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    <title>Unity on zefanjas.de - Open Source &amp; Education</title>
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    <description>Recent content in Unity on zefanjas.de - Open Source &amp; Education</description>
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      <title>Welche Linux-Distributionen sind für Schulen geeignet?</title>
      <link>https://zefanjas.de/welche-linux-distributionen-sind-fuer-schulen-geeignet/</link>
      <pubDate>Wed, 17 Oct 2018 23:01:40 +0000</pubDate>
      
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      <description>&lt;p&gt;Zur Zeit verwenden wir Ubuntu 16.04 mit Unity in unserer Schule und sind größtenteils zufrieden damit. Im kommenden Jahr wollen wir (im Zusammenhang mit dem Upgrade auf &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/linuxmuster-net-v7-erster-blick-auf-das-neue-webinterface/&#34;&gt;linuxmuster.net v7&lt;/a&gt;) auch den Linux-Client aktualisieren. Da &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/warum-ich-unity-in-ubuntu-18-04-verwenden-werde/&#34;&gt;Unity&lt;/a&gt; standardmäßig nicht mehr Bestandteil von Ubuntu 18.04 ist, stellt sich uns die Frage, ob wir nicht noch mal grundsätzlich Gedanken machen. Ich möchte deshalb anhand verschiedener Punkte die Frage beantworten: „Welche Linux-Distributionen sind für Schulen geeignet“?&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;anforderungen-an-eine-linux-distribution-in-der-schule&#34;&gt;Anforderungen an eine Linux-Distribution in der Schule&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Allgemein sehen die Zeiten für Linux auf dem Desktop nicht gerade rosig aus. Die Innovation findet derzeit v.a. im Serverbereich statt und speziell Ubuntu auf dem Desktop hat sich in den letzten Jahren kaum weiterentwickelt. Gnome3 ist auch nicht gerade ein unumstrittener Desktop, im KDE-Lager kenne ich mich zu wenig aus, aber viel Innovatives und Kontinuierliches gab es da aus der Ferne betrachtet auch nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber zurück zu unseren Anforderungen. Aus meiner Sicht sind folgende Punkte wichtig, wenn man Linux in der Schule einsetzen möchte:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Stabilität&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;einfache Wartung &amp;amp; lange Supportzeiträume (Stichwort LTS)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;geringe Hardwareanforderungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;einfache Bedienbarkeit&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;modernes &amp;amp; hübsches Aussehen 🙂&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id=&#34;stabilität&#34;&gt;Stabilität&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Stabilität ist in meinem Augen das A&amp;amp;O. Eine Linux-Distribution, die nicht stabil läuft und immer wieder Probleme macht, wird kaum Akzeptanz finden. Als Administrator wird man auch keine Freude damit haben. Deshalb sollte die Distribution möglichst eine große Nutzerbasis haben und weit verbreitet sein. Niemand braucht einen Linux-Desktop in der Schule, der nur von wenigen Entwicklern gepflegt wird.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;einfache-wartung--lange-supportzeiträume&#34;&gt;Einfache Wartung &amp;amp; lange Supportzeiträume&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Dieser Punkt hängt auch mit dem ersten zusammen. Wenn eine Distribution stabil läuft, entlastet mich das als Administrator. Lange Supportzeiträume bei LTS-Versionen sorgen dafür, dass ich nicht alle 6 Monate ein Upgrade durchführen muss. Aus diesem Grund fallen für mich eigentlich alle sogenannten „Rolling-Releases“ raus. Klar hat man dadurch nicht immer die aktuellste Software, aber das ist i.d.R. in einer Schule nicht ganz so wichtig. Am besten ist es, wenn eine große Gruppe an Entwicklern oder eine Firma hinter der Distribution steckt, um die Weiterentwicklung zu gewährleisten.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;geringe-hardwareanforderungen&#34;&gt;Geringe Hardwareanforderungen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Je nach Ausstattung der Schule, spielt das auch eine Rolle. Wir verwenden zum Teil noch Hardware, die schon mehr als 6-8 Jahre alt ist. Da ist es wichtig, dass unsere Linux-Distribution nicht zu hohe Hardwareanforderungen hat. Am besten sollte sie mit 2GB (max 4GB) Arbeitsspeicher klarkommen. Das Problem heutzutage ist, dass Browser wir Firefox oder Chromium sehr große Mengen an Arbeitsspeicher brauchen, wenn man mehr als 2 Tabs einer größeren Webanwendung (Youtube etc.) geöffnet hat. Es spielt also nicht nur die Wahl der Desktopumgebung eine Rolle, sondern auch die Wahl der eingesetzten Software.