.h. vom Betriebssystem an, mit OSS zu betreiben? Oder möchte man OSS nur auf einem Server einsetzen? Je nach Anwendungsfall kommen weitere Argumente dazu oder fallen weg.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;weniger Support durch Unternehmen&lt;/strong&gt; – Es gibt faktisch weniger Unternehmen und Dienstleister, welche OSS unterstützen, v.a. auch abseits der westlichen Welt. Das ist ein großes Problem, wenn man z.B. von Windows zu Ubuntu wechseln möchte. In vielen Fällen gibt es vielleicht eine engagierte Lehrkraft, aber das ist keine langfristige Lösung bzw. eigentlich auch nicht Aufgabe eines Lehrers.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;kaum Lernsoftware vorhanden&lt;/strong&gt; – Lernsoftware ist zu 99% für Windows konzipiert. Für Linux oder macOS gibt es von den Schulbuchverlagen kaum Anwendungen. Sicher kann man über den Sinn und Zweck von Lernsoftware streiten, aber es gibt kaum eine Lernsoftware für Linux. Wer Lernsoftware einsetzen will / muss, braucht i.d.R. einen Windowscomputer (physisch oder virtuell).&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;kleinere Community, wenige Referenzen&lt;/strong&gt; – Es gibt einige Schulen in Deutschland, aber auch weltweit, die Open Source in der Schule verwenden, aber man findet wenig Informationen darüber. Das ist v.a. ein Nachteil, wenn man den (geplanten) Einsatz von OSS vor der Schulleitung oder dem Vorstand begründen muss.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;weiterer Bildungs- und Berufsweg verwendet andere Software&lt;/strong&gt; – Dies ist ein weit verbreitetes Argument gegen OSS. Später müsse man doch sowieso Mircosoft Office verwenden, warum sollen die Schüler dann den Umgang mit LibreOffice lernen? Eigentlich kein richtiges Argument gegen OSS, denn m.M.n. hat dieses Argument auch mit dem nächsten zu tun:&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bequemlichkeit und allgemeine Abwehrhaltung gegen OSS&lt;/strong&gt; – Ich erlebe immer wieder eine gewissen Abneigung gegen OSS. Man befindet sich oft in einer Rechtfertigungshaltung, wenn man OSS einsetzen möchte. Das hat zum Teil mit der Qualität und Stabilität einiger Open Source Projekte zu tun, aber auch mit der mangelnden Flexibilität vieler Lehrkräfte. Das kann ein großes Hindernis für den erfolgreichen Einsatz von OSS sein!&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unsichere Weiterentwicklung&lt;/strong&gt; – Für die Weiterentwicklung von OSS gibt es keine Garantie, weil sie vom freiwilligen Engagement der Community sowie der Nachfrage abhängt. Das gilt vor allem für viele kleine Projekte.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anwendungsintegration&lt;/strong&gt; – Im Zusammenspiel mit anderen Applikationen, insbesondere kommerzieller Software, kann es zu erheblichen Problemen kommen. Dieses Argument spielt in Schulen eine kleinere Rolle im Vergleich zu Unternehmen.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&#34;was-nötig-ist-8211-die-herausforderungen&#34;&gt;Was nötig ist – die Herausforderungen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die größten Herausforderungen beim Einsatz von Open Source in der Schule sehe ich im Abbau von Berührungsängsten und den damit verbunden Schulungen sowie der Gewinnung von einem geeigneten Dienstleister oder eigenem Personal. Diese beiden Punkte sind kritisch, wenn man OSS im Unterricht oder in der IT-Infrastruktur einsetzen möchte. Ich erlebe immer wieder, wie Kollegen und Mitarbeiter OSS ablehnen oder kritisch gegenüberstehen, weil es anders ist und nicht so aussieht bzw. funktioniert, wie sie es gewohnt sind. Hier kann man mit internen Fortbildungen und Schulungen entgegenwirken. Deshalb muss eine Migration z.B. von MS Office zu LibreOffice oder Windows zu Ubuntu gut geplant und vorbereitet werden. Trotz allem wird es aber immer Leute geben, die dem kritisch gegenüber stehen, getreu nach dem Motto „Was er Bauer nicht kennt, isst er nicht!“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit der Einsatz von Open Source Software in der Schule gelingt, braucht es unbedingt auch kompetentes Personal bzw. Dienstleister. Ohne so einen Person oder Partner ist es schwierig(er) die Kollegen für OSS zu gewinnen. Oft muss individuelle Hilfe geleistet oder zusätzliche Dokumentation erstellt werden, v.a. in der Übergangszeit. In Europa und der westlichen Welt sind die Chancen größer einen solchen Partner zu finden, aber in anderen Teilen der Welt kennt man fast nur Windows. Dessen muss man sich bewusst sein.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Als Schule im Ausland sind wir den &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-1/&#34;&gt;Schritt Richtung Open Source vor ca. 2 Jahren&lt;/a&gt; gegangen und haben es nicht bereut. Im Gegenteil: Wir haben unsere bisherige Infrastruktur stark ausgebaut – ohne größere Mehrkosten. Mit Hilfe von Open Source Software konnten wir so in &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/5-grossartige-open-source-programme-die-wir-in-unserer-schule-einsetzen/&#34;&gt;vielen Bereichen einen Mehrwert&lt;/a&gt; schaffen. Unsere Schüler haben die wenigsten Probleme mit unseren Ubuntu-Rechner und auch viele Kollegen arbeiten gern damit. Als &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/4-linux-schulserver-im-vergleich/&#34;&gt;Schulserverlösung&lt;/a&gt; verwenden wir &lt;a href=&#34;https://linuxmuster.net&#34;&gt;linuxmuster.net&lt;/a&gt; – eine freie Musterlösung – hinter der eine super &lt;a href=&#34;https://ask.linuxmuster.net&#34;&gt;Community&lt;/a&gt; steht – nett, hilfsbereit, kompetent.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&#34;text-align: center;&#34;&gt;
  &lt;strong&gt;Setzt du Open Source in der Schule ein? Wo siehst du die größten Chancen und Herausforderungen?&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Quellen (&lt;a href=&#34;https://wiki.opensourceecology.de/Vorteile/Nachteile_von_Open_Source_Software&#34;&gt;1&lt;/a&gt;,&lt;a href=&#34;https://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/de/2014/01/educa/&#34;&gt;2&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>MuseScore – App des Monats</title>
      <link>https://zefanjas.de/musescore-app-des-monats/</link>
      <pubDate>Mon, 15 Jan 2018 13:41:27 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/musescore-app-des-monats/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Weltweit wird Open Source Software immer mehr an Schulen verwendet. Ich meine dabei nicht nur den klassischen Informatikunterricht (wenn es ihn denn gibt…), sondern auch außerhalb davon. Es gibt einige sehr gute Open Source Apps, die sich z.B. im Mathe-, Physik- oder Musikunterricht einsetzen lassen. Trotz allem gibt es meiner Erfahrung nach immer noch große &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/schule-und-open-source/&#34;&gt;Vorbehalte gegenüber Open Source&lt;/a&gt; Programmen im Unterricht. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig und oft kann ich sie nachvollziehen. Es gibt mittlerweile ein sehr großes Angebot an (Lern-)Software und nur wenige der Anwendungen sind Open Source. Doch es gibt sie. Deshalb möchte ich in den kommenden Monaten verschiedene Open Source Programme und Apps vorstellen, die sehr gut für den Unterricht geeignet sind. Den Anfang macht MuseScore.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;was-ist-musescore&#34;&gt;Was ist MuseScore?&lt;/h3&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;MuseScore ist ein Notensatzprogramm mit einem WYSIWYG-Editor, das die Wiedergabe der eingegebenen Noten sowie den Import und Export in zahlreiche Dateiformate gestattet. Das Programm läuft unter Linux, Windows und macOS; für Windows gibt es eine portable Version, die ohne Installation etwa von einem USB-Massenspeicher gestartet werden kann. Die Benutzeroberfläche sowie die Eingabemöglichkeiten der Noten ähneln bekannten kostenpflichtigen Notensatzprogrammen wie Finale oder Sibelius. MuseScore ist jedoch Open Source und unter einer GNU General Public License lizenziert. (&lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/MuseScore&#34;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;MuseScore ist ein Programm, dass ich jedem Musiklehrer oder Musiker ans Herz lege. Als wir &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-2/&#34;&gt;vor einigen Jahren in unserer Schule auf Open Source&lt;/a&gt; gewechselt sind, war dieses Programm für unsere Musiklehrkräfte ein echter Gewinn. Mit MuseScore kann man sehr schnell und einfach Noten setzen. Doch MuseScore kann weit mehr.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;features&#34;&gt;Features&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Es ist kaum möglich alle Features von MuseScore aufzulisten, weil es wirklich sehr viel kann. Hier eine Auswahl:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;grafische Partitur-Eingabe und -Darstellung (WYSIWYG)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;beliebige Anzahl von Notenzeilen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;einfache und schnelle Noteneingabe mit Maus, Tastatur oder via Hardware-MIDI-Anschluss&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sequencer und FluidSynth-Softwaresynthesizer integriert&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Abspielmöglichkeit der Partitur beinhaltet individuelle Einstellmöglichkeiten wie Geschwindigkeit und Lautstärke über ein virtuelles Mischpult&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Automatische Transposition, beispielsweise mit oder ohne Tonart-Wechsel&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einfügen von Bildern in die Partitur&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mehrzeiliger Liedtext&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;verschiedene Möglichkeiten zum Datei-Import und -Export&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;und noch vieles vieles mehr!&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&#34;installation&#34;&gt;Installation&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;MuseScore kann auf der &lt;a href=&#34;https://musescore.org/de/download&#34;&gt;Website des Projekts heruntergeladen&lt;/a&gt; werden. Es ist für so ziemlich jedes Betriebssystem und Plattform verfügbar. Wenn man &lt;code&gt;snapd&lt;/code&gt; installiert hat (ab Ubuntu 16.04 standardmäßig mit dabei), kann man MuseScore mit folgendem Befehl installieren:&lt;/p&gt;
&lt;pre tabindex=&#34;0&#34;&gt;&lt;code&gt;$ sudo snap install musescore
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;p&gt;Alternativ kann man es auch aus den Paketquellen oder einem PPA installieren. Die Installation mit &lt;code&gt;snap&lt;/code&gt; hat den Vorteil, dass man auch in älteren Ubuntu-Versionen immer die aktuelle Version bekommt ohne ein PPA einzurichten.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;anleitungen-und-links&#34;&gt;Anleitungen und Links&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Zu MuseScore gibt es auch ein &lt;a href=&#34;https://musescore.org/de/handbuch&#34;&gt;Handbuch in mehreren Sprachen&lt;/a&gt;, u.a. auch in deutsch. Dort werden die wichtigsten Themen, angefangen von der ersten Partitur bis hin zu fortgeschrittenen Themen, wie Griffbrettdiagramme, behandelt. Wenn man sich mal eine kleine Weile mit dem Programm beschäftigt hat, ist man erstaunt, was es alles kann. Allein die Fülle an Instrumenten, die unterstützt werden, sowie die unendlichen Möglichkeiten der Gestaltung der Partitur, sind sehr beeindruckend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe versucht ein gutes Tutorial in deutsch zu finden, welches systematisch den Umgang mit Musescore beschreibt, aber ich bin leider nicht fündig geworden. Auf Youtube tummeln sich ein paar Videos in deutscher Sprache zur aktuellen Version, aber sie unterscheiden sich sehr vom Umfang und der Qualität der Aufnahme. Wer der englischen Sprache mächtig ist, wird sicher Gefallen an den offiziellen „MuseScore in Minutes“ finden. (&lt;strong&gt;Update&lt;/strong&gt;: für diese Videos gibt es auch einen deutschen Untertitel!). &lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/watch?v=YZ4kRzkHroU&amp;amp;list=PLTYuWi2LmaPGb4SKXHm9JULQ-0CH8KpUk&#34;&gt;Diese mehrteilige Videoreihe&lt;/a&gt; beschreibt kurz und knapp die wichtigsten Funktionen, sodass man sich danach schon recht gut in MuseScore zurecht findet (bzw. die Schüler).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Programm wird sicher hauptsächlich im Musikunterricht und von Musiklehrkräften bzw. Musikern allgemein eingesetzt werden. Doch weitere Einsatzbereiche sind nicht ausgeschlossen, z.B.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Chorgruppen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Band-AGs&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Instrumentenunterricht&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;…&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;MuseScore kann sowohl für die Vorbereitung des eigenen Unterrichts, als auch direkt im Unterricht verwendet werden. Es ist auch möglich vorhandene Partituren anzupassen. Auf der Website des Projekts kann man dazu viele Partituren herunterladen und weiter bearbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&#34;text-align: center;&#34;&gt;
  &lt;strong&gt;Welche Open Source Apps und Programme verwendest du im Unterricht? Welche Open Source Software sollte unbedingt auf einem Schulcomputer installiert sein?&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Kann man eine Schule nur mit Open Source Software betreiben?</title>
      <link>https://zefanjas.de/schule-und-open-source/</link>
      <pubDate>Thu, 04 Jan 2018 06:00:22 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/schule-und-open-source/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Schule und Open Source – geht das? Wie viel Open Source verträgt eine Schule? Diese Frage bewegt mich nun seit mehr als &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-1/&#34;&gt;2 Jahren&lt;/a&gt;. Es gibt so viele &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/5-grossartige-open-source-programme-die-wir-in-unserer-schule-einsetzen/&#34;&gt;tolle Open Source Projekte&lt;/a&gt; –  gerade auch für Schulen – doch können die wenigsten der Schüler und Lehrkräfte damit etwas anfangen. Woran liegt das? Woher kommen die Berührungsängste mit Open Source? Ist es der Ruf oder die &lt;del&gt;Angst&lt;/del&gt; Bequemlichkeit, sich auf etwas Neues einlassen zu müssen? In Deutschland gibt es &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/4-linux-schulserver-im-vergleich/&#34;&gt;verschieden Projekte&lt;/a&gt;, die sich dem Thema Schule und Open Source angenommen haben. Es gibt sie also wirklich, Schulen, die auf Open Source setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sind diesen Schritt ebenfalls vor 1,5 Jahren gegangen und haben &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-2/&#34;&gt;unsere Schul-IT&lt;/a&gt; zu fast 100% auf Open Source umgestellt. In den letzten Artikeln hier im Blog habe ich davon berichtet. Dabei geht es meist um Software, die wir auf unseren Servern einsetzen. Aber auch in unseren Klassenzimmern setzen wir fast ausschließlich auf Ubuntu.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;neuer-blog-zum-thema-8222schule-und-open-source8220&#34;&gt;Neuer Blog zum Thema „Schule und Open Source“&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Heute möchte ich zu diesem Thema ein neuen Blog vorstellen: &lt;a href=&#34;https://openschoolsolutions.org/&#34;&gt;OpenSchoolSolutions.org&lt;/a&gt;. Nachdem ich bereits seit Juli unregelmäßig Artikel in englisch auf &lt;a href=&#34;https://medium.com/@zefanja&#34;&gt;Medium&lt;/a&gt; veröffentliche, möchte ich nun zusätzlich einen eigenen Blog starten. Ziel ist es, unsere Erfahrungen weiterzugeben, zu teilen und auf tolle Open Source Projekte für den Serverraum bzw. das Klassenzimmer hinzuweisen. Geplant sind auch neue Formate abseits von Blogartikeln, d.h. Videos und Screencasts zu Anwendungen sowie Tutorials. Ich bin selbst gespannt, wohin die Reise geht und freue mich auf dieses neue Projekt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn du gern auf dem Laufenden bleiben möchtest, gibt es folgende Möglichkeiten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://openschoolsolutions.org/&#34;&gt;Website&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://twitter.com/OpenSchoolZ&#34;&gt;Twitter&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/channel/UCQmrrq4LaJDCWG-WAQ02tCQ/&#34;&gt;Youtube&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://openschoolsolutions.org/feed&#34;&gt;RSS&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ich werde auch hier im Blog weiter in deutsch zu Themen rund um Schule, Open Source und Server berichten. Für mich passen diese beiden – Schule und Open Source – einfach wunderbar zusammen. Dabei meine ich nicht unbedingt die Art der Lizenz, sondern der gesamte Gedanke, der hinter dieser Bewegung steckt. Gemeinsam etwas zu schaffen, voneinander zu lernen, zu teilen und sich gegenseitig zu helfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>4 Linux Schulserver im Vergleich</title>
      <link>https://zefanjas.de/4-linux-schulserver-im-vergleich/</link>
      <pubDate>Sat, 09 Dec 2017 07:35:11 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/4-linux-schulserver-im-vergleich/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Jede Schule steht irgendwann vor der &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-1/&#34;&gt;Entscheidung&lt;/a&gt; eine Musterlösung für ihren Schulserver zu wählen. Viele Hersteller haben diesen Markt in den letzten Jahren für sich entdeckt. Ich möchte in diesem Vergleich 4 Linux Schulserver vergleichen, die aus dem deutschsprachigem Raum stammen. International gibt es noch ein paar wenige weitere Projekte, doch der Großteil der Open Source Musterlösungen kommen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Vergleich gehe ich neben den Eigenschaften und dem Funktionsumfang, auf die Installation sowie die Bedienbarkeit ein. Wie leicht sich der Schulserver erweitern und anpassen lässt und welche Kosten für eine Schule entstehen, ist ein weiterer Schwerpunkt dieses Vergleichs.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;linuxmusternet&#34;&gt;linuxmuster.net&lt;/h3&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://linuxmuster.net&#34;&gt;linuxmuster.net&lt;/a&gt; ist ein Fork der Linux-Version der paedML des LMZ Baden-Württemberg. Nachdem 2012 beschlossen wurde, die Weiterentwicklung an eine Firma abzugeben, entschlossen sich die an der Entwicklung beteiligten Lehrkräfte die Linuxmuster-Lösung unter dem Namen linuxmuster.net als Open Source Projekt weiter zu pflegen. Für die Entwicklung ist der Verein &lt;em&gt;linuxmuster.net e.V.&lt;/em&gt; verantwortlich. Die aktuelle Version 6.2 basiert auf Ubuntu 12.04 LTS.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;h4 id=&#34;linuxmusternet-bietet-funktionen&#34;&gt;&lt;strong&gt;linuxmuster.net bietet Funktionen:&lt;/strong&gt;&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;zentraler DNS, DHCP Server&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Identitätsmanagement und Fileserver&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;intelligente schulspezifische Benutzerverwaltung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;„Selbstheilende Arbeitsstationen“ mit LINBO (Windows 7/10, Linux)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Management über Webinterface&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;pädagogische Funktionen (Klassenarbeitsmodus, Schüler individuell für WLAN und Intranet freischalten,  Tauschverzeichnisse)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;automatische und individuelle Konfiguration und Einrichtung von Computern im Netzwerk&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;viele Erweiterungen (WLAN, Lernmanagementsysteme, …)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Anbindung externer Dienste über LDAP&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unterstützung von Subnetting (VLANs)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;integrierter Druckserver&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Installieren kann man das Grundsystems manuell oder über eine bereitgestellte XenServer Appliance. linuxmuster.net setzt auf ein Standard Ubuntu-Server auf, verwendet IPFire als Firewall-Lösung und LINBO (Linux Network Boot) zur Imageverwaltung der Rechner im Netzwerk. Nach der Installation kann man linuxmuster.net über ein Webinterface („Schulkonsole“) verwalten.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2222&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/schulkonsole-account.png&#34; alt=&#34;Schulkonsole Account&#34; width=&#34;924&#34; height=&#34;451&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/schulkonsole-account.png 924w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/schulkonsole-account-300x146.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/schulkonsole-account-768x375.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/schulkonsole-account-553x270.png 553w&#34; sizes=&#34;(max-width: 924px) 100vw, 924px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Das Projekt bietet einen fertig eingerichteten Linuxclient (Ubuntu 16.04), den man automatisch installieren und anschließend im Netzwerk verteilen kann. linuxmuster.net lässt sich über verschiedene Pakete erweitert werden. So gibt es Pakete für WLAN-Management, Opsi, Moodle, Monitoring und viele weitere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Einrichtung einer kompletten Umgebung mit Linux-Clients ist mit wenigen Schritten gemacht. Auch wenn sich die meisten Aufgaben mit Hilfe des Webinterface bewältigen lassen, muss man an manchen Stellen Befehle auf der Kommandozeile ausführen. Linuxkenntnisse sind deshalb von Vorteil, wenn auch nicht unbedingt notwendig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a href=&#34;http://docs.linuxmuster.net&#34;&gt;Dokumentation&lt;/a&gt; von linuxmuster.net ist sehr ausführlich und neben den offiziellen Handbüchern gibt es eine aktive Community, die viele Anwendungsfälle und nützliche Erweiterungen und Anleitungen im Wiki zusammengetragen hat. Telefonischen Support gibt es kostenfrei jede Woche Dienstags, sowie auf der &lt;a href=&#34;https://ask.linuxmuster.net&#34;&gt;Supportplattform&lt;/a&gt; des Projekt. Die Community ist dabei sehr aktiv und Fragen werden oft innerhalb weniger Stunden beantwortet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man die Kommandozeile nicht scheut, hat man mit linuxmuster.net eine offene, sehr flexible und anpassbare Musterlösung, die (fast) keine Wünsche offen lässt.