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;einfache-bedienbarkeit&#34;&gt;Einfache Bedienbarkeit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;De ausgewählte Linux-Distribution sollte einfach zu bedienen sein. Was heißt das genau? Es gibt viele verschiedene Desktopumgebungen, die sich alle mehr oder weniger stark voneinander unterscheiden in ihrem Konzept und Bedienbarkeit. Schüler haben in der Regel weniger ein Problem, wenn man ihnen eine ungewohnte Umgebung vorsetzt. Am meisten Schwierigkeiten haben die Kollegen, die nur Windows kennen und oft nicht bereit sind, sich auf etwas anderes einzulassen. Hier muss man gut abwägen. Nehme ich eine Umgebung, die sich eher an dem Windows-Bedienkonzept orientiert, um den Umstieg zu erleichtern oder setze ich auf eine komplett andere Umgebung (Unity, Gnome3, …)? Wie auch immer die Wahl ausfällt, sollte man den Kollegen genug Hilfen der Fortbildungen zur Verfügung stellen, damit der Umstieg gelingt. Wenn der Desktop sich dazu (sehr) einfach bedienen lässt, ist das natürlich super. Die Frage ist – gibt es diesen Linux-Desktop?&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;modernes--hübsches-aussehen&#34;&gt;Modernes &amp;amp; hübsches Aussehen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Dieser Punkt steht natürlich nicht ohne Grund am Ende, aber ich finde es durchaus wichtig, dass ein Linuxdesktop heutzutage auch modern und hübsch aussehen sollte. Niemand braucht einen altbackenen Desktop – es sollte auch was für’s Auge dabei sein.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&#34;welche-linux-distributionen-kommen-in-frage&#34;&gt;Welche Linux-Distributionen kommen in Frage?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Innerhalb der nächsten Wochen und Monaten möchte ich mir einige Distributionen anschauen und auf ihre Tauglichkeit anhand der oben genannten Punkte testen. Dabei kommen für mich die Folgenden in Frage:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://www.ubuntu.com/desktop&#34;&gt;Ubuntu 18.04 (Gnome3)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://ubuntu-mate.org/&#34;&gt;Ubuntu Mate 18.04&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://www.linuxmint.com/&#34;&gt;Linux Mint 19&lt;/a&gt; (Mate, Xfce, Cinnamon)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&#34;https://elementary.io/&#34;&gt;Elementary OS 5.0 Juno&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Alle diese Distributionen haben einen Ubuntu-Unterbau. Der Grund dafür ist, dass die Anbindung an den &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/tag/linuxmuster/&#34;&gt;linuxmuster.net&lt;/a&gt; Server möglichst problemlos sein soll.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&#34;text-align: center;&#34;&gt;
  &lt;strong&gt;Welche anderen Entscheidungskriterien und Distributionen würdest du noch mit in Betracht ziehen?&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Warum ich Unity in Ubuntu 18.04 verwenden werde</title>
      <link>https://zefanjas.de/warum-ich-unity-in-ubuntu-18-04-verwenden-werde/</link>
      <pubDate>Sun, 08 Apr 2018 23:34:07 +0000</pubDate>
      
      <guid>https://zefanjas.de/warum-ich-unity-in-ubuntu-18-04-verwenden-werde/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Am Wochenende habe ich die Zeit genutzt, um die &lt;a href=&#34;http://releases.ubuntu.com/bionic/&#34;&gt;Ubuntu 18.04&lt;/a&gt; auf meinem Rechner zu installieren. Bisher habe ich Ubuntu 16.04 mit Unity verwendet. Vom Typ her bin ich jemand, der möglichst den Standard verwendet, weil ich meine Zeit nicht jedes Mal mit vielen Anpassungen verschwenden möchte. Der Wechsel vor vielen Jahren von Gnome2 auf Unity verlief damals recht schmerzlos und ich konnte mich schnell damit anfreunden. Das war ehrlich gesagt auch meine Hoffnung beim Installieren von Ubuntu 18.04 und dem neuen Gnome3 Desktop. Ubuntu hat ja einige Änderungen vorgenommen, um den Umstieg von Unity auf Gnome3 zu erleichtern. Ist es ihnen gelungen? Persönlich sage ich nein. Nach zwei Tagen bin ich wieder zurück bei Unity in Ubuntu 18.04. Warum?&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;was-ich-in-gnome3-als-unity-umsteiger-vermisse&#34;&gt;Was ich in Gnome3 als Unity-Umsteiger vermisse&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ich habe mich ja bereits als Unity-Liebhaber geoutet. Damit konnte ich mich schnell anfreunden und finde es in vielen Punkten sehr benutzerfreundlich und gelungen. Auf den neuen Gnome3 Desktop war ich neugierig und war ehrlich bereit mich darauf einzulassen, aber das wird einem nicht gerade leicht gemacht. Es fehlen mir viele kleine Dinge, die ich an Unity schätzen gelernt habe und die mir meine Arbeit mit dem Computer erleichtern. Hier einige Beispiele.