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;pro&#34;&gt;Pro&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;zentrale Verwaltung von Benutzern mit schulspezifischen Funktionen (z.B. Schuljahreswechsel)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;einfache Verwaltung und Anpassungsmöglichkeiten der Computer durch LINBO&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;vorkonfigurierter Linux Client (Ubuntu LTS)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sehr gute und ausführliche Dokumentation&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sehr aktive und hilfsbereite Community&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;keine Lizenzkosten&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4 id=&#34;contra&#34;&gt;Contra&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Basisbetriebssystem nicht mehr aktuell (Sicherheitsupdates werden aber durch Repository des Projekts bereit gestellt)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;nicht alle Aufgaben lassen sich über die Schulkonsole bewältigen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Derzeit wird an &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/linuxmuster-net-v7-was-wird-sich-aendern/&#34;&gt;linuxmuster.net Version 7 gearbeitet, die einige Neuerungen&lt;/a&gt; mit sich bringt (Samba 4, aktuelles Ubuntu LTS).&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;ucsschool&#34;&gt;UCS@school&lt;/h3&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Univention Corporate Server @ school (&lt;a href=&#34;https://www.univention.de/produkte/ucsschool/&#34;&gt;UCS@school&lt;/a&gt;) ist eine Software, um Identitätsmanagement und IT-Infrastrukturen für mehrere Schulen zu betreiben und zentral zu verwalten. Sie basiert auf der Open-Source-Plattform Univention Corporate Server, einer Enterprise-Linux-Distribution mit integriertem Identitätsmanagement und IT-Managementsystem.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Univention verfolgt ein Open Core Modell, d.h. man kann die Basisvariante des Servers frei heruntergeladen und installieren. Möchte man aber UCS@school nutzen, ist eine &lt;a href=&#34;https://www.univention.de/produkte/preise/&#34;&gt;Supportvertrag&lt;/a&gt; nötig.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;ucsschool-bietet-folgende-funktionen&#34;&gt;&lt;strong&gt;UCS@school bietet folgende Funktionen:&lt;/strong&gt;&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Automatisierte Importschnittstelle zum Verwalten von Benutzerkonten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Interaktives, grafisches Importmodul für Benutzerkonten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Schulübergreifende Benutzerkonten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Single Sign-On&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;App Center mit über 90 integrierbaren Diensten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Active Directory-kompatible Domänendienste mit Samba 4&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unterstützung einer Vielzahl von Clientbetriebssystemen wie Microsoft Windows, Linux und macOS&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Integration mobiler Endgeräte in das Schul-WLAN (RADIUS)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Computerraum-, Internet- und WLAN-Steuerung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Materialverteilung zum Verteilen und Einsammeln digitaler Arbeitsmaterialien&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Klassenarbeitsmodus zum sicheren Schreiben von digitalen Klassenarbeiten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Druckermoderation zur einfachen Reduktion der Druckkosten&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Installation ist sehr einfach. Mit wenigen Schritten ist der Univention Corporate Server eingerichtet. Man kann verschiedene Dienste und Rollen auswählen, welche daraufhin installiert und konfiguriert werden (DHCP, Druckserver, …).&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2190&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_139.png&#34; alt=&#34;Univention Installer&#34; width=&#34;797&#34; height=&#34;597&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_139.png 797w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_139-300x225.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_139-768x575.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_139-360x270.png 360w&#34; sizes=&#34;(max-width: 797px) 100vw, 797px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Nach der Installation kann man von einem Rechner im Netzwerk auf das Webinterface des Servers zugreifen. Im Webinterface können alle Funktionen verwaltet, Benutzer hinzugefügt oder neue Apps installiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2191&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_140.png&#34; alt=&#34;Univention Webinterface&#34; width=&#34;1257&#34; height=&#34;568&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_140.png 1257w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_140-300x136.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_140-768x347.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_140-1024x463.png 1024w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_140-598x270.png 598w&#34; sizes=&#34;(max-width: 1257px) 100vw, 1257px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Univention bietet auch einen fertig eingerichteten Standard Linux-Client an, welcher auf Ubuntu basiert ist. Dieser Client kann zentral verwaltet und im Netzwerk per PXE-Boot verteilt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die pädagogischen Funktionen konnte ich leider nicht testen, da dazu ein gültiger Supportvertrag notwendig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu linuxmuster.net, Debian Edu / Skolelinux und Arktur fallen Kosten für Lizenzen und Support an. Für eine Schule mit bis zu 1000 Schülern und 200 Arbeitsstationen (mit Univention Linux-Client) fallen ca. 3100€ Lizenzkosten / Jahr an.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;pro-1&#34;&gt;Pro&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;sehr einfache übersichtliche Installation&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Verwaltung über ein übersichtliches und einfach zu bedienendes Webinterface&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;viele Erweiterungen im Univention App-Store&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;zentrales Management von Computern im Netzwerk (individuelle Anpassungen möglich) für Univention Corporate Client (basierend auf Ubuntu)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sehr gute und ausführliche Dokumentation&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4 id=&#34;contra-1&#34;&gt;Contra&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;je nach Schulgröße hohe Support bzw. Lizenzkosten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;keine Tools für Schuljahreswechseln in der Benutzerverwaltung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4&gt;&lt;/h4&gt;
&lt;h3 id=&#34;arktur&#34;&gt;Arktur&lt;/h3&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der c’t/ODS-Schulserver Arktur ist ein auf SUSE bzw. Slackware beruhender Schulserver, der ausdrücklich für die Benutzung und Betreuung durch ungeübtes Personal entwickelt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;http://arktur.shuttle.de/&#34;&gt;Arktur&lt;/a&gt; gibt es schon sehr lange als Linux Schulserver. Es braucht nur wenig Ressourcen und läuft deshalb auch auf älteren Systemen. Arktur existiert derzeit in zwei Version. Version 5 basiert auf Slackware Linux während Version 4 auf Suse Linux aufbaut.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;arktur-bietet-folgende-funktionen&#34;&gt;&lt;strong&gt;Arktur bietet folgende Funktionen:&lt;/strong&gt;&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;einfache Installation von bootbarer CD-Rom&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ein-Server- oder Mehr-Server-Lösung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;vollständig vorkonfiguriertes Netzwerk&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Internet freischalten per Mausklick&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;„Raumweises“ Freischalten des Internets mit dem Browser möglich&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;vorkonfigurierter Kinder- und Jugendschutz&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Versetzung von Klassen (Schuljahreswechsel)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Druckerverwaltung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Für alle Client-Systeme bietet Arktur eine einheitliche Nutzerverwaltung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Intranetserver&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Zur Installation bietet das Projekt eine ISO-Datei an, die man zur Installation des Servers nutzen kann. Ein textbasiertes Installationsprogramm hilft bei der Einrichtung des Servers. Nach der Installation gibt es auf dem Server ein Menü, sowie ein Webinterface. Das Webinterface bildet dabei nur einen Teil der Funktionen ab. Für Administration sollte das textbasierte Menü des Servers verwendet werden.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2202&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Arktur-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_143.png&#34; alt=&#34;Arktur Menu&#34; width=&#34;720&#34; height=&#34;400&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Arktur-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_143.png 720w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Arktur-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_143-300x167.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Arktur-wird-ausgeführt-Oracle-VM-VirtualBox_143-486x270.png 486w&#34; sizes=&#34;(max-width: 720px) 100vw, 720px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Insgesamt wirkt Artkur etwas „old school“. Das Projekt scheint etwas eingeschlafen zu sein, da die Mailingliste wenig aktiv ist, es kaum Änderungen im Wiki gibt und das letzte Release schon mehr als 2 Jahre zurückliegt. Dazu gibt es noch Auffälligkeiten, z.B. dass keine Umlaute in den Menüs oder bei Vor- und Nachnamen unterstützt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;pro-2&#34;&gt;Pro&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;sehr geringe Systemanforderungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;gute, wenn auch in die Jahre gekommene, Dokumentation&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;keine Lizenzkosten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;einfaches Clientmanagement mittels Festplattenabbildern&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4 id=&#34;contra-2&#34;&gt;Contra&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;kaum aktive Community&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;letztes Release liegt schon lange zurück&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;„old school“ – User Interface&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;debian-edu--skolelinux&#34;&gt;Debian Edu / Skolelinux&lt;/h3&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;DebianEdu ist eine spezialisierte Anpassung der Linux-Distribution Debian für schulische Bedürfnisse. Das mittlerweile internationale Projekt wurde in Norwegen gegründet (Skole = Schule) und liefert auf einer einzigen Installations-CD-ROM alle notwendigen Konfigurationsprofile, um ein typisches Schulnetzwerk zu betreiben. Auch ungeschulte Anwender können in wenigen Schritten sowohl einen Kommunikationsserver mit LDAP-Nutzerdatenbank, einen Terminalserver, eine Arbeitsstation oder ein Notebook als Einzelplatzrechner installieren.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://skolelinux.de/&#34;&gt;Debian Edu&lt;/a&gt; ist ein weitere Vertreter einer offenen und freien Schulserverlösung für Bildungseinrichtungen. Das Projekt vertritt der Verein Teckids e.V. in Deutschland und wird ähnlich wie linuxmuster.net von ehrenamtlichen Programmierern weltweit weiterentwickelt.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;debian-edu--skolelinux-bietet-folgende-funktionen&#34;&gt;&lt;strong&gt;Debian Edu / Skolelinux bietet folgende Funktionen:&lt;/strong&gt;&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;einfache Installation&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;vollständig konfiguriertes Netzwerk&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Stabilität und Sicherheit&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sofort einsatzfähiger Hauptserver&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;fertig konfigurierter Terminalserver&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;fertig eingerichtete Clients/Workstations&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Installation erfolgt wahlweise über einen graphischen oder textbasierten Installer. Im graphischen Modus ist mir die Installation nicht gelungen. Doch die Installation im Textmodus klappte dann.  Während der Installation kann man sich entscheiden, welche Komponenten / Rollen man installieren möchte.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;size-full wp-image-2210&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/skolelinux-install.png&#34; alt=&#34;Skolelinux Installation&#34; width=&#34;800&#34; height=&#34;600&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/skolelinux-install.png 800w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/skolelinux-install-300x225.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/skolelinux-install-768x576.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/skolelinux-install-360x270.png 360w&#34; sizes=&#34;(max-width: 800px) 100vw, 800px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Debian Edu ist sehr flexibel im Hinblick auf die angeschlossenen Arbeitsstationen. Es werden neben mobilen Rechnern und Arbeitsplatzrechnern auch Thin-Clients als auch Diskless-Clients unterstützt. Die Einrichtung erfolgt entweder per PXE-Boot oder der Installations-CD.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Benutzer und einzelne Rechner werden über ein Webinterface verwaltet (GOsa²).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Support gibt es durch die Community oder auch professionell durch Unternehmen.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;pro-3&#34;&gt;Pro&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;sehr gute Dokumentation in mehreren Sprachen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;einfache Installation&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;keine Linzenzkosten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;zentrale Verwaltung der Clients möglich (bei Thin-Client Setup)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4 id=&#34;contra-3&#34;&gt;Contra&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;wenn Thin-Clients benutzt werden, sind die Anforderungen für den Server recht hoch&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;keine schulspezifischen Funktionen wie Klassenarbeitsmodus oder Aktualisierung der Benutzergruppen zum Schuljahreswechsel&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&#34;weitere-nicht-getestete-linux-schulserver&#34;&gt;Weitere nicht getestete Linux-Schulserver&lt;/h3&gt;
&lt;h4 id=&#34;logodidact&#34;&gt;logoDIDACT&lt;/h4&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;logoDIDACT – die Schulserverlösung (logoDIDACT) ist eine Server-Distribution für den Betrieb von informationstechnologischen Infrastrukturen an Schulen, vor allem eines pädagogischen Schulnetzes. Entwickelt wird logoDIDACT von der SBE network solutions GmbH aus Heilbronn.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;logoDIDACT verlangt mindestens 8 GB oder 16GB Arbeitsspeicher. Leider war es mir deshalb nicht möglich eine Testinstallation aufzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;iserv&#34;&gt;iServ&lt;/h4&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;IServ ist ein auf Debian basierender, kostenpflichtiger Schulserver, der den Aufbau eines Schulnetzwerks inklusive Webportal ermöglicht. Der Fokus bei der Entwicklung liegt auf einer einfachen Bedienung und Administration.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Leider war es mir nicht möglich eine Testinstallation durchzuführen ohne eine Lizenz zu kaufen. Die Kosten für unsere Beispielschule (1000 Schüler) liegen bei ca. 4000€ / Jahr.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;open-school-server&#34;&gt;Open School Server&lt;/h4&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der Open School Server (OSS) ist eine auf Basis des SUSE Linux Enterprise Servers 9 (SLES9) entwickelte GNU/Linux-Server-Distribution zum Einsatz in pädagogischen Schulnetzwerken. Er wird mit kostenpflichtigem Support und weiterführenden Serviceleistungen angeboten.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Aufgrund der hohen Systemanforderungen konnte ich kein Testsystem einrichten.&lt;br&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2203&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_144.png&#34; alt=&#34;Systemanfoderungen Open School Server&#34; width=&#34;436&#34; height=&#34;443&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_144.png 436w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_144-295x300.png 295w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_144-266x270.png 266w&#34; sizes=&#34;(max-width: 436px) 100vw, 436px&#34; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;zusammenfassung&#34;&gt;Zusammenfassung&lt;/h3&gt;
&lt;table id=&#34;tablepress-1&#34; class=&#34;tablepress tablepress-id-1&#34;&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-1 odd&#34;&gt;
    &lt;th class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Features
    &lt;/th&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;th class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  linuxmuster.net
&amp;lt;/th&amp;gt;

&amp;lt;th class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  UCS@School
&amp;lt;/th&amp;gt;

&amp;lt;th class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  Arktur
&amp;lt;/th&amp;gt;

&amp;lt;th class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  Debian Edu / Skolelinux
&amp;lt;/th&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-2 even&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Dokumentation
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  sehr gut (hauptsächlich deu)
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  sehr gut (deu / eng)
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  ausreichend
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  sehr gut (deu / eng)
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-3 odd&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Installation Server
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  einfach
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  einfach
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  ok
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  einfach
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-4 even&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Installation Client
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  sehr einfach
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  einfach
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  ok
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  einfach
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-5 odd&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Benutzerverwaltung
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  einfach inkl. speziellen&amp;lt;br /&amp;gt; Funktionen zum&amp;lt;br /&amp;gt; Schuljahreswechsel
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  einfach
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  aufwendig
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  aufwendig
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-6 even&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Klassenarbeitsmodus / &lt;br /&gt; Internetsperre / &lt;br /&gt; temporärer WLAN-Zugang
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  Ja / Ja / Ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  Ja / Ja / ?
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  Nein / Ja / Nein
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  Nein / optional / Nein
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-7 odd&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Fileserver
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  ja
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-8 even&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Mailserver
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  ja
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-9 odd&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      SAMBA / LDAP
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  Samba 3 / Ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  Samba 4 / Ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  Samba 3 / Ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  Samba 4 / Ja
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-10 even&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Windows / Mac Clients
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  Ja / teilweise
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  Ja / Ja
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  Ja / teilweise
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  Ja / Ja
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-11 odd&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Erweiterungen
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  WLAN, Moodle, Monitoring, u.a.
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  Univention App Store (90+)
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  nein
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  aus Debian Paketquellen
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-12 even&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Client-Management
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  LINBO (selbstheilende&amp;lt;br /&amp;gt; Arbeitsstationen), opsi
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  Univention Corporate &amp;lt;br /&amp;gt; Client (Ubuntu), opsi
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  Ja, eigene Lösung
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  LTSP
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-13 odd&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
      Lizenzkosten
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
  keine
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
  290€/1190€/1690€ + 29,90€/Client &amp;lt;br /&amp;gt; + 1€ / Schüler&amp;lt;br /&amp;gt; alles pro Jahr &amp;lt;br /&amp;gt; und ohne MwSt.
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
  keine
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
  keine
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
  &lt;tr class=&#34;row-14 even&#34;&gt;
    &lt;td class=&#34;column-1&#34;&gt;
    &lt;/td&gt;
&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;td class=&amp;quot;column-2&amp;quot;&amp;gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-3&amp;quot;&amp;gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-4&amp;quot;&amp;gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;

&amp;lt;td class=&amp;quot;column-5&amp;quot;&amp;gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;
  &lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;!-- #tablepress-1 from cache --&gt;
&lt;p&gt;Mittlerweile gibt es einige Optionen, wenn man Linux auf dem Schulserver einsetzen möchte. Die verschiedenen Lösungen unterscheiden sich v.a. in der Bedienung, zusätzlichen Features (v.a. pädagogische Funktionen, Client-Management) und in den Lizenz- und Supportkosten. Technisch verwenden die Lösungen meist die gleichen Komponenten (Samba, CUPS, SquidGuard).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben uns vor ca. 1,5 Jahren &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-2/&#34;&gt;für linuxmuster.net entschieden&lt;/a&gt; und zwar aus folgenden Gründen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;das Client-Management mit LINBO ist einfach super und super einfach. Schnelle Verteilung von Images, Zurücksetzen jederzeit und das ganze geht auch offline.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;keine Lizenzkosten. Wir sind eine kleine Schule und hätten uns z.B. UCS@school nicht leisten können&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die linuxmuster.net Community. Ich habe selten eine so hilfreiche Community rund um das Thema Schul-IT erlebt. Wenn es ein Problem gibt, ist es oft innerhalb weniger Stunden gelöst.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p style=&#34;text-align: center;&#34;&gt;
  &lt;strong&gt;Welche Schulserver-Lösung verwendest du und wo siehst du die größten Vor- und Nachteile?&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>5 Tipps zur Ferienvorbereitung als IT-Betreuer</title>
      <link>https://zefanjas.de/5-tipps-zur-ferienvorbereitung-als-it-betreuer/</link>
      <pubDate>Tue, 05 Dec 2017 13:50:17 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/5-tipps-zur-ferienvorbereitung-als-it-betreuer/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Ferien sind im Kontext Schule oft eine gute Zeit, um Projekte durchzuführen, Software zu aktualisieren oder einfach neue Dinge auszuprobieren. Gerade im &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-1/&#34;&gt;Open Source Umfeld&lt;/a&gt; erlebe ich es immer wieder (mich eingeschlossen :)), dass man als IT-Betreuer oft viel Zeit investiert, die weit über das Maß hinausgeht, was man in Anrechnungsstunden vergolten bekommt. Deswegen möchte ich heute ein paar Tipps zur Ferienvorbereitung weitergeben, damit die Balance zwischen Beruf, Engagement und dem Privatleben bzw. der Familie erhalten bleibt!&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;1-rede-mit-deinem-vorgesetzten-über-erwartungen&#34;&gt;1. Rede mit deinem Vorgesetzten über Erwartungen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wir sind in unserer Schule ein sehr kleines IT-Team. Manchmal gibt es Wünsche und Erwartungen von Seiten der Schul- bzw. Verwaltungsleitung. Das können Projekte sein, Probleme, die es in der IT zu lösen gibt oder einfach nur, dass die Anwesenheit erwartet wird. Jede Schule ist da sicher anders und wir handhaben das bei uns auch sehr flexibel. Trotzdem sind die meisten Probleme, die wir haben, Kommunikationsprobleme. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Erwartungen &amp;amp; Wünsche für die Ferienzeit von beiden Seiten klar kommuniziert werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;2-keine-großen-änderungen-in-den-ferien&#34;&gt;2. Keine großen Änderungen in den Ferien!&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wenn man weiß, dass man in den Ferien kaum an der Schule sein wird, ist es hilfreich – neben dem &lt;a href=&#34;http://isitreadonlyfriday.com/&#34;&gt;Read-Only-Friday&lt;/a&gt; –  mindestens 1-2 Wochen vor den Ferien keine größeren Änderungen mehr an der IT-Infrastruktur vorzunehmen. So kann man wesentlich ruhiger in die Ferien gehen – gemäß dem Motto: „Never change a running system“ 🙂 Es gibt viele andere Projekte, die man stattdessen in der Zeit machen kann, z.B.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Serverraum aufräumen (Reinigen, Kabel beschriften, alte Kabel entfernen, …)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Inventur und Auffüllen von Beständen (Toner und anderes Verbrauchsmaterial)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Dokumentation aktualisieren und erweitern&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Systemadministrator-Skills auffrischen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Es gibt sicher Ausnahmen, in denen man die Ferien bewusst für ein größeres Projekt nutzen möchte, deshalb:&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;3-plane-deine-ferienprojekte-so-genau-wie-nur-möglich&#34;&gt;3. Plane deine Ferienprojekte so genau wie nur möglich!&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Manche Projekte oder Änderungen an der IT-Infrastruktur lassen sich am besten in den Ferien umsetzen,, d.h. wenn möglichst wenig Personal und Schüler an der Schule sind. Damit diese Projekte zeitlich nicht aus dem Rahmen fallen, plane dein Vorhaben so genau wie möglich. In der Regel sieht das bei uns so aus:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;genaue Recherche über das geplante Projekt (z.B. &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/5-grossartige-open-source-programme-die-wir-in-unserer-schule-einsetzen/&#34;&gt;eine neue Software&lt;/a&gt;, Upgrades, Installation von Hardware, …)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine Liste mit Aufgaben erstellen, die zu tun sind (so genau und detailliert wie möglich)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Falls möglich, das Projekt in einer Sandbox / virtuellen Umgebung simulieren bzw. einen Testsetup / Prototyp einrichten (je nach Projekt)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Backup-Strategie, d.h. was passiert, wenn man das Projekt nicht in der geplanten Zeit umsetzen kann?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Absprachen und Organisation (Wen oder was brauche ich alles? Hausmeister? Welche Teile müssen bestellt werden)?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&#34;4-dokumentation-für-die-mitarbeiter-und-kollegen-erstellen&#34;&gt;4. Dokumentation für die Mitarbeiter und Kollegen erstellen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Eine gute Dokumentation für die alltäglichen Probleme von Mitarbeitern und Kollegen ist ungemein hilfreich und entlastet uns als IT-Team – auch in den Ferien. Die Dokumentation kann in einem Wiki, einer einfachen Website oder auch als Sammlung von PDF-Dateien erstellt werden. Neben bebilderten Anleitungen können auch Screencasts eine gute Möglichkeit sein, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Nutze die Zeit vor den Ferien die Dokumentation zu aktualisieren oder zu erstellen!&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;5-remote-access-einrichten-und-testen&#34;&gt;5. Remote-Access einrichten und testen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Es ist eine enorme Erleichterung, wenn man von außerhalb auf die IT-Systeme in der Schule zugreifen kann. Das kann z.B. ein SSH-Tunnel oder eine VPN-Verbindung ins schulische Netzwerk sein. Wichtig ist, dass diese Fernverbindung eingerichtet und getestet wird &lt;em&gt;bevor&lt;/em&gt; man sie braucht. Es sollten möglichst alle Systeme erreichbar sein (nicht alle von außen, aber von einem Server intern), denn jedes System, was ich nicht von außen erreichen kann, ist möglicherweise ein Grund mehr in die Schule fahren zu müssen. Folgende Fragen können hilfreich sein:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Kann ich eine Verbindung zum Schulnetzwerk herstellen, wenn der Server abgestürzt / offline ist?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kann ich alle System erreichen? ((Web)Server, Druckserver, Firewall, WLAN-Management, Accesspoints, …)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hat die Schule eine redundante Internetanbindung?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Eine gesunde Balance zwischen Beruf und den privaten Interessen ist sehr wichtig. Gerade für einen IT-Betreuer, der oft mit viel Engagement und Herzblut „seine“ Infrastruktur pflegt, kann eine gute Ferienvorbereitung helfen, diese Balance zu erhalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(&lt;a href=&#34;https://lonesysadmin.net/2017/12/05/7-ways-it-staff-should-prepare-for-the-holidays/&#34;&gt;via&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Drucker unter macOS in Linuxmuster hinzufügen</title>
      <link>https://zefanjas.de/drucker-unter-macos-in-linuxmuster-hinzufuegen/</link>
      <pubDate>Mon, 04 Dec 2017 11:02:18 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/drucker-unter-macos-in-linuxmuster-hinzufuegen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ein Feature von [Linuxmuster.net][1] ist der zentrale Druckserver. Druckaufträge werden zentral von einem Druckserver (CUPS) entgegengenommen und dann an den entsprechenden Drucker verteilt. Auf den [Ubuntu-Clients in unserer Schule][2] werden diese Netzwerkdrucker automatisch erkannt und eingerichtet. In der Schulkonsole kann man, wenn man möchte, noch festlegen, wer von welchem Raum aus auf welchem Drucker drucken darf.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;windows-und-ubuntu&#34;&gt;Windows und Ubuntu&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Unter Windows 7/10 können die Netzwerkdrucker einfach über das HTTP Protokoll eingebunden werden. Wenn ich z.B. einen Drucker in CUPS (https://Server-IP:631) mit dem Namen b1-black eingerichtet habe, kann ich ihn unter Ubuntu oder auch Windows mit folgender Adresse hinzufügen:&lt;/p&gt;
&lt;pre tabindex=&#34;0&#34;&gt;&lt;code&gt;http://Server-IP:631/printers/b1-black
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;p&gt;Als Treiber reicht in der Regel der „Generic Postscript“ bzw. „MS Publisher Color Printer“ Treiber. Möchte man allerdings druckerspezifische Eigenschaften nutzen, sollte man den Treiber des Herstellers für den Drucker installieren.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;macos&#34;&gt;macOS&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Unter macOS hat das Hinzufügen über diese URL nicht immer zuverlässig funktioniert, obwohl macOS ebenfalls CUPS für die Verwaltung von Druckern verwendet. Standardmäßig kann man nur IPP und nicht HTTP als Druckprotokoll im „Drucker hinzufügen“-Dialog unter macOS auswählen.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2175&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_136.png&#34; alt=&#34;Drucker macOS&#34; width=&#34;551&#34; height=&#34;471&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_136.png 551w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_136-300x256.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/12/Auswahl_136-316x270.png 316w&#34; sizes=&#34;(max-width: 551px) 100vw, 551px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Folgende Angaben sind nötig:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Address: Server-IP:631&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Protocol: IPP&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Queue: /printers/b1-black&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Unten kann dann noch ein Name für den Drucker vergeben werden. MacOS ermittelt automatisch einen passenden Treiber. Bei einem unserer Netzwerkdrucker hat nur der Generic PCL Treiber funktioniert (statt des Postskript-Treibers).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Falls die Fehlermeldung „&lt;em&gt;Der Drucker in Ihrem Netzwerk konnte nicht überprüft werden.&lt;/em&gt;“ kommt, sollte man schauen, ob die Adresse des Servers stimmt bzw. der DNS-Name richtig aufgelöst wird.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;cups-webinterface&#34;&gt;CUPS Webinterface&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;in macOS ist das CUPS Webinterface standardmäßig deaktiviert, d.h. wenn man versucht auf CUPS mit &lt;a href=&#34;http://localhost:631&#34;&gt;http://localhost:631&lt;/a&gt; zuzugreifen, man den Hinweis bekommt, folgendes in das Terminal einzugeben:&lt;/p&gt;
&lt;pre class=&#34;&#34;&gt;sudo cupsctl WebInterface=yes
```

Nun sollte der Zugriff klappen. Im CUPS Webinterface können Netzwerkdrucker auch über andere Protokolle wie z.B. HTTP oder HTTPS hinzugefügt werden.