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;einbindung-externer-medien&#34;&gt;Einbindung externer Medien&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Ich habe mir gleich Dash-to-Dock installiert, um mehr Möglichkeiten bei der Anpassung des Docks zu haben, z.B. um den Programmstarter (heißt das so?) oben statt unten im Dock zu haben. In Unity werden externe Medien wie USB-Sticks als weiteres Symbol im Dock angezeigt – in Gnome3 als Icon auf dem Desktop. Das finde ich unpraktisch, gerade, wenn man mit maximierten Fenstern arbeitet, da man erst diese minimieren muss, um das Symbol zusehen und öffnen zu können. Vielleicht gibt es auch hier irgendeine Erweiterung dafür, aber das ist genau der Punkt. Ich möchte den Desktop nicht erst durch 50 Erweiterungen anpassen müssen, bis er sich so verhält, wie ich es gern hätte, zumindest nicht für grundlegende Sachen, wie das folgende Beispiel.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;computer-in-bereitschaft-setzen&#34;&gt;Computer in Bereitschaft setzen&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Im Gnome3-Menü gibt es standardmäßig nur Buttons für Systemeinstellungen, Bildschirm sperren und Herunterfahren. Ich versetze meinen Laptop am Ende des Tages in Bereitschaft. Das kann ich aber in Gnome3 nur, wenn ich gleichzeitig die ALT-Taste drücke oder mir eine Erweiterung installiere. In Unity reichen 2 Klicks aus, in Gnome3 brauche ich dafür 2 Hände  oder eine Erweiterung.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;ausnutzung-des-bildschirmplatzes&#34;&gt;Ausnutzung des Bildschirmplatzes&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Einen großen Vorteil von Unity sehe ich in der oberen Bildschirmleiste. Dort sind die Fenstermenüs und auch die Buttons für Schließen, minimieren und maximieren versteckt. Mir erleichtert es das Arbeiten enorm, wenn ich mit der Maus nur in die oberste linke Ecke fahren und klicken muss und weiß, das Fenster wird geschlossen. Ich muss nicht „zielen“ oder die Maus pixelgenau navigieren. Einfach links hoch schieben, klick und fertig. Weiterhin spart die Integration der Menüs in die obere Leiste eine Menge Bildschirmplatz. Gerade bei kleineren Bildschirmen. Standardmäßig ist das bei Gnome3 nicht so, kann natürlich wieder über Erweiterungen erreicht werden.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;icons-in-der-topbar&#34;&gt;Icons in der Topbar&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Es scheint mir, dass einige Anwendungen eher auf Unity, statt auf Gnome3 optimiert sind, v.a. die Icons in der oberen Bildschirmleiste angeht. Ich hatte einige Anwendungen (z.B. Mattermost Desktop), die unter Unity gut integriert sind, die ich aber in Gnome3 – mal wieder – nur mit einer Erweiterung integrieren konnte.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;gdm-vs-lightdm&#34;&gt;GDM vs. LightDM&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Auch wieder so eine Sache. Es sind die kleinen Dinge, die das Leben einfacher machen. Abgesehen davon, dass ich den Lightdm Anmeldeschirm im Vergleich zu dem vom GDM wesentlich schöner und hübscher finde, bietet er noch andere Vorteile. Standardmäßig wird sowohl bei GDM als auch Lightdm die Anmeldemaske nur auf einem Bildschirm angezeigt (wenn man mehr als einen Bildschirm angeschlossen hat). Bei Lightdm muss ich nur die Maus von einem Schirm auf den nächsten verschieben, um die Anmeldemaske auf den anderen Bildschirm zu holen. Das geht bei GDM nicht. Ein großer Nachteil, vor allem in &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/5-grossartige-open-source-programme-die-wir-in-unserer-schule-einsetzen/&#34;&gt;Schulen&lt;/a&gt;, wo in den &lt;a href=&#34;https://zefanjas.de/kabellose-bilduebertragung-welche-moeglichkeiten-gibt-es/&#34;&gt;Klassenräumen oft ein Beamer&lt;/a&gt; angeschlossen ist. Wenn die Anmeldemaske am Beamer erscheint, kann ich sie nicht „einfach so“ auf den angeschlossenen Rechner holen.&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&#34;fazit&#34;&gt;Fazit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht sind das alles nur kleine Dinge und sicher lassen die sich auch größtenteils mit entsprechenden Erweiterungen anpassen, aber genau das ist der springende Punkt. Ich wünsche mir einen Desktop, den man produktiv einsetzen kann, ohne ihn erst durch Erweiterungen anpassen zu müssen. Sicher bin ich auch einige Jahre durch Unity geprägt und schaue jetzt stark durch diese gefärbte Brille, aber es sind u.a. die oben genannten Dinge, die mir die Arbeit am Rechner erleichtern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für meinen Teil bin ich wieder zurück bei Unity, was mit&lt;/p&gt;
&lt;pre tabindex=&#34;0&#34;&gt;&lt;code&gt;$ sudo apt install ubuntu-unity-desktop
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;p&gt;auch in Ubuntu 18.04 schnell erledigt ist – inklusive lightdm.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&#34;text-align: center;&#34;&gt;
  &lt;strong&gt;An alle Unity-Liebhaber &amp;#8211; werdet ihr auf Gnome3 in Ubuntu 18.04 wechseln?&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
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