### Drucken aus dem WLAN

Damit das Drucken auch aus dem WLAN oder aus einem anderen IP-Subnet klappt, muss man den **_Port 631 (TCP), Zieladresse Server-IP_** im jeweiligen Subnet freigeben.

 [1]: https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-2/
 [2]: https://zefanjas.de/zugang-in-ubuntu-fuer-schueler-einschraenken-2-moeglichkeiten/</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Zammad LDAP Integration mit Linuxmuster.net</title>
      <link>https://zefanjas.de/zammad-ldap-integration-mit-linuxmuster-net/</link>
      <pubDate>Thu, 30 Nov 2017 13:28:53 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/zammad-ldap-integration-mit-linuxmuster-net/</guid>
      <description>&lt;p&gt;An unserer kleinen Schule nutzen wir &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/5-grossartige-open-source-programme-die-wir-in-unserer-schule-einsetzen/&#34;&gt;Zammad als Support-Plattform&lt;/a&gt; (derzeit nur im Bereich IT). Damit unsere Mitarbeiter und Lehrkräfte sich nicht für jede Software, die wir intern einsetzen, einen neuen Benutzernamen und Passwort merken müssen, versuchen möglichst alles gegen den LDAP-Server von Linuxmuster zu authentifizieren. Zammad bietet – neben vielen anderen Integrationen – LDAP zur Authentifizierung an. Heute möchte ich kurz zeigen, welche Schritte nötig sind, um den LDAP von Linuxmuster in Zammad zu integrieren.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;linuxmuster-ldap-integration-in-zammad&#34;&gt;Linuxmuster LDAP Integration in Zammad&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In den Einstellungen findet man unter System → Integrationen den Punkt LDAP. Zammad fragt zuerst nach dem LDAP Server. Dort tragen wir den DNS-Namen des Linuxmuster-Servers ein, z.B. &lt;span class=&#34;lang:default decode:true crayon-inline&#34;&gt;ldaps://server.linuxmuster.lokal&lt;/span&gt; und wählt bei SSL-Verifaction „Ja“.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2170&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_135.png&#34; alt=&#34;Zammad LDAP Server&#34; width=&#34;672&#34; height=&#34;351&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_135.png 672w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_135-300x157.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_135-517x270.png 517w&#34; sizes=&#34;(max-width: 672px) 100vw, 672px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Zammad versucht nun die Verbindung zum LDAP-Server herzustellen. Wenn der LDAP Server in einem anderen IP-Subnet steht als der Zammad Server, sollten man die Firewall so konfigurieren, dass die Ports für LDAP freigeben sind, sowie die DNS-Namensauflösung funktioniert. Die Ports für LDAP sind:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;LDAP: 389 UDP/TCP&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;LDAPS:  636 UDP/TCP&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;War die Verbindung erfolgreich, so sieht man im nächsten Schritt bereits die richtige Base-DN: &lt;em&gt;dc=linuxmuster,dc=lokal&lt;/em&gt;. Ein Bind-User muss in unserem Fall nicht angegeben werden.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2168&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_133.png&#34; alt=&#34;Zammad LDAP Base-DN&#34; width=&#34;671&#34; height=&#34;387&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_133.png 671w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_133-300x173.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_133-468x270.png 468w&#34; sizes=&#34;(max-width: 671px) 100vw, 671px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;zuordnungen-und-gruppenfilter&#34;&gt;Zuordnungen und Gruppenfilter&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Nun analysiert Zammad die weitere LDAP Struktur, sodass wir nun Zuordnungen und Filter festlegen können. Wenn man die Benutzer einschränken möchte (z.B. Zugriff nur für Lehrkräfte), sollte man bei User-Filter folgendes eingeben: &lt;span class=&#34;lang:default decode:true crayon-inline &#34;&gt;(&amp;amp;(objectclass=posixAccount)(gidnumber=10000))&lt;/span&gt; . Die gidnumber bekommt man folgendem Befehl heraus (&lt;em&gt;auf dem Linuxmuser-Server ausführen&lt;/em&gt;):&lt;/p&gt;
&lt;pre tabindex=&#34;0&#34;&gt;&lt;code&gt;sudo smbldap-groupshow teacher
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;p&gt;Die Zuordnungen der LDAP-Attribute kann man i.d.R. so belassen, wie sie vorgeschlagen werden.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2169&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_134.png&#34; alt=&#34;Zammad LDAP Zuordnungen und Filter&#34; width=&#34;675&#34; height=&#34;932&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_134.png 675w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_134-217x300.png 217w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_134-196x270.png 196w&#34; sizes=&#34;(max-width: 675px) 100vw, 675px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Nachdem man auf „Weiter“ geklickt hat, analysiert Zammad den LDAP und zeigt die Anzahl der gefunden Benutzer an. Wenn alles passt, kann man nun die Konfiguration speichern. Zammad synchronisiert regelmäßig (jede Stunde), sodass Änderungen im LDAP zeitnah in Zammad verfügbar sind.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Zammad ist ein weiteres Puzzle-Stück in unsere IT-Infrastruktur an der Schule. Durch die Integration mit dem LDAP von Linuxmuster können alle ihre Tickets bequem im Auge behalten. Um ein Ticket zu eröffnen, reicht es, wenn die Kollegen sich in Zammad mit ihrem internen Schullogin anmelden oder einfach eine eMail an unsere Support-Mail schreiben. Es wir dann automatisch ein Ticket erstellt und mit dem richtigen Account (anhand der eMail aus dem LDAP) verknüpft.&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>5 großartige Open Source Programme, die wir in unserer Schule einsetzen</title>
      <link>https://zefanjas.de/5-grossartige-open-source-programme-die-wir-in-unserer-schule-einsetzen/</link>
      <pubDate>Sat, 18 Nov 2017 05:11:00 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/5-grossartige-open-source-programme-die-wir-in-unserer-schule-einsetzen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute möchte ich 5 Open Source Programme vorstellen, die wir verwenden und uns das Leben im IT-Alltag der Schule sehr erleichtern. Seit 1,5 Jahren wird in unserer Schule &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/2016/12/07/open-source-in-der-schul-it-teil-2/&#34;&gt;fast ausschließlich Open Source Software&lt;/a&gt; verwendet. Dieser Schritt hat uns in dieser kurzen Zeit bereits mehr als 5000€ an Lizenzkosten gespart. Doch das ist nicht unser Hauptgrund, warum wir Open Source Software einsetzen. Es sind folgende:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;die Freiheit und Unabhängigkeit von einem Hersteller&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;der geringe Administrationsaufwand (Ubuntu-Client vs. Windows 10 Client)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Flexibilität und Integrationsfähigkeit von Open Source Programmen, um sie in und an bestehende Strukturen anzupassen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;und noch einige mehr (Hardware kann länger eingesetzt werden, usw.)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2 id=&#34;linuxmusternet&#34;&gt;Linuxmuster.net&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://linuxmuster.net&#34;&gt;Linuxmuster.net&lt;/a&gt; ist in meinen Augen die beste freie Musterlösung, die es derzeit für Schulen gibt. Sie bildet das Herz unser Infrastruktur (DNS, DHCP für das LAN, LDAP, Samba, RADIUS). Es ist nicht nur die Software, die toll ist, sondern vor allem die Community um dieses Projekt herum. Ich habe selten eine so freundliche und hilfsbereite Community erlebt, die man wirklich &lt;em&gt;alles&lt;/em&gt; rund um Schule und IT fragen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Teil von Linuxmuster.net ist LINBO, ein Mini-OS, mit dem man alle Rechner im Netzwerk bequem verwalten kann. Mit Hilfe von Images kann man alle Rechner zu jeder Zeit (auch offline) wieder in einen definierten Zustand bringen. LINBO unterstützt nicht nur Linux, sondern auch Windows. Mit Hilfe von &lt;a href=&#34;http://docs.linuxmuster.net/de/latest/howtos/use-postsync/index.html&#34;&gt;postsync-Skripten&lt;/a&gt;, kann man neben den Images die Rechner einzeln oder raumweise individuell anpassen, ohne 5 verschiedene Images pflegen zu müssen. So bekommen bei uns z.B. Lehrerrechner oder Schülerrechner in den Klassenzimmern eine andere Konfiguration als die Rechner im Computerraum.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2079&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_119.png&#34; alt=&#34;&#34; width=&#34;1169&#34; height=&#34;745&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_119.png 1169w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_119-300x191.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_119-768x489.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_119-1024x653.png 1024w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/Auswahl_119-424x270.png 424w&#34; sizes=&#34;(max-width: 1169px) 100vw, 1169px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Website: &lt;a href=&#34;https://linuxmuster.net&#34;&gt;https://linuxmuster.net&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Dokumentation: &lt;a href=&#34;http://docs.linuxmuster.net&#34;&gt;http://docs.linuxmuster.net&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Community: &lt;a href=&#34;https://ask.linuxmuster.net&#34;&gt;https://ask.linuxmuster.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;pfsense&#34;&gt;pfSense&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Für unsere Firewall setzen wir &lt;a href=&#34;http://pfsense.org/&#34;&gt;pfSense&lt;/a&gt; ein. Es ist eine sehr verlässliche, stabile, leicht zu konfigurierende und übersichtliche Firewall, die viele (Enterprise)-Features von Haus aus mitbringt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Captive Portal mit RADIUS-Authentifizierung und Vouchers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/2017/11/20/pfsense-monitoring-mit-check_mk/&#34;&gt;SNMP / check_mk Integration für unser Monitoring&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;High Availability und Hardware Redundancy&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;HAProxy (Reverse Proxy), um unsere Subdomains an die richtigen Server zu verteilen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Squid (Webfilter, Proxy)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter wp-image-2078 size-full&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/pfsense.png&#34; alt=&#34;&#34; width=&#34;1580&#34; height=&#34;979&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/pfsense.png 1580w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/pfsense-300x186.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/pfsense-768x476.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/pfsense-1024x634.png 1024w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/pfsense-436x270.png 436w&#34; sizes=&#34;(max-width: 1580px) 100vw, 1580px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Website: &lt;a href=&#34;http://pfsense.org/&#34;&gt;http://pfsense.org/&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Dokumentation: &lt;a href=&#34;https://doc.pfsense.org/index.php/Main_Page&#34;&gt;https://doc.pfsense.org/index.php/Main_Page&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Community: &lt;a href=&#34;https://www.pfsense.org/get-involved/&#34;&gt;https://www.pfsense.org/get-involved/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;omdcheck_mk&#34;&gt;OMD/Check_mk&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Seit einem Jahr nutzen wir die &lt;a href=&#34;http://omdistro.org/&#34;&gt;Open Monitor Distribution und Check_mk&lt;/a&gt; für unser Monitoring. Es dauert ein wenig, bis man sich in der Oberfläche zurechtfindet, aber Check_mk ist sehr mächtig und man kann damit so ziemlich alles überwachen. Wir überwachen damit unsere gesamte Netzwerkinfrastruktur (Switche, Firewall, UPS, Accesspoints, Wireless Controller, Füllstände bei Druckern) als auch Server sowie einige Clients (Anzeigesystem für Infos). Weiterhin nutzen wir zusätzlich ein &lt;a href=&#34;https://github.com/rmblake/check_mk-slack&#34;&gt;Plugin&lt;/a&gt;, dass im Falle eines Problems sofort eine Benachrichtigung in unseren Monitoring-Channel schickt (derzeit nutzen wir noch Slack, sind aber aktuell dabei auf &lt;a href=&#34;http://rocket.chat/&#34;&gt;Rocket.chat&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href=&#34;http://mattermost.org/&#34;&gt;Mattermost&lt;/a&gt; umzusteigen).&lt;/p&gt;
&lt;img decoding=&#34;async&#34; src=&#34;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/98/Cmk-dashboard.png&#34; alt=&#34;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/98/Cmk-dashboard.png&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Website: &lt;a href=&#34;http://omdistro.org/&#34;&gt;http://omdistro.org/&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Dokumentation: &lt;a href=&#34;https://mathias-kettner.de/cms.html&#34;&gt;https://mathias-kettner.de/cms.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;zammad&#34;&gt;Zammad&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;http://zammad.org/&#34;&gt;Zammad&lt;/a&gt; haben wir erst vor kurzem entdeckt. Es ist die Support-Plattform, die wir uns schon länger gewünscht haben. Zu Beginn haben wir OSTicket genutzt, welches auch gut funktioniert, aber keine moderne „responsive“ Oberfläche hat. Zammad bietet uns alles, was wir gern möchten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;LDAP Support&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;moderne Oberfläche&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;viele Integrationen / Channels (eMail, Telegram, Web, …)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Zur Zeit nutzen wir Zammad nur für IT-Anfragen von Mitarbeitern oder Lehrkräften. In unserer Schule haben wir noch andere Formulare für Reparaturanfragen, Klassenausflüge etc. Zukünftig sollen diese auch zu Zammad migriert werden.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;aligncenter size-full wp-image-2081&#34; src=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/dashboard.png&#34; alt=&#34;&#34; width=&#34;2000&#34; height=&#34;1239&#34; srcset=&#34;https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/dashboard.png 2000w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/dashboard-300x186.png 300w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/dashboard-768x476.png 768w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/dashboard-1024x634.png 1024w, https://zefanjas.de/wp-content/uploads/2017/11/dashboard-436x270.png 436w&#34; sizes=&#34;(max-width: 2000px) 100vw, 2000px&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Website: &lt;a href=&#34;http://zammad.org/&#34;&gt;http://zammad.org/&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Dokumentation: &lt;a href=&#34;https://docs.zammad.org/&#34;&gt;Admin-Doku&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;http://zammad-user-documentation.readthedocs.io/&#34;&gt;Benutzer-Doku&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;koha&#34;&gt;Koha&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Seit diesem Schuljahr verwalten wir unsere Schul- und Lehrmittelbibliothek mit &lt;a href=&#34;http://koha-community.org/&#34;&gt;Koha&lt;/a&gt;. Über die Migration hatte ich &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/2017/07/24/umstieg-von-littera-zu-koha-teil-1/&#34;&gt;in den letzten Monaten berichtet&lt;/a&gt;. Koha ist ein sehr mächtiges Werkzeug für die Verwaltung von Bibliotheken.  Der Einstieg ist nicht so leicht, da man sich mit Themen wir Marc21 und vielen anderen bibliographischen Dingen auseinandersetzen muss, um Koha richtig zu konfigurieren. Trotzdem ist es kein Problem, nur einen Teil der vielen Features zu nutzen.&lt;/p&gt;
&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;shrinkToFit&#34; src=&#34;https://d2.alternativeto.net/dist/s/koha_737036_full.png?format=jpg&amp;width=1600&amp;height=1600&amp;mode=min&amp;upscale=false&#34; alt=&#34;https://d2.alternativeto.net/dist/s/koha_737036_full.png?format=jpg&amp;width=1600&amp;height=1600&amp;mode=min&amp;upscale=false&#34; width=&#34;1855&#34; height=&#34;889&#34; /&gt; 
&lt;p&gt;Website: &lt;a href=&#34;http://koha-community.org/&#34;&gt;http://koha-community.org/&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Dokumentation: &lt;a href=&#34;https://koha-community.org/documentation/&#34;&gt;https://koha-community.org/documentation/&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Community: &lt;a href=&#34;https://koha-community.org/support/community-support/&#34;&gt;https://koha-community.org/support/community-support/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Es sehr viele tolle Open Source Projekte und ich könnte noch einige weitere aufzählen. Eine Schule, welche zu fast 100% Open Source Software mit betrieben wird, ist heutzutage kein Problem mehr. Weltweit gibt es dafür viele Beispiele. Die größten Hindernisse sehe ich persönlich in der Überzeugungsarbeit bei Mitarbeitern und Entscheidungsträgern, sowie fähigen IT-Mitarbeitern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Welche Open Source Programme setzt ihr in eurer Schule bzw. Unternehmen ein?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Open Source in der Schul-IT – Teil 2</title>
      <link>https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-2/</link>
      <pubDate>Wed, 07 Dec 2016 14:14:19 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-2/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wie bereits in &lt;a href=&#34;http://zefanjas.de/2016/12/05/open-source-in-der-schul-it-teil-1/&#34;&gt;Teil 1&lt;/a&gt; angekündigt, möchte ich heute kurz beschreiben, welche Open Source Software wir sowohl im Serverraum als auch auf den Clients einsetzen.&lt;/p&gt;
&lt;h1 id=&#34;serverraum&#34;&gt;Serverraum&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Letzten Sommer haben wir einen neuen Server gekauft (Dell R430, 32GB), auf dem der Großteil der neuen Infrastruktur läuft. Dabei setzen wir den &lt;a href=&#34;http://xenserver.org/&#34;&gt;XenServer&lt;/a&gt; als Hypervisor ein. Zur Zeit laufen da 3 VMs drauf, zu denen ich gleich noch was schreibe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kern unserer Infrastruktur (DNS, DHCP, File shares, Print Server, …) bildet die freie &lt;a href=&#34;http://linuxmuster.net&#34;&gt;Linuxmuster.net&lt;/a&gt; (kurz: LMN) Musterlösungen für Schulen. Ich hatte diese Lösung bereits in einem &lt;a href=&#34;http://zefanjas.de/2016/04/06/von-fxos-bis-freeipa/&#34;&gt;früheren Artikel&lt;/a&gt; erwähnt. Die LMN ist ein Projekt, welches ursprünglich als Musterlösung vom Land Baden-Württemberg entwickelt wurde und seit ca. 2012 in einem eigenständigen Verein weitergeführt wird. Die LMN bietet viele Funktionen und ist sehr individuell anpassbar. Kernstück der LMN ist ein SAMBA 3 Server und eine OpenLDAP Datenbank, in welcher alle Benutzer (Schüler, Lehrkräfte) gespeichert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiterer wesentlicher Bestandteil ist LINBO (Linux Network Boot), eine Art Bootmanager für die Clients. Mit LINBO lassen sich einfach Images von einer Installation erstellen und dann sehr einfach auf andere Rechner übertragen (kann auch automatisiert werden). Dabei werden sowohl Linux als auch Windows-Clients unterstützt. Wir setzen z.B. Windows 10 und Ubuntu 16.04 in unserem Computerraum ein. Über die Schulkonsole kann man alle wichtigen Funktionen bequem über ein Webinterface verwalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die LMN nimmt einem Administrator sehr viel Arbeit ab, da sie für Schulen optimiert ist. Leider ist die LMN hauptsächlich in Deutschland bekannt. Es ist ein tolles Projekt und hat eine unglaublich &lt;a href=&#34;http://www.linuxmuster.net/about/hilfsbereit/&#34;&gt;aktive und hilfsbereite Community&lt;/a&gt;! Wem es interessiert, kann auch mal einen Blick in die &lt;a href=&#34;http://docs.linuxmuster.net/&#34;&gt;Dokumentation&lt;/a&gt; werfen. Ich denke, dass ich noch mal in einem extra Blogpost über die LMN berichten werde, da es hier sonst den Rahmen sprengt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Firewall setzen wir eine SG4860-1U mit &lt;a href=&#34;http://pfsense.org/&#34;&gt;pfSense&lt;/a&gt; ein. Darüber läuft auch unser Captive Portal (für Lehrkräfte, Mitarbeiter und Schüler). Schön ist, dass man bei pfSense z.B. auch Vouchers für das Captive Portal direkt mit dabei hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben der VM für die LMN, haben wir eine weitere für einen Ubuntu 16.04 Server. Diesen nutzen wir als LXD-Host, da (fast) alle anderen Webanwendungen, die wir verwenden in einem LXD-Container laufen. LXD/LXC ist ebenfalls ein super Projekt und es ist einfach klasse aus vielen verschiedenen Gründen (sehr leicht zu bedienen, flexibel, schnell, man kann Container lokal erstellen und dann auf irgendeinen Host schieben, Snapshots, zfs, …).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Folgende Anwendungen laufen bei uns in Containern:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://snipeitapp.com/&#34;&gt;SnipeIT&lt;/a&gt; → Asset Management / Inventar&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;http://osticket.com/&#34;&gt;OSTicket&lt;/a&gt; mit eMail- und Slack-Integration → Helpdesk&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;http://mathias-kettner.com/check_mk.html&#34;&gt;OMD/Check_MK&lt;/a&gt; → Monitoring&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;http://dokuwiki.org/&#34;&gt;Dokuwiki&lt;/a&gt; → Wiki&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Weiterhin haben wir noch eine VM in der ein Debian läuft und &lt;a href=&#34;http://koha.org/&#34;&gt;Koha&lt;/a&gt; – eine Bibliothekssystem (derzeit nutzen wir es für die Lehrmittel, die Schulbibliothek nutzt noch ein anderes System).&lt;/p&gt;
&lt;h1 id=&#34;clients&#34;&gt;Clients&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Im (neuen) Computerraum läuft bei Windows 10 und Ubuntu 16.04. Beim Start können die Schüler auswählen (in LINBO), welches System sie starten wollen. Sowohl Windows als auch Ubuntu sind mit folgender Software ausgestattet:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;LibreOffice&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Firefox&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Geogebra&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;GIMP&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Scribus&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://musescore.org/&#34;&gt;MuseScore&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;http://lmms.io/&#34;&gt;LMMS&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;und noch einiges mehr.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Hier gibt es noch eine schöne &lt;a href=&#34;http://technology.pennmanor.net/linux-software-for-schools/&#34;&gt;Liste mit Open Source Anwendungen in der Schule&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf unseren älteren Systemen kommt nur Ubuntu zum Einsatz.&lt;/p&gt;
&lt;h1 id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Von den gesetzten Zielen wurden einige durch die oben genannten Lösungen bereits erreicht. Durch den Einsatz dieser Open Source Lösungen konnten die Kosten im Bereich IT im Vergleich zu einer Windows basierten Lösungen stark gesenkt werden (auch wenn der Vergleich der Lizenzkosten sicher nicht vollständig und umfassend ist).&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Open Source in der Schul-IT – Teil 1</title>
      <link>https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-1/</link>
      <pubDate>Mon, 05 Dec 2016 11:16:23 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/open-source-in-der-schul-it-teil-1/</guid>
      <description>&lt;figure id=&#34;attachment_1995&#34; aria-describedby=&#34;caption-attachment-1995&#34; style=&#34;width: 214px&#34; class=&#34;wp-caption alignleft&#34;&gt;&lt;img loading=&#34;lazy&#34; decoding=&#34;async&#34; class=&#34;size-medium wp-image-1995&#34; src=&#34;http://zefanjas.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_20160804_153103-e1480936407853-214x300.jpg&#34; alt=&#34;Fund aus der Vergangenheit&#34; width=&#34;214&#34; height=&#34;300&#34; /&gt;&lt;figcaption id=&#34;caption-attachment-1995&#34; class=&#34;wp-caption-text&#34;&gt;Fund aus der Vergangenheit&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; 
&lt;p&gt;Seit über einen Jahr beschäftige ich mit mit dem Thema „Open Source in der Schul-IT“. Einige Gedanken habe ich bereits &lt;a href=&#34;http://zefanjas.de/2016/04/06/von-fxos-bis-freeipa/&#34;&gt;hier&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&#34;http://zefanjas.de/2016/04/09/virtualisierung-virtuelle-maschine-oder-container/&#34;&gt;hier&lt;/a&gt; festgehalten. Alles begann damit, dass unser Vertrag, den wir mit einem externen Dienstleister hatten, ausgelaufen ist und wir nun vor der Frage standen, ob wir die vorhandene Infrastruktur weiterlaufen lassen oder (teilweise) „von Null“ beginnen. In diesem ersten Teil möchte ich kurz die Ausgangslage beschreiben und welche Ziele wir uns für eine verbesserte IT-Infrastruktur gesetzt haben.&lt;/p&gt;
&lt;h1 id=&#34;ausgangssituation&#34;&gt;Ausgangssituation&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Bis letztes Schuljahr war unsere IT recht einfach gestrickt. Es gab einen alten Windows 2003 Server, der als Benutzerverzeichnis für das Captive Portal diente (&lt;a href=&#34;https://www.untangle.com&#34;&gt;Untangle&lt;/a&gt; – UTM). Die Lizenz für diese Firewall kostete uns bei unserem Dienstleister ca. 80€ im Monat und wir wollten deshalb die Lizenz nach Ablauf des Service-Vertrags nicht verlängern (wir sind eine recht kleine Schule mit ca. 150 Schülern).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Rest der Infrastruktur ist schnell beschrieben: Ein paar Linksys WRT54GL spannten ein WLAN-Netz auf. In einem Neubau hatten wir zusätzlich einen Cisco Wireless-Controller mit 4 LightWeight-Accesspoints. Bis zum letzten Sommer gab es noch einen Computerraum mit 12 Rechnern (AMD X2, 2GB, 500GB, Windows XP im Kioskmodus), welche schon einige Jahre auf dem Buckel hatten. Im Serverraum gab es noch ein paar Cisco-Switche, den genannten alten Dell Server, auf dem der Windows 2003 Server lief, ein Dell Rechner für die UTM und zwei UPS. Insgesamt eigentlich eine gute Basis, die allerdings etwas in die Jahre gekommen war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein großer Nachteil war weiterhin, dass alle Arbeitsplätze (Schüler, Lehrkräfte, Mitarbeiter) einzeln administriert wurden. Wenn eine Lehrkraft z.B. eine neue Software wünschte, musste man von Rechner zu Rechner gehen und die Software einzeln installieren. Backups wurden in mehr oder wenigen Abständen manuell erstellt. Weiterhin gab es keine getrennten Netze, d.h. LAN und WLAN nutzten den gleichen IP-Bereich. In Deutschland sicher undenkbar, hier bei uns durchaus Realität 🙂&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf allen Client lief Windows XP oder Windows 7 als Betriebssystem. Zusätzlich kam/kommt MS Office in der Verwaltung zum Einsatz. Im Computerraum wurden aber bereits einige Open Source Anwendungen eingesetzt: GIMP, LibreOffice, Scribus, Firefox. Weiterhin setzen wir uns unserer Schule stark &lt;a href=&#34;https://www.google.com/edu/&#34;&gt;GSuite for Education&lt;/a&gt; ein.&lt;/p&gt;
&lt;h1 id=&#34;ziele-für-eine-neue-schul-it&#34;&gt;Ziele für eine neue Schul-IT&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Folgende allgemeine Ziele haben wir uns für eine verbesserte IT-Infrastruktur gesetzt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Schaffung einer zuverlässigen und sicheren IT-Infrastruktur&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Segmentierung des Netzwerks in verschiedene Bereiche (z.B. öffentlich, päd. Netzwerk, Verwaltungsnetzwerk)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ausbau und Erweiterung des bisherigen WLAN-Netzes&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;möglichst weitgehende Automatisierung aller Komponenten / Clients&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zentrale Benutzerverwaltung und Authentifizierung / Autorisierung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;automatisierte Backups&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Reduzierung der Lizenzkosten durch Einsatz von Open Source-Software&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ausbau Computerraum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erstellen eines Disaster Recovery Plans&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;“Selbstheilende Arbeitsstationen” → schnelle Einrichtung und Reparatur von Arbeitsstationen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Im &lt;a href=&#34;http://zefanjas.de/2016/12/07/open-source-in-der-schul-it-teil-2/&#34;&gt;nächsten Teil&lt;/a&gt; möchte ich beschreiben, wie wir in den letzten Monaten diese Ziele angegangen sind (bisher haben wir noch nicht alle Ziele umgesetzt) und welche Open Source Software dabei im Serverraum, aber auch auf den Clients zum Einsatz kommt.